Luis kommt nicht in den Kreistag

Es ist soweit, der 19.01.2026 ist vorbei und eigentlich ist alles wie immer. Fast alles, denn wir, der Kreisverband der Partei Die PARTEI müssen eingestehen, wir haben den Einzug auf den Wahlzettel der Kreistagswahl verpasst.
Über 150 Personen haben sich in den vergangenen Wochen dafür ausgesprochen, dass wir wählbar sind. Leider sind das rund 230 zu wenig, weshalb wir nicht zur Wahl antreten dürfen.
Unser Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat Luis bleibt trotzdem entspannt: Mit 21 Jahren hat er noch viele Versuche Zeit, auf den Wahlzettel zu kommen – und notfalls einfach die Kommunalpolitik zu überspringen, und direkt in den Landtag oder Bundestag einzuziehen!
Wir bedanken uns bei allen, die sich für uns aufs Rathaus geschleppt haben und sind zutiefst enttäuscht von allen, die es nicht getan haben. Nicht sauer – nur enttäuscht…
Zur Stadtratswahl in Roth sind wir natürlich trotzdem zugelassen und spamen euch in den kommenden Tagen mit allen möglichen Inhalten hierzu voll! Viel Spaß damit.

Wir haben unsere Kreistagsliste aufgestellt!

Roth – Die Kommunalwahl in Bayern im März 2026 rückt näher – gewählt wird für 6 Jahre
dabei nicht nur Stadtrat und Bürgermeister, sondern auch der Kreistag. Der Kreisverband Roth der Partei Die PARTEI stellte deshalb bei seiner Aufstellungsversammlung am 16.08.2025 nicht nur eine 12-köpfige Liste für den Rother Stadtrat auf (siehe Pressemitteilung vom 12.10.2025), sondern auch eine – sogar noch längere, ebenso hochkarätig besetzte – Kreistagsliste. Angeführt wird sie vom 1. Kreisvorsitzenden Luis Bernreuther aus Georgensgmünd, der sich, für die PARTEI typisch satirisch, (wahl-)kampfbereit zeigt:
„Nachdem unser Genosse Martin Winkler nun seit 6 Jahren im Stadtrat gemütlich die
Demokratie genießt, wird es Zeit, dass wir das auch im Kreistag umsetzen!“. Der
angesprochene Mandatsträger der PARTEI im Stadtrat von Roth stellt auf der Kreistagsliste den zweiten Platz, dahinter findet sich Max Weggenmann. Es folgen Eren Cuquejo Tuncay, Wolfgang Hunner und weitere zehn Kandidaten und Kandidatinnen, wobei letztere – wie auch bei der Stadtratsliste – stark unterrepräsentiert sind. Martin Winkler bemerkt selbstkritisch:
„Das ist ein Problem, mit dem wir uns immer wieder konfrontiert sehen. Wir brauchen
unbedingt mehr Frauen im Kreisverband.“ Für die anstehende Kreistagswahl sind die
Erwartungen des Kreisverbands hoch: „Unser Ziel ist es natürlich, dass all unsere Leute auf der Liste in den Kreistag einziehen“, gibt Luis Bernreuther zu Protokoll, „aber auch mit nur einem Mandat würden wir uns für den Anfang zufriedengeben.“ – „Hauptsache, wir können die AfD ein bisschen ärgern… Sofern sie denn ihre Mandate annehmen, und nicht wieder erst ihr gesamtes Personal austauschen, wie bei der letzten Kreistagswahl“, ergänzt Benjamin Weiß.
Der Kreisverband ist motiviert, dieses selbstgesteckte Ziel zu erreichen, und „dafür stellen wir uns auch gern im Dezember wieder in die Kälte, und sammeln Unterstützungsunterschriften…
Für selbige sind wir sehr dankbar!“, so Christopher Müller. Inhaltlich bleibt die PARTEI bei ihrer bisherigen Ausrichtung, und möchte auch Themen aus der Stadtratswahl übernehmen:
Politik für die Jugend, bezahlbarer Wohnraum, ökologische Kommunen, und: „Allersberg an die Oberpfalz verkaufen“.
Die Liste: