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Sonntag, 9. Juli 2017

Mauer des Monats

In dieser neuen Kolumne wird jeden Monat eine Mauer unserer Wahl vorgestellt, denn wir wollen keine Mauer ausgrenzen oder an die Wand stellen. Um die fachliche Richtigkeit dieser Kolumne zu gewährleisten, entsteht sie in Kooperation mit Florian Bethe, dem Architekten der Mauer der Liebe.


G20 in der Uckermark

Auch diesen Monat präsentiert Die PARTEI Martin-Sonneborn-Stadt wieder ein Mauerbauprojekt ihrer Wahl und diesen Monat wird das Thema „G20“ behandelt. Die Bilder, die von diesem Gipfel bleiben, sind Bilder der Gewalt, für die sich Demonstranten und Polizei gegenseitig die Schuld geben. Die PARTEI findet, dass ein G20 Gipfel in einer deutschen Großstadt, in der es ohnehin sehr schnell zu Konflikten und Ausschreitungen zwischen Autonomen und Polizei kommen kann, eine äußerst dumme Idee gewesen ist, denn man hätte einen solchen Gipfel überall veranstalten können und dazu nicht die Stadt Hamburg nehmen müssen. Zum Beispiel hätte man auch einfach ein 87.000 Quadratmeter großes Stück Land in der Uckermark aufkaufen können und eine Mauer herum bauen: Diese hypothetische Mauer werden wir heute betrachten.

Vorweg natürlich wieder die Preise der Baustoffe, die sich am normalen Marktpreis orientieren: Je Tonne Kalkstein, denn die Mauer soll ja nicht nur stabil stehen, sondern auch ästhetisch die Uckermark verschönern, wird ein Preis von 200 Euro anfallen, für jeden Kubikmeter Beton werden 100 Euro gezahlt und jede Tonne Naturstein-Verlegemörtel kostet 330 Euro. Alle Baustoffe werden natürlich im Vorfeld von PARTEI-eigenen Gutachtern in Augenschein genommen und ihre sehr gute Qualität sichergestellt, denn der Mauerbau liegt uns als PARTEI im Blut. Pfusch am Bau wird es mit uns nicht geben!

Nun zu den Maßen der Mauer: Die Grundfläche des Gebiets beträgt 87.000 Quadratmeter, was in etwa der Ausstellungsfläche des Hamburger Messegeländes entspricht. Da das Gelände natürlich einer in der Natur auftretenden Form entsprechen soll, wird die Form des Quadrats gewählt, woraus sich eine Mauerlänge von 1179,83 Metern ergibt, zusätzlich ist die Mauer 4 Meter hoch, 3 Meter breit und erhält ein Fundament von 2 Metern Tiefe. Gemauert wird von 300 Hundertschaften Maurern aus Berlin, die sich zuvor durch Party-Exzesse abseits der Baustelle verdient gemacht haben und einen Stundenlohn von 50 Euro erhalten, denn Party-Exzesse sind nicht billig.

Kommen wir zum Fundament: Es hat ein Volumen von 7078,98 Kubikmetern und bringt ein Gewicht von 15573,756 Tonnen auf die Waage. Der reine Materialpreis, der sich daraus ergibt, beträgt rund 1,5 Millionen Euro, zu dem für die 7078,98 Arbeitsstunden Lohnkosten von 353.949 Euro kommen, was Gesamtkosten von rund 1,9 Millionen Euro für das Fundament ergibt.

Im nächsten Schritt entsteht dann die eigentliche Mauer. Die verwendeten Kalksteine haben ein Gewicht von 4719,32 Tonnen und kosten 943.864 Euro an Materialkosten, wozu noch zusätzlich Lohnkosten von 1,887 Millionen Euro für die 37.754,56 Arbeitsstunden kommen, woraus sich also Gesamtkosten von 2,831 Millionen Euro ergeben. Gleichzeitig verwendet werden auch die 2123,694 Tonnen Naturstein-Verlegemörtel, die 700.819,02 Euro kosten. Durch die 3 Meter Breite der Mauer muss auch eine Verfüllung verwendet werden, die ein Volumen von 4719,32 Kubikmetern und eine Masse von 10.382,504 Tonnen hat, was Materialkosten von 471.932 Euro ergibt, auf die die Lohnkosten von 235.966 Euro für die 4719,32 Arbeitsstunden kommen, was für die Verfüllung Kosten von 707.898 Euro ergibt.

Da bei so einem großen Mauerbau auch Urlaub anfällt, haben wir auch diesen berechnet: Es fallen 7432,929 Urlaubsstunden an, ergo rund ein Urlaubstag pro Maurer, was Lohnkosten von 371.646,45 Euro insgesamt bedeutet.

Die Gesamtkosten der Mauer betragen also 6,52 Millionen Euro bei einer Bauzeit von 49552,86 Stunden, was rund 0,11 Jahre sind.

Damit lässt sich als Fazit schließen, dass man eine vergleichsweise billige Alternative zum G20 Gipfel in Hamburg gehabt hätte, die außerdem den Vorteil mit sich gebracht hätte, dass man weniger Schäden durch Randale zu befürchten gehabt hätte, da die Uckermark nicht annähernd so urban besiedelt ist wie die Stadt Hamburg, was optimistischen Expertenschätzungen höchstens 1-2 ausgebrannte Fahrzeuge aus dem landwirtschaftlichen Sektor als Opfer gefordert hätte, wobei außerdem die Anzahl der trotzdem angereisten Autonomen wesentlich geringer gewesen wäre, da kein Mensch (und Autonome sind ja auch nur Menschen) freiwillig in die Uckermark fährt.

Daher schließen wir damit, dass diese Mauer sehr gut ist und dieser Plan unsere Unterstützung zur Umsetzung sicher hat: Ho-Ho-Hoch mit der Mauer!


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Sonntag, 2. Juli 2017

Der Doc empfiehlt… (heute mit Rezept)

„Tomaten vor dem Verzehr kochen“

Die PARTEI ist die Partei des Genusses! Und auch in Sachen gesundheitspolitischer Kompetenz steht sie weit vorne, verfügt doch allein der Kreisverband von Martin-Sonneborn-Stadt (ehemals „Göttingen“) über mehrere (angehende) Humanmediziner und einen promovierten Tierarzt.

Folglich widmet sich der Doc in der heutigen Kolumne den Tomaten. Auf einem frischen Salat oder als Belag eines saftigen Sandwiches oder Burgers macht sich eine Scheibe saftige Tomate nicht nur aus optischen Gründen gut. Dennoch läßt sich sowohl der geschmackliche als auch der gesundheitliche Nutzen durch das Erhitzen noch steigern.

Die naturgemäß in großer Menge in Tomaten vorhandenen Antioxidantien (haben nichts mit Rost zu tun, der läßt sich je nach Lokalisation noch immer am besten mechanisch entfernen) und Radikalfänger (nein, hier geht es ausnahmsweise nicht um die staatlichen Sicherheitsorgane) schützen die Zelle und verhindern so das Auftreten von Erkrankungen.

Lycopin als bedeutendste dieser Substanzen sorgt nicht zuletzt dafür, daß Obst und Gemüse beim Reifen ihre Farbe von Grün zu Rot verändern; fällt die „Maskierung“ des Lycopins durch Chlorophyll (bekanntermaßen grün) nach dessen stetigem Abbau weg, gewinnt die rote Färbung die Oberhand. Vergleiche zur Politik der Grünen, hinter der man aus machtpolitischen Erwägungen eine sozialdemokratisch-rote Grundfärbung vermuten muß, sind durchaus angebracht. Denn auch hier ist aktuell ein Abbau/Zerfall zu verzeichnen…

Da sich ein Großteil des Lycopins in der Schale der Tomate befindet, sollte diese auch mit Schale gekocht werden. Sicher ist das kurze Überbrühen und Enthäuten arbeitstechnisch eine elegantere Lösung, aber eine fertige Tomatensauce anschließend durch ein Sieb zu passieren oder die Schalenreste anderweitig zu entfernen, ist auch kein unangemessener Aufwand.

Mehrere Studien haben bewiesen, daß das Erhitzen den Gehalt an aktivem Lycopin sogar noch erhöht. Zumeist haben höhere Temperaturen kurz- oder langfristig eher negative Auswirkungen. Proteine verlieren dann ja gerne mal ihre Funktion und denaturieren; im Gegensatz zu Flußläufen und kultivierten Böden ist eine Renaturierung hier nicht mehr möglich. Nicht zuletzt deshalb ist ein länger andauerndes Fieber über 41° Celsius nicht mit dem Leben vereinbar. Aber zurück zum Lycopin; Temperaturen um die 90° Celsius vervielfachen beim Kochen im Verlauf mehrerer Stunden dessen verfügbare Menge.

Wer also sich und seinen Zellen etwas Gutes tun will, sollte gelegentlich etwas Aufwand betreiben. Das Riechepithel wird während des Kochens stimuliert, die Geschmackszellen auf der Zunge erfreuen sich während des Verzehrs und die im Körper ankommenden und dort resorbierten Substanzen wie z.B. das beschriebene Lycopin schützen die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen wie Giftstoffen oder tumoröser Entartung.

Einfach eine kleingehackte Zwiebel in erhitztem Olivenöl anschwitzen, einen Teelöffel Tomatenmark mit anrösten, dann mit Rotwein ablöschen, eine Prise Zucker hinzufügen und anschließend die gewürfelten Tomaten etwa 2 Stunden bei anfangs mittlerer, dann niedriger Hitze mitkochen. Wer die Sauce mit einem Mixer passiert, kann sich sogar die Entfernung der Schale ersparen. Abschmecken mit Salz und Pfeffer und fertig ist eine wundervolle Saucenbasis, die sich nach Belieben mit Oregano, Oliven, Kapern, Basilikum oder anderen Zutaten verfeinern läßt.

Im Übrigen wird die Aufnahme von Lycopin im Darm durch die sogenannten gesättigten Fettsäuren gefördert. Nein, diese sind nicht pauschal „böse“ und nein, sie kommen auch nicht nur in tierischen Fetten vor, sondern ebenso – wenngleich in niedrigerer Konzentration – in vielen pflanzlichen Fetten und Ölen. Da sicher auch einige ernährungsphysiologisch (vermeintlich) bewanderte Fitnessfreaks und Veganer diese Kolumne lesen, darf diese Anmerkung nicht fehlen.

Abschließend möchte der Doc noch sein liebstes Wortspiel ergänzen. Dieses ist ihm seinerzeit in einer Vorlesung an der Tierärztlichen Hochschule ins Auge gefallen (was viel darüber aussagt, wie spannend die Vorlesung damals gewesen sein muß…) und ist einmal mehr der Beweis dafür, daß im Universum irgendwie alles zusammenhängt: Nimmt man die Buchstaben des Wortes „Tomaten“ und jongliert etwas damit herum, kann man daraus das Wort „Atemnot“ machen.

In diesem Sinne wünscht Euch der Doc guten Appetit!

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Montag, 26. Juni 2017

Die PARTEI bittet um Unterstützung – „DeCent Appeal“

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Sympathisantinnen und Sympathisanten der Partei „Die PARTEI“,

der Schatzmeister des Kreis- und des Ortsverbands von Martin-Sonneborn-Stadt (ehemals „Göttingen“) richtet sich an alle, alle Menschen mit einem wichtigen Aufruf:

Es ist in der Politik leider nicht anders als sonst im Leben: Geld ist nicht alles – aber ohne Geld ist alles nichts! Diese einfache Weisheit bewahrheitet sich in Zeiten des Wahlkampfes einmal mehr. Durch die anstehende Bundestagswahl in diesem September und die niedersächsische Landtagswahl im Januar 2018 ist auch die sehr gute PARTEI gezwungen, Geld in die Hand zu nehmen. Nicht, weil sie das gerne tut – sondern weil es sich nicht vermeiden lässt (Plakate, Veranstaltungen und sonstige Wahlkampfmaterialien kosten Geld).

Die „großen“ Parteien profitieren seit jeher von der Parteienfinanzierung und kassieren für jede Wählerstimme und – ebenso wichtig – jeden Cent, der an sie gespendet wird, zusätzliches Geld. Da Die PARTEI (noch) nicht im Bundes- und Landtag vertreten ist, verfügt sie aktuell nur über begrenzte finanzielle Mittel. Spenden sind also in vielerlei Hinsicht hilfreich. Wichtig ist daher die Unterstützung nicht nur aus den eigenen Reihen, sondern auch durch all die anderen, die wollen, dass Die PARTEI erfolgreich sein wird!

Schon bei den Kommunalwahlen 2016 hat der hiesige Kreisverband bewiesen, dass es möglich ist, aus so gut wie nichts sehr viel zu machen: Mit einem Wahlkampfbudget von wenigen hundert Euro gelang es, jeweils einen Sitz im Kreistag und einen im Stadtrat zu erlangen. Der Doc sagt: Erfolgreichen Wahlkampf effizient finanzieren – so geht moderne Turbopolitik!

Der Doc als Schatzmeister garantiert, dass jeder gespendete Cent einem edlen Zweck zu Gute kommen wird – einzig mit dem Ziel, bei den anstehenden Wahlen das bestmögliche Ergebnis und über kurz oder lang die Machterwählung zu erreichen! In seiner zusätzlichen Funktion als Rechnungsprüfer im niedersächsischen Landesverband wird dem Doc die ordnungsgemäße Verbuchung durch den sehr, sehr guten Landesschatzmeister Jens Bolm (Hannover) später ohnehin nochmal zur Prüfung vorgelegt.

Wer also der PARTEI im wunderschönen Südniedersachsen einen Gefallen tun will und damit den Wahlsieg nicht nur wahrscheinlicher, sondern nahezu unvermeidbar macht, der spendet unter Angabe des Verwendungszwecks „Kreisverband Göttingen“ auf folgendes Konto:

IBAN: DE50 2505 0180 0910 1593 19
BIC: SPKHDE2HXXX
Konto-Inhaber: Die PARTEI Niedersachsen
Bank: Sparkasse Hannover

Für Rückfragen wendet Euch gerne jederzeit an den Doc unter christian.prachar@nullweb.de oder besucht ihn auf seiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/Dr.Prachar/

Spendet für die PARTEI – sie ist sehr gut!

Samstag, 24. Juni 2017

Mauerlyrik

In dieser Kolumne kommentiert unser Kolumnist Hendrik Bammel alle vier Wochen die aktuelle Weltgeschichte, und zwar in einer besonderen Form der lyrischen Äußerung. Wenn Sie einen besonderen Wunsch oder eine Anregung haben, schreiben Sie auf Twitter an @hendrikb4mmel.


Wir kennen und nutzen es alle – und doch ist es für uns alle Neuland: Das Internet. Es ist dieser wunderbare Ort in der digitalen Welt, an dem jeder mit jedem vernetzt ist – ob man nun will oder nicht. Und weil dieser Ort so wunderbar ist, sind die folgenden Zeilen und Verse dir gewidmet, Internet.

Internet, oh Internet,
du wunderbares Neuland,
bringst Daten schnell von A nach B,
weißt Dinge, die sind allerhand.

Viele Menschen tummeln sich in dir,
bist für ihren Austausch Plattform und auch Quelle,
was man sich einst in Briefen schrieb,
geht heute auf die schnelle.

Und was du bringst,
liegt an den Menschen,
wer wird es ihnen schon verdenken:
sie leben ihre Laster aus,
ihre Triebe sind nicht mehr zu lenken.

Anonymität,
das ist das Schlagwort,
oh Internet,
moderner Tatort.

So schreibt dir nun ein „Mister X“,
von deiner Mutter weiß er eigentlich nichts,
dass er sie wird gleich ficken.
Er schimpft dich als den Hurensohn
und wähnt sich auf digitalem Thron.

So spricht das digitale Pöbelproletariat,
auf seine ganz besondere Art,
das nicht jeder mag verstehen,
doch ist es kein Versehen.
Man kann und will auf keinen Fall,
den Kürzeren hier ziehen.
Der Trend, der Hype, er pusht sich high,
man bimst so hart am be-en.

Darunter leidet ganz akut,
das Deutsch nach diesem Konrad Dude,
Doch wer nicht lebt in der Vergangenheit,
Den kümmert dies nicht ganz so weit.

Doch Internet, oh Internet,
Warum bleibst du ein Neuland?
Die Antwort darauf ist sehr leicht,
So Weit und Breit bekannt.
Wenn man in Deutschland eines kennt,
dann dass man den Breitbandausbau hat verpennt.

Das Internet, es reicht doch aus,
man muss nicht Wochen warten.
Und außerdem, so graust es mir,
Kommt jenes Kabel dann in meinen Garten!

Digitalisierung?
Was soll das sein?
Wo liegt darin der Nutzen?
Arbeit darf nicht einfach sein
Und man muss Klobrillen mit Zahnbürsten putzen!

So kommt und ist ein Groll,
der leider wird nichts bringen.
Denn der digitale Hype,
wird uns jetzt nicht überspringen.

Nun sind wir jetzt schon mittendrin,
Technik und Sprache wandern schon vor uns hin.
Drum sollte man sich nicht verschließen,
und lasse dieses Wunder sprießen.

Nun Internet, oh Internet,
bist anderswo schon weit,
Doch bis du ganz in Deutschland bist,
Das braucht noch seine Zeit.


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Sonntag, 18. Juni 2017

Der KEPKE auf Expedition

In dieser Kolumne erkundet Jakob Kepke, der Kandidat der Partei Die PARTEI bei der Landtagswahl für den Wahlkreis 16, seinen Wahlkreis und besucht die Städte, Ortschaften und Dörfer in diesem, um sich mit den alltäglichen und weniger alltäglichen Problemen und Sorgen der Bürger und primär seiner Wähler auseinanderzusetzen.


18.06.2017

Wir schreiben den 17. Juni des Jahres 2016. Ich habe mich entschlossen, die bisher gefährlichste Expedition meiner politischen Karriere zu starten. Um den Menschen in meinen Wahlkreis ein Stück näher zu kommen, habe ich alle Warnungen ignoriert und mich aufgemacht, Hann. Münden an der Grenze zu Hessen zu finden. Da ich nicht wusste, ob es eine funktionierende Infrastruktur in diesen entlegenen Gebieten des Landkreises gibt, musste ich auf ein Fahrrad zurückgreifen, um die Drei-Flüsse-Stadt zu erreichen.

Als ich meine Reise in Bovenden antrete, habe ich noch keine Vorstellung davon, was für eine Odyssee mich erwarten würde. Mein Plan war es, mich an einer alten Handelsroute, auf der Züge nach Hann. Münden gelangen, zu orientieren und somit mein Ziel über Dransfeld zu erreichen.

Natürlich war mir bereits im Vorfeld klar, dass ich an einen Ort kommen würde, an dem die PARTEI bisher wenige Spuren hinterlassen hat. Eins ist klar: Die Reise, die vor mit liegt, wird beschwerlich. Entschlossen ging ich Bier kaufen, um in Grone die Handelsroute zu finden, die mich aus der Zivilisation bringen sollte. Auf der Strecke merke ich schnell, dass sich nicht viele Menschen in die unberührte Natur um Martin-Sonneborn-Stadt trauen. In der ruhigen und menschenleeren Umgebung komme ich bis kurz vor Dransfeld gut voran, bis ich etwas sehe, das mir zeigt, dass ich nicht der erste Mensch bin, der diese Reise antritt. Ich finde eine künstlerische Darstellung auf meinem Weg, die in einer einzigartigen Weise darstellt, wie Leben im Sinne der PARTEI auch die Vegetation unterstützen und stärken kann. Vermutlich gibt es hier einen Eremiten, der vor langer Zeit der Zivilisation den Rücken gekehrt hat, um sich mit dem zu beschäftigen, was im Leben gut und wichtig ist.

Bestärkt durch diese positive Entdeckung und den Beweis, dass Leben auch in der Natur möglich ist, schaffe ich den Rest der Strecke bis nach Dransfeld in sehr kurzer Zeit und freue mich darauf, nach langer Zeit wieder Menschen zu sehen.

In Dransfeld angekommen, fülle ich meinen Proviant auf und beeile mich, weiter zu kommen. Mit einem positiven Eindruck von den Wählern, die in der Samtgemeinde leben, und frischem Proviant setze ich also meinen Weg fort.

Direkt nachdem ich meinen Weg fortsetze, plane ich, einen taktischen Umweg zu nehmen, da meine Karten aufgrund des langsamen Internets unpräzise sind. Hierzu fahre ich etwa 10 Kilometer, ohne meinem Ziel auch nur einen Schritt näher zu kommen, bis ich wieder Zugriff auf detaillierte Karten habe, die mir zeigen, dass ich alles richtig gemacht habe, da ich nach den 10 Kilometern auch keinen Schritt weiter von meinem Ziel entfernt bin als zuvor. Dieses Ereignis hat mich darin bestätigt, dass ich in der PARTEI meine Partei gefunden habe. Hierzu muss ich den Ehrenvorsitzenden der PARTEI Oliver-Maria Schmitt zitieren: „Nur, wer nichts macht, macht keine Fehler.“ Und wer 10 Kilometer fahren kann, ohne etwas zu ändern, hat vielleicht nicht nichts gemacht, aber dennoch nichts geändert und somit auch keinen Fehler gemacht.

Die letzten Kilometer waren die schwierigsten. Die Wege sind durch Pflanzen nicht mehr befahrbar, und ich musste mein Rad durch die gänzlich unerkundete Natur schieben, um vorwärts zu kommen, doch einen Kandidaten in seinem Lauf halten weder Wald noch Wiesen auf. Nach diesem beschwerlichen Teil der Strecke bin ich endlich angekommen in Hann. Münden, und mir ist eins klar geworden: Wer diese Odyssee überlebt, der besteht auch im Landtag, der muss in den Landtag.

PARTEI QUIZ:

Du magst Bier? Dann mach mit beim PARTEI-Quiz und gewinne ein Bier in der wunderschönen HafenBar Kadenz in Göttingen. Beantworte diese Frage, und wenn du meine undurchsichtigen Kriterien erfüllst und die Antwort richtig ist, lade ich dich persönlich zum nächsten Stammtisch ein und gebe dir ein Bier aus!

Welchem Land erklärte Martin Sonneborn nachträglich den Krieg?

Hier kann die Antwort abgegeben werden (Achtung: Facebook).


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Mittwoch, 14. Juni 2017

Göttingens next Genderliesel: Die PARTEI wants YOU for Genderliesel!

Du wolltest schon immer unbedingt eine repräsentative Rolle übernehmen und ein Leben in der Öffentlichkeit genießen? Du bist mindestens 16 Jahre alt und fühlst dich mit Martin-Sonneborn-Stadt verbunden? Dann nutze diese Gelegenheit und werde das Genderliesel 2017!

Sende dafür eine E-Mail mit deiner Bewerbung bis zum 17. September an genderliesel@nullgmail.com und sichere so deine Teilnahme am Casting am 24. September! Die Bewerbung besteht lediglich aus einem Foto von deiner Person und einer kurzen Selbstbeschreibung bzw. ein par Sätzen zu deiner Motivation zur Teilnahme.

Außerdem kannst du auch dein Haustier oder ein sich in deinem Besitz befindliches Nutztier anmelden, denn wir veranstalten auch ein neues Casting für die Gans! Dazu musst du an die selbe E-Mail Adresse einfach ein Foto und eine kurze Beschreibung des Tiers sowie den Namen des Besitzers schicken.

Jetzt liegt es an DIR, dich oder dein Tier zu bewerben: Wir sehen uns am 24. September zum finalen Casting!

Samstag, 10. Juni 2017

Mauer des Monats

In dieser neuen Kolumne wird jeden Monat eine Mauer unserer Wahl vorgestellt, denn wir wollen keine Mauer ausgrenzen oder an die Wand stellen. Um die fachliche Richtigkeit dieser Kolumne zu gewährleisten, entsteht sie in Kooperation mit Florian Bethe, dem Architekten der Mauer der Liebe.


The Wall

Jetzt gibt es was auf die Ohren! Die PARTEI Martin-Sonneborn-Stadt präsentiert auch in dieser Ausgabe von „Mauer des Monats“ wieder ein meisterliches Bauwerk aus Kalkstein, Beton und Naturstein-Verlegemörtel. Genauer gesagt wird diesen Monat „The Wall“ von der britischen Rockband Pink Floyd rekonstruiert. „The Wall“ wurde 1979 veröffentlicht und ist als Konzeptalbum angelegt, das die Geschichte des Musikers Pink erzählt: Teil der Live-Show ist der spektakuläre Aufbau (Hurra!) einer großen Mauer und deren Abriss (Nicht-Hurra!) am Ende der Show. Insgesamt wurde das Album mehr als 50 Millionen Mal verkauft und steht in vielen Wohnzimmern, und mit etwas Glück gelingt uns das auch mit unserer Mauer.

Vorweg natürlich wieder die Preise der Baustoffe, die sich am normalen Marktpreis orientieren: Je Tonne Kalkstein, denn die Mauer soll nicht nur stabil stehen, sondern auch als ästhetisches, graues Landschaftselement das Grenzgebiet verschönern, wird ein Preis von 200 Euro anfallen, für jeden Kubikmeter Beton werden 100 Euro gezahlt und jede Tonne Naturstein-Verlegemörtel kostet 330 Euro. Alle Baustoffe werden natürlich im Vorfeld von PARTEI-eigenen Gutachtern in Augenschein genommen und ihre sehr gute Qualität sichergestellt, denn der Mauerbau liegt uns als PARTEI im Blut. Pfusch am Bau wird es mit uns nicht geben!

Zu den Maßen der Mauer, die sich an den Maßen der Performance von 1990 auf dem Potsdamer Platz in Berlin orientieren: Die Mauer ist 80 Meter lang, einen Meter breit und 25 Meter hoch, dazu kommt ein Fundament von einem Meter Tiefe. Die Anzahl der Maurer liegt bei 150 Personen, was in etwa auch der Anzahl der Roadies bei einer großen Welttournee wie von Pink Floyd entspricht. Alle Maurer erhalten einen Stundenlohn von 50 Euro, denn das Showgeschäft ist schließlich keine Spaßveranstaltun und außerdem nicht billig! (Sonst wirds nämlich billig, und das wollen wir ja nicht!)

Kommen wir zum grundlegenden Anfang, dem Fundament: Das Fundament hat ein Volumen von 80 Kubikmetern und wiegt stattliche 176 Tonnen. Der reine Materialpreis für den Beton beträgt 17.600 Euro, zu dem Lohnkosten von 4.000 Euro für die insgesamt 80 Arbeitsstunden kommen, woraus sich schlussendlich Gesamtkosten von 21.600 Euro ergeben.

Das Fundament allein ist natürlich schon ein guter Anfang, aber es fehlt noch etwas Existentielles: Steine. Denn was ist eine Mauer ohne Steine? Richtig, keine Mauer! Daher heißt es also: All in all it’s just another brick in THE WALL. Die Steine haben eine Ansichtsfläche von 4.000 Quadratmetern und ein Gewicht von 2.000 Tonnen, woraus sich ein reiner Materialpreis von 400.000 Euro ergibt. Dazu kommen für die 16.000 Arbeitsstunden noch Lohnkosten von 800.000 Euro, was die Summe von 1,2 Millionen Euro an Kosten ergibt. Wiederum dazu kommen noch die Kosten für die 900 Tonnen Naturstein-Verlegemörtel, der gleichzeitig zu den Steinen mit verlegt wird, von 297.000 Euro. Da die Mauer nur einen Meter breit ist, wird auf eine Verfüllung verzichtet, wodurch logischerweise auch keine weiteren Kosten anfallen.

Natürlich haben die Arbeiter auch Anspruch auf Urlaub, denn es soll am Ende ja kein Maurer mit Taubheitsgefühlen im Sessel hängen und nicht schuften müssen, als wäre der Teufel hinter ihm her. Insgesamt ergeben sich so 2.412 Urlaubsstunden, also 16,08 Stunden oder rund 2 Arbeitstage Urlaub pro Maurer, was Lohnkosten in Höhe von 120.600 Euro nach sich zieht, denn wie schon eingehend erwähnt: das Showgeschäft ist nicht billig.

Die Gesamtkosten für die Mauer liegen bei 1,63 Millionen Euro und die Arbeitszeit beträgt 16.080 Stunden, ergo würde der Bau 0,074 Jahre dauern, was bei einer Laufzeit des Albums „The Wall“ von rund 81 Minuten heißen würde, dass das Album 4801,7 Mal am Stück gehört werden würde, bis THE WALL fertig wäre.

Wir schließen also mit dem Fazit, dass man nach dem Abschluss dieses Baus wahrscheinlich das Album perfekt nachsingen kann und unter Umständen irgendwo auf der dunklen Seite des Mondes versickert, aber dies steht in keinem Verhältnis zu den enormen Zugewinnen, die man durch dieses Bauwerk hat, denn damit können Sie Ihren inneren Faschisten einsperren! Wir weisen an dieser Stelle außerdem darauf hin, dass wir keinerlei Garantie geben können, dass eine Klage auf Einriss durch Verwandte oder Ehepartner vor Gericht nicht Bestand haben wird! Ansonsten aber wird diese Mauer für immer bleiben, was im Gegensatz zu den 81 Minuten Laufzeit des Albums sehr viel ist.

Daher schließen wir damit, dass diese Mauer sehr gut ist und dieser Plan unsere Unterstützung zur Umsetzung sicher hat, getreu dem immer wieder gern gehörten Demo-Gesang der PARTEI: Ho!-Ho!-Hoch mit der Mauer!

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Freitag, 9. Juni 2017

Erfolgreicher Wahlkampfauftakt: „Der Doc im Monolog“

Mit „Der Doc im Monolog“ haben Die PARTEI „Göttingen“ und ihr Direktkandidat Dr. Christian Prachar (Wahlkreis 53) am 8. Juni den Wahlkampf für die Bundestagswahl im September eingeläutet. Bei der Veranstaltung im Holbornschen Haus präsentierte der Kandidat sich selbst sowie seine Positionen im Wahlkampf ausführlich gegenüber den rund 30 Anwesenden.

Im Bild: Direktkandidat Dr. Prachar und die Gans Egal, außen die Seriösität der FDP und die soziale Gerechtigkeit der SPD.

Bei der zweistündigen Veranstaltung mit anschließender Diskussion und Fragerunde brachte Dr. Christian Prachar insbesondere sein Hauptanliegen zum Ausdruck, den Wahlkampf um die Erststimmen im Wahlkreis 53 zu führen und sich als würdiger Kandidat für den Bundestag positionieren zu wollen. Dazu erklärt Dr. Prachar: „Auf der Straße hört man immer wieder, dass die Politikverdrossenheit der Leute sehr präsent sei, weshalb ich es als meine Aufgabe sehe, diese zu katalysieren und mich als wählbarer und alternativer Direktkandidat anzubieten, nicht zuletzt aufgrund meiner starken Verbundenheit zur Region Südniedersachsen.“

Positiv äußert sich der Direktkandidat auch bezüglich der Teilnehmerzahl der Veranstaltung im Hinblick auf die Fortsetzung des Wahlkampfs: „Bei der ersten Veranstaltung von ‚Der Doc im Monolog‘ eine Zuhörerschaft von 30 Personen zu haben ist ein guter Anfang und ein Umfang, den wir im anstehenden Wahlkampf natürlich wesentlich ausweiten wollen. Denn an uns soll kein Weg vorbeiführen!“

Auch die anwesenden Personen zeigten sich sehr zufrieden mit dem Wahlkampfauftakt, so äußert sich der politische Geschäftsführer des Kreisverbands Hendrik Bammel: „Ich glaube, wir haben seinerzeit genau den richtigen Kandidaten aufgestellt. Wenn einer diesen Wahlkreis von Tommy O. befreien kann, dann wird es dieser Mann sein.“

Auch in Zukunft wird „Der Doc im Monolog“ als Veranstaltung weiter den Wahlkampf als Diskussionsforum begleiten und Die PARTEI „Göttingen“ lädt zur Teilnahme daran alle politisch interessierten Menschen ein.

Dienstag, 6. Juni 2017

Der Doc im Monolog

Die PARTEI Göttingen und der Direktkandidat Dr. Christian Prachar leiten am Donnerstag, den 8. Juni offiziell den Wahlkampf für die Bundestagswahl 2017 mit der Veranstaltung „Der Doc im Monolog“ ein. Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr im Holbornschen Haus in der Roten Straße 34 statt und politisch Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, den Direktkandidaten näher kennen zu lernen und bei der Bekanntgabe seiner ersten Wahlversprechen für die Bundestagswahl dabei zu sein.

Es wird eine würdige Einleitung in einen harten Wahlkampf werden, den ich natürlich gewinnen will. Ich habe dafür natürlich schon einige Wahlversprechen vorbereitet, mit denen ich die Zuhörerschaft und die politische Konkurrenz überraschen werde!“ , verspricht der Direktkandidat Dr. Christian Prachar. Das zentrale Thema „Inhaltsleere neu denken?“ wird dabei eingehend im Monolog diskutiert und Gäste können in diesem Rahmen auch ihre Fragen an den Direktkandidaten stellen.

Politisch Interessierte und natürlich auch Vertreter der Presse sind herzlich zu „Der Doc im Monolog“ eingeladen und sollten sich diesen historischen Moment nicht entgehen lassen.

Montag, 5. Juni 2017

Landesvorsitzender gewinnt Redenschwingerabend

Die PARTEI Göttingen hat am Abend des 03. Juni erfolgreich ihren Redenschwingerabend in der HafenBar Kadenz vor heimischer Kulisse abgehalten und dabei aus allen Redebeiträgen den Besten gekürt. Der goldene Agitator am Bande ging an den Landesvorsitzenden Tobias Speckin, der mit insgesamt 89/90 Punkten und erstaunlichen Fremdsprachenkenntnissen sich gegen seine Konkurrenz durchsetzen konnte und im Finale die Kreistagsabgeordnete Rieke Wolters und PARTEI-Mitglied Andreas Bergmann in die Schranken wies.

Die Kreistagsabgeordnete kommentiert dazu: „Schon in der Vorrunde war eigentlich klar, wer gewinnen würde: dieses akzentfreie Spanisch unseres Landesvorsitzenden hat förmlich nach dem ersten Platz geschrien und ich denke, dass er im Endeffekt auch verdient gewonnen hat.“

Neben schreienden Auftritten, zeichnete der Abend sich auch durch die rhetorische Raffinesse und die Vielfalt der frei ausgewählten Themen in der Vorronde aus, die dann in der Finalrunde durch vorgegebene Themen ersetzt wurden, zu denen Beiträge nach einer kurzen Vorbereitungszeit aus dem Stehgreif gehalten werden mussten.

„Natürlich haben alle gehofft, bis ins Finale zu kommen, aber bis dahin ist es natürlich ein weiter Weg, bei dem man sich gegen viele Kandidaten durchsetzen muss und wenn man sich postwendend das Finale und seine Themen ansieht, dann ist ein solches Vorgehen nicht ganz unbegründet.“ , stellt der Kandidat für die Bundestagswahl (Wahlkreis 53) und die Landtagswahl (Wahlkreis 17) Dr. Christian Prachar fest und fügt an: „Man kriegt halt im Zweifelsfall Faschismus als Thema einfach vorgesetzt, das ist ja wohl Faschismus!“

Abschließend hat der Kandidat für die Landtagswahl (Wahlkreis 16) Jakob Kepke das letzte Wort: „Was ist das für eine Welt, in der eine korrupte Jury nicht mehr wirklich korrupt ist! In einer Welt, in der Korruption keinen Wert mehr hat, in so einer Welt möchte ich nicht leben: Ich habe besseres verdient.“

Natürlich wird auch im Vorfeld des nächsten Redenschwingerabends wieder auf unserer Website und allen anderen bekannten Kanälen Datum und Ort kommuniziert:
Der nächste Redenschwingerabend kommt bestimmt.