
Am 03.02.2026 war der Umwelt- und Stadtplanungsausschuss und es wurde unter anderem der Bebauungsplan für Westring West auf den Weg gebracht. In solchen Prozessen wird immer auch die Öffentlichkeit gehört und hat die Chance, Anmerkungen abzugeben.
Das haben wir als Kreisverband mit einem gemeinsamen Dokument gemacht. Unsere Anmerkungen sollten vor allem die Anzahl an Wohnen erhöhen und somit den Preis pro Wohneinheit reduzieren – so der Gedanke. Die vollen Anregungen findet ihr unter dem Beitrag in tabellarischer Form.
Was hatten wir also vorgeschlagen: Mehr Geschosswohnungsbau, mehr Stockwerke und Fokus auf kleine Wohnungen. Die Voraussetzungen für günstigen Wohnraum schaffen, statt ihn nur auf Plakaten zu versprechen. Letztendlich bleibt aus unserer Sicht dafür nur der Hebel, über die Menge an Wohnungen und die Fläche der Wohnungen den Fixkostenanteil besser zu verteilen. Dazu der passende Baustil und schon könnten wir in Roth tatsächlich mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Natürlich ist uns das nicht gelungen, denn jeder der Beschlüsse wurde 10:1 abgelehnt. Zum Teil mit dem Verweis auf vergangene Diskussionen (wir selbst sind nicht ständig Teil des Ausschusses und kannten die damaligen Argumente gegen mehr Wohnraum nicht) aber vor allem mit der städtebaulichen Ästhetik.
Unser liebstes Schmankerl war dann noch unsere letzte Anmerkung: Der Bebauungsplan sieht vor, dass die Gebäude und Anbauten hell und einfarbig versehen werden. „Schließlich sind wir nicht Berlin oder Hamburg, zu viel Farbe darf bei uns nicht sein“, lassen sich die Aussagen grob zusammenfassen. Sonst würde das Viertel ja noch einen eigenen Charakter entwickeln – und das scheint ein echtes Problem zu sein.
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