
Auch in diesem Jahr lässt dich Die PARTEI am Unsinnigen Donnerstag (12.02.2026) in Spalt nicht hängen und ermöglicht es dir, kostenlos von Roth nach Spalt und zurück zu kommen. Ab 23:00 Uhr fahren im 20-Minuten-Zyklus drei Großraumtaxis zwischen Roth und Spalt die drei Haltestellen ab. Das Ganze ist kostenlos, es geht darum, dich sicher nach Hause zu bringen. Schau dazu einfach an den eingetragenen Abfahrtzeiten an deiner Haltestelle vorbei, sollte das Taxi voll sein, fährt 20 Minuten später wieder ein Neues. Mit dem neuen Konzept verbessern wir die Flexibilität zum Vorjahr, kleinere Fahrzeuge, die häufiger fahren mit einem zuverlässigen Partner.
Hintergrund:
Wer in Roth groß wird, kann meist selbst davon berichten: Grundsätzlich gibt es ein paar echt gute Veranstaltungen im Landkreis, zu denen man auch gerne geht. Dann sitzt man dort aber fest. Wer keine*n Fahrer*in hat, hat keine Chance wegzukommen. Wir haben im März 2022 schon versucht, dieses Problem zu lösen und einen Shuttle-Service über die Stadt Roth zu organisieren – abgelehnt. Also machen wir es einfach selbst: Und seit 2025 verbinden wir den Unsinnigen Donnerstag in Spalt mit der Stadt Roth und nehmen Georgensgmünd gleich mit. Damit ihr nicht festsitzt und trotzdem feiern könnt!


Am 04. Januar 2026 lud die Partei Die PARTEI Kreisverband Roth einmal mehr zu ihrer jährlich stattfinden Aktion „Ihr hupt, wir trinken“ an der Gredl-Strecke ein, um gegen den schleppenden Ausbau der Beschrankung der Gredl-Trasse und für den Ausbau der Gredl zur S-Bahn zur demonstrieren.
Dabei ist im letzten Jahr einiges vorangegangen, was den Ausbau der Gredl zur S-Bahn angeht. Am 12. September wurde der Planungsvertrag für die Elektrifizierung der Gredl-Strecke und den Anschluss ans S-Bahn-Netz Nürnberg unterzeichnet und somit die Grundlage für den S-Bahn-Ausbau nach Hilpoltstein gelegt. Damit startet nun offiziell ein Prozess, der über Jahre durch den Arbeitskreis S-Bahn 2030 vorbereitet wurde und welcher als Ziel die Anbindung Hilpoltsteins an das S-Bahn-Netz hat.
„Natürlich ist das eine sehr gute Entwicklung“, betont Max Weggenmann, „“Wir demonstrieren ja bereits seit Jahren für den Ausbau der S-Bahn.“. Allerdings werde die Planung noch bis mindestens 2030 brauchen, daher setzt Die PARTEI seit einigen Jahren in ihren Protesten einen anderen Fokus. „Uns geht es im ersten Schritt auch um die Schließung einiger Bahnübergänge“, so Martin Winkler, welcher Die PARTEI im Rother Stadtrat vertritt. „Es gibt seit 2018 einen Planfeststellungsbeschluss zu zwei der Übergänge, einen weiteren seit 2024 – alle drei wurden bisher nicht umgesetzt.“, beklagt das Parteimitglied. Von der DB InfraGo AG gäbe es hierzu (trotz schriftlicher Nachfrage) bisweilen keine konkrete Auskunft und auch die Stadtverwaltung kümmere sich nicht wirklich um das Thema, kritisiert der Kreisverband. „Bei 38 Fahrten an einem regulären Wochentag wären drei Übergänge weniger bei den aktuell 2 Warngeräuschen pro Übergang bereits eine Reduzierung von über 200 Pfeifgeräuschen der Gredl pro Tag“, rechnet Luis Bernreuther, Kreisvorsitzender der Partei Die PARTEI vor. Jeder könne sich selbst ausrechnen, wie viel weniger die Gredl seit dem Planfeststellungsbeschluss hätte pfeifen können, wenn dieses Thema ernster genommen würde.
Somit bleibt dem Verband nichts anderes übrig, als weiter zu demonstrieren: „Wir halten die Aktion durch, bis wir Fortschritte sehen!“ kündigt Benjamin Weiß an, „Letztendlich haben wir hierfür eine Demonstrationsform gefunden, die trotz eisiger Kälte immer auch Spaß macht“.

Auch als modernste aller Parteien sind uns Traditionen wichtig. Unsere Demo an der Gredl gegen die Lärm, der vom Zug ausgeht, ist schon fast eine solche Tradition.
Am 4. Januar 2026 stehen wir ab 12:00 Uhr wieder in der Nähe des Gredl-Übergangs „Eisenhammer“ und demonstrieren mit euch für die Beschrankung und den gleichzeitigen Ausbau der Gredl. Hier ist im letzten Jahr planerisch einiges vorangegangen, die bereits planfestgestellten Übergänge sind dennoch nicht umgesetzt.
Deshalb kommt vorbei und demonstriert mit uns für eine Beschrankung der Bahnübergänge und helft uns gleichzeitig unseren restlichen Glühwein vom Weihnachtsmarkt zu vernichten.
Wir freuen uns auch euch!
Um zur Kreistagswahl zugelassen zu werden brauchen wir insgesamt 385 Unterstützungsunterschriften. Damit das möglichst einfach ist, gibt das Gesetz eine Unterzeichnung im Rathaus der jeweiligen Heimatgemeinde vor. Wir haben dir alle Öffnungszeiten der Gemeinden zusammengefasst, jetzt musst du nur noch unterschreiben. Danke dir bereits jetzt!



















Roth – Die Kommunalwahl in Bayern im März 2026 rückt näher – gewählt wird für 6 Jahre
dabei nicht nur Stadtrat und Bürgermeister, sondern auch der Kreistag. Der Kreisverband Roth der Partei Die PARTEI stellte deshalb bei seiner Aufstellungsversammlung am 16.08.2025 nicht nur eine 12-köpfige Liste für den Rother Stadtrat auf (siehe Pressemitteilung vom 12.10.2025), sondern auch eine – sogar noch längere, ebenso hochkarätig besetzte – Kreistagsliste. Angeführt wird sie vom 1. Kreisvorsitzenden Luis Bernreuther aus Georgensgmünd, der sich, für die PARTEI typisch satirisch, (wahl-)kampfbereit zeigt:
„Nachdem unser Genosse Martin Winkler nun seit 6 Jahren im Stadtrat gemütlich die
Demokratie genießt, wird es Zeit, dass wir das auch im Kreistag umsetzen!“. Der
angesprochene Mandatsträger der PARTEI im Stadtrat von Roth stellt auf der Kreistagsliste den zweiten Platz, danach findet sich Max Weggenmann. Es folgen Eren Cuquejo Tuncay, Wolfgang Hunner und weitere zehn Kandidaten und Kandidatinnen, wobei letztere – wie auch bei der Stadtratsliste – stark unterrepräsentiert sind. Martin Winkler bemerkt selbstkritisch:
„Das ist ein Problem, mit dem wir uns immer wieder konfrontiert sehen. Wir brauchen
unbedingt mehr Frauen im Kreisverband.“ Für die anstehende Kreistagswahl sind die
Erwartungen des Kreisverbands hoch: „Unser Ziel ist es natürlich, dass all unsere Leute auf der Liste in den Kreistag einziehen“, gibt Luis Bernreuther zu Protokoll, „aber auch mit nur einem Mandat würden wir uns für den Anfang zufriedengeben.“ – „Hauptsache, wir können die AfD ein bisschen ärgern… Sofern sie denn ihre Mandate annehmen, und nicht wieder erst ihr gesamtes Personal austauschen, wie bei der letzten Kreistagswahl“, ergänzt Benjamin Weiß.
Der Kreisverband ist motiviert, dieses selbstgesteckte Ziel zu erreichen, und „dafür stellen wir uns auch gern im Dezember wieder in die Kälte, und sammeln Unterstützungsunterschriften…
Für selbige sind wir sehr dankbar!“, so Christopher Müller. Inhaltlich bleibt die PARTEI bei ihrer bisherigen Ausrichtung, und möchte auch Themen aus der Stadtratswahl übernehmen: Politik für die Jugend, bezahlbarer Wohnraum, ökologische Kommunen, und: „Allersberg an
die Oberpfalz verkaufen“.
Die Liste: