Neuigkeiten

Donnerstag, 23. Januar 2020

Fridays for gegen Dings!

Wir schreiben den 24.01.2020. In vielen deutschen Städten begeben sich wieder Menschen auf die Straße, um gegen irgendwas zu demonstrieren. Heute sind es die sogenannten „Fridays gegen Altersarmut“-Mahnwachen, die sich neben einem unglaublich bescheuerten Namen angeblich auf die Fahnen geschrieben haben, das Sprachrohr der von Armut bedrohten Geronten zu sein.

Wollen sich die Alten etwa mit Gott und der sPD anlegen? Etwas mehr Demut bitte!
Im Alter doppelt absahnen, dank der Partei Die PARTEI!

Bei näherer Betrachtung handelt es sich bei vielen Initiator*innen dieser Mahnwachen lustigerweise um Patridioten aus dem Umfeld rechter Parteien, wie auch z.B. der AfD. Genau dieser Afd, deren Chef Meuthen die Altersarmut durch Abschaffung der gesetzlichen Rente beseitigen will. Die Unterstützer*innen einer Partei, die die Rente abschaffen will, veranstalten Wahnmachen gegen Altersarmut. Aber auch Sympathisant*innen von anderen menschenverachtenden Parteien wie Die RECHTE, NPD und was sonst noch so im braunen Urschleim kreucht und fleucht wittern mal wieder Morgenluft, um soziale Themen für ihre asoziale Politik zu instrumentalisieren.

Gefechtsstand statt Ruhestand: Fit und abgesichert bis ins vielleicht gar nicht mal so hohe Alter!

Aber zurück zum Thema. Wenn zur Abschaffung von Altersarmut die Abschaffung von Rente propagiert wird, sind wir natürlich gefordert.

Und wir wären nicht die sehr gute Partei Die PARTEI, wenn wir nicht bessere Forderungen zur Problemlösung hätten. Wir fordern daher umgehend barrierefreie Müllcontainer, einen Pfand auf Kronkorken, die Einführung der Wehrpflicht ab 70 und etwas mehr demütige Askese der nicht arbeitsfähigen Alten!

Ein Oberschenkelhalsbruch ist kein Spaß im Alter! Daher Müllcontainer barrierefrei gestalten!

Sonntag, 12. Januar 2020

Liebe cDU Salzgitter!

Wir haben den Shitstorm wegen Ihrer Teilnahme an der Mahnwache gegen den Neujahrsempfang der AfD mitbekommen. In den (a)sozialen Medien wird Ihnen vorgeworfen, an der Seite der „gewaltbereiten Antifa“ gegen die Rede des u.a. in der verbotenen Neonazi-Organisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ sozialisierten Adolf Andreas Kalbitz demonstriert zu haben.

Der Kreisverband Wolfenbüttel der Partei Die PARTEI spricht Ihnen in dieser Sache hiermit ungeachtet aller sonstigen politischen Differenzen die volle Solidarität und Achtung aus. Wir begrüßen es nachdrücklich, dass Sie offensichtlich lieber friedlich gegen Faschisten auf die Straße gehen, anstatt auf selbiger zu Silvester mit scharfer Munition auf junge Ruhestörer zu schießen, wie es Medienberichten zufolge angeblich einer Ihrer Parteikollegen jüngst in Köln tat. Ihr Verhalten in Salzgitter setzt hier einen positiven Gegenpol. Das lässt hoffen und an Zeiten denken, in denen Antifaschismus es auch in Ihrer Partei sogar noch auf Wahlplakate schaffte.

Original-Wahlplakat der cDU anno 1946


Angesichts des Gerüchtes, Sie seien von Ihrem Landesverband zu einer Erklärung aufgefordert, warum Sie an einem friedlichen Protest gegen faschistische Tendenzen teilgenommen haben, bieten wir allen demokratisch gesinnten Kräften innerhalb der cDU politisches Asyl an.

Mit grauen Grüßen

Die PARTEI Wolfenbüttel

Samstag, 28. Dezember 2019

Moneten statt Raketen!

Zu Silvester möchte der Kreisverband Wolfenbüttel der Partei Die PARTEI mit gutem Beispiel vorangehen und übergab daher heute für Feuerwerk haushaltsübliche Mengen Geld dem Tierheim Wolfenbüttel. Ursprünglich war eine Futtermittelspende geplant, jedoch ergab ein Gespräch mit dem Tierheim Wolfenbüttel, dass für Tierarztkosten etc. jährlich ca. 60.000 € fehlen. Das klingt erst mal viel, aber bei etwas über 50.000 Einwohner*innen im Stadtgebiet sind dies nicht mal 1,20 € pro Person und Jahr. Wir alle geben wesentlich mehr Geld für wesentlich unsinnigere Dinge aus, wie z.B. Feuerwerk.

„In unserer Gesellschaft wird mit viel Lärm um nichts u.a. durch rechte Hetze auf anderer Ebene schon genug Feuer gelegt und Radau gemacht. Da können wir zum Jahresende ruhig mal eine Pause von all dem Irrsinn gebrauchen, es im wahrsten Sinne ruhig angehen und die Tiere davon profitieren lassen“, so Gesine Zeißig, 2. Vorsitzende des Kreisverbandes.


Alexander Doerks, Nici Heinisch, Christian Heinisch, Gesine Zeißig, Monty und Tina Kiehne-Weinreich übergeben Ute Rump vom Tierheim Wolfenbüttel den üblichen symbolischen Spenden-Scheck.

Das „T“ in Die PARTEI steht nach wie vor für „Tierschutz“ und deshalb möchte der KV Wolfenbüttel die Tiere mit einer Spende in Höhe von 300,- € wenigstens etwas für diese verstörende Nacht in einer verstörenden Welt entschädigen und die Bürger*innen im Kreis aufrufen, das für Böller geplante Geld lieber dem Tierheim zu spenden.

Allen Tierhalter*innen wird dazu geraten, die Tiere bereits vor der offiziell erlaubten Böllerphase gut zu sichern, ihnen einen ruhigen Rückzugsort zu bieten und sie nach Möglichkeit nicht allein zu lassen.

Donnerstag, 1. August 2019

Make Wolfendings bums again! Pt. III

Tourismus ist gerade in Wolfenbüttel immer auch das Spiel mit Unwägbarkeiten. Auch wenn der drohende Klimawandel tatsächlich eine perfide Lüge sein sollte, wie es der Verband der „Alternativwahrheiten für Denkskeptiker“ mit sedierender Regelmäßigkeit behauptet:
Wir müssen auch das Gegenteil in Betracht ziehen, wenn wir einen zukunftssicheren Tourismus wollen! Was wäre also, wenn die Klimawandelleugnungsskeptiker um Greta Thunberg nun doch recht haben sollten? Was wäre, wenn aufgrund der Schnee– und Eisschmelze an den Polkappen der Meeresspiegel tatsächlich in ungemütliche Höhen klettern sollte? Bei einer in nur ca. 77 m über Normalhöhennull liegenden Innenstadt könnte dies schnell den Tourismus zum Ersaufenliegen bringen. ABER!
Die PARTEI Wolfenbüttel wirft selbst in diesem (Welt-) Untergangszenario der lokalen Tourismusbranche den Rettungsring zu und packt an, wo andere nur wegsehen!

Sie bauen die Zukunft: Schatzmeisterin und 2. Vorsitzende des Kreisverbandes Wolfenbüttel!

Und so hat die sehr gute Partei Die PARTEI Wolfenbüttel heute den Grundstein für einen Tretbootverleih am Drohnenberg gelegt. Als höchster Punkt im Stadtgebiet bietet sich der Drohnenberg perfekt für das Worst-Case-Szenario an!
Hier werden Touristen selbst in noch so ferner und apokalyptischer Zukunft mithilfe einer Augmented-Reality-App das versunkene Wolfenbüttel romantisch vom Tretboot aus erkunden können. Wolfenbüttels Tourismus ist somit dank der Partei Die PARTEI endlich auf allen Ebenen zukunftssicher.

Gern geschehen, Wolfenbüttel!

Mittwoch, 17. Juli 2019

Make Wolfendings bums again! Pt. II

Nachdem Die PARTEI Wolfenbüttel unlängst die Förderung des Tourismus in Wolfenbüttel durch die Forderung nach einem eigenen Flughafen vorantrieb, machen wir nun den logischen nächsten Schritt.

Es ist schließlich nicht damit getan, eventuellen Touristen das Geld mit einer Bimmelbahn und adäquater Fluganbindung lediglich zu Lande und in der Luft aus der Tasche zu ziehen.

Aus diesem Grunde regen wir an, auf dem Stadtgraben Rundfahrten mit einem Raddampfer anzubieten.

Hier könnten auch SIE eventuell schon bald in Richtung Vorgestern ablegen!

An Bord können z.B. lauschige Konzerte der Amigos genau so wie der Verkauf von Heizdecken und Bingo-Events stattfinden.

Wolfenbüttel könnte so schnell zu einem El Dorado der kommenden Boom-Branche des Tourismus werden, dem sogenannten Gerontotainment. Hier wurde viel versäumt, holen wir es nach. Angedacht ist, den ultra-altbackenen Raddampfer mit dem State-Of-The-Art-Antrieb auszustatten, den die Retrobranche derzeit zu bieten hat: Ein Hybrid-Antrieb aus Diesel und Braunkohle. Malerische Qualmschwaden und das säuselnde COPD-Husten am Nachbartisch werden die „Generation Vorgestern“ zurück in die gute alte Zeit und somit einen Zustand tiefster Glückseligkeit und Umsatzfreude versetzen. Wir alle wissen, dass die Alten Unmengen an Ersparnissen in ihren Stützstrümpfen horten.

Das Geld ist da! Wir brauchen es aber hier! Holen wir es uns durch expansive Gerontotouristik! Make Wolfendings bums again!

Mittwoch, 3. Juli 2019

Make Wolfendings bums again!

Nachdem das Auffangbecken frenetischer Dieselfetischisten kürzlich die Einführung einer Sightseeing-Bimmelbahn für Wolfenbüttel anregte, müssen wir uns angesichts dieser bahnbrechenden (hihi) Attraktion bei Umsetzung dieser Idee neuen Herausforderungen im Tourismussektor stellen. Um dem imaginären Ansturm von Touristen aus aller Herren Länder (bitte nur deutschsprachiges Ausland!) wenigstens theoretisch Herr werden zu können, schlägt Die PARTEI daher die Errichtung eines Großflughafens im Stile des BER vor, einfach um ein weiteres nutzloses Prestige-Objekt anzustoßen.

Selbst für Spielzeugflugzeuge als Landebahn völlig ungeeignet:
Die Parkpalette am Landeshuter Platz.

Da ein solcher Flughafen in der Theorie auch Einheimischen ermög- lichen würde, die Welt im Flug zu erobern und somit tausendjährige Träume wahr werden könnten, schlagen wir als Namen „WTF“ (Wolfenbütteler Traumreiseflughafen) vor.
Sollte sich bei den Planungen strikt an das Vorbild BER gehalten werden, wäre somit auch sichergestellt, dass dieser Traum niemals endet.

Ursprünglich war geplant, den Flughafen nach einer Partei für alte, verbitterte, weiße Männer zu benennen, weil auch dort in absehbarer Zeit nix mehr hochgeht. Der betreffende IATA-Code ist aber leider schon an Port Alfred vergeben.

Mittwoch, 19. Juni 2019

„Öffentliche Bidets in Wolfenbüttel?“

So ist die Befürchtung vieler Bürger*innen. Und wir wären nicht Die PARTEI Wolfenbüttel, wenn wir die Sorgen und Ängste der Menschen nicht ernst nehmen würden. Daher haben wir einer lokalen Zeitung per E-Mail-Interview zur Kontroverse Refill vs. Trinkbrunnen geantwortet. Weil natürlich naturgemäß nicht alles von einem Interview abgedruckt werden kann, wollen wir unseren Wähler*innen an dieser Stelle die Möglichkeit geben, die ganze Antwort (und nichts als die Antwort) zu lesen. Gern geschehen!

„Sehr geehrte Frau […],

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr damit verbundenes Interesse am Projekt Refill. Bevor ich jedoch auf Ihre Fragen antworte, möchte ich kurz noch ein paar erläuternde Worte vorwegschicken.

Wir als Kreisverband der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) haben es uns wirklich nicht ausgesucht, auf dem Feld der Realpolitik so ausufernd tätig zu sein, wie es in der jüngeren Vergangenheit der Fall war. Leider sehen wir uns angesichts der zunehmend realsatirischen Tendenzen anderer Parteien jedoch gezwungen, unsere Kernkompetenzen zu erweitern und nun den Bürger*innen zur Abwechslung auch mal sinnvolle „einfache Lösungen“ anzubieten. Für dumme „einfache Lösungen“ bleiben wie gehabt andere zuständig. Unsere Aktivitäten auf diesem Gebiet sollen aber auch ein Zeichen für die vielen enttäuschten Nichtwähler*innen sein, die bisher noch davon ausgehen, eine Kleinpartei, die noch nicht im Stadtrat vertreten ist, könne nichts bewirken. Die richtig guten Ideen heben wir uns aber natürlich für unsere Zeit im Stadtrat auf 😉

Aber nun zu Ihren Fragen:

Bislang haben wir mit 15 Geschäften in der Wolfenbütteler Innenstadt Gespräche geführt, darunter sind Gastronomiebetriebe, ein Fahrradgeschäft, Apotheken, eine Buchhandlung, ein Telekommunikationsunternehmen, sowie Geschäfte aus den Bereichen Optik, Reform, Naturkost, Kosmetik, Nahrung und Genussmittel. Als erstes Geschäft hat sich die Gaststätte zur Mühle einen Aufkleber gesichert, kurz darauf erklärte sich Barrique bereit, zusätzlich als Abholstation für unsere Bügelverschluss-Flaschen zu fungieren. Bürger*innen können sich hier kostenlos von uns gespendete Trinkflaschen abholen, die sie in teilnehmenden Geschäften im Bedarfsfall ausfüllen lassen können. Darüber hinaus hängen bereits Aufkleber an der Kornblume und bei Le Bosphore, in den kommen Tagen werden voraussichtlich Buchhandlung Steuber, die Herzog-Apotheke und Pizzeria Tomato folgen.

Die Frage nach dem Vorteil für die Händler*innen ist aus mehreren Perspektiven zu betrachten. Sicherlich hat es auch einen gewissen Werbeeffekt, wenn sich herumspricht, dass in einem bestimmten Geschäft in der heißen Jahreszeit Trinkwasser zur Verfügung steht. Viel wichtiger finden wir jedoch, dass die Beteiligten gar nicht nach ihrem persönlichen Vorteil gefragt haben, sondern es als selbstverständlich angesehen haben, durstigen Menschen etwas zu trinken zu geben. Wir finden, dass das ein schönes und wichtiges Zeichen ist, in Zeiten, in denen wir an anderer Stelle die einen zu „unserem Vorteil“ verdursten und die anderen aus dem gleichen Grund ertrinken lassen. Die Offenheit der Geschäfte für diese Idee hat uns gefreut. Alle reden immer davon, die Welt werde immer egoistischer: wir haben viele Menschen getroffen, die dem etwas entgegensetzen.

Auf das Projekt sind wir aufmerksam geworden, als wir bei einem unserer Stammtische über aktuelle lokale Themen diskutierten. Eins unserer Mitglieder hatte vom Refill-Projekt gehört und stellte es den anderen Mitgliedern im KV vor, das war die Geburtsstunde der Idee, Refill auch in Wolfenbüttel bekannt zu machen.

Die Aufkleber können direkt über die Seite www.refill-deutschland.de heruntergeladen und ausgedruckt werden, man kann sie dort aber auch kaufen. Einige Exemplare haben wir noch hier und so ist es auch möglich, uns eine Mail zu schreiben (siehe https://die-partei.net/wolfenbuettel/impressum/), dann bringen wir interessierten Geschäften gerne ein Exemplar kostenlos vorbei. Geschäfte, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können sich auf der Refill-Homepage auch in eine Karte eintragen lassen, um ihre Teilnahme noch über den Aufkleber hinaus zu signalisieren, das ist aber eine „Kann“-Option. Wir haben den von uns angesprochenen Geschäften bereits per Mail angeboten, hier bei Bedarf zu unterstützen. Eines sollte aber klar sein: Refill ist und bleibt ein eindeutig parteiunabhängiges Projekt, das in keinerlei Verbindung zu uns steht. Die Aktion ist keine Werbung für uns, sondern ausschließlich für das Refill-Projekt. Das ist uns sehr wichtig.

Der Gedanke hinter Refill ist: Als Refill Station verpflichten sich Menschen dazu, andere Menschen unabhängig von Geschlecht, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung gleich zu behandeln. Aus diesem Grund möchten wir einfach das Projekt bekannter machen, da es ein Zeichen gegen jegliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit setzt, was für uns ein unverrückbarer Grundpfeiler unserer gesamten Arbeit ist.

Darüber hinaus bietet das System Refill aber auch andere Vorteile: Die geplanten Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt sind zwar durchaus eine nette Idee und würden bestimmt auch toll aussehen, nur ist unsere Lösung eben schlichtweg einfacher, effektiver und sinnvoller. Von der Apotheke bis zur Kneipe machen viele verschiedene Geschäfte mit, was die gesamte Zeitspanne abdeckt, in der Menschen in der Innenstadt anzutreffen sind. Jemand hat nun in dieser Zeitspanne Durst, geht in ein Geschäft und fragt höflich nach Wasser. Ein ohnehin existierender Hahn wird aufgedreht, sehr gutes und permanent kontrolliertes Trinkwasser fließt in eine ohnehin vorhandene Flasche und das Problem ist auf einer ganz simplen und menschlichen Ebene gelöst. Ohne, dass dafür besonders ansehnlicher Stein kilometerweit durch die Welt gefahren und bearbeitet werden muss und dann weitere Arbeit für die Installation anfällt. Ganz zu schweigen von der anschließenden Instandhaltung und Hygienekontrolle. Diese ganze Arbeit können wir uns sparen, indem einfach sehr gutes Trinkwasser aus einem bereits existierenden Hahn in eine existierende Flasche gefüllt wird. Fertig. Wie viele und vor allem grundlegendere Vorteile sollte es noch geben müssen?

Zumindest könnte Wolfenbüttel dieses System vielleicht für einen oder zwei Sommer testen und dann evaluieren, bevor die andere Idee weiterverfolgt wird. Und auf diese ein oder zwei Sommer kommt es angesichts der bisherigen Planung ja nun wirklich nicht an.“

Mittwoch, 12. Juni 2019

88? Nicht mit uns!

Bei der von der Partei Die PARTEI Wolfenbüttel organisierten Veranstaltung zum Thema (Rechts-)Populismus kamen bei der anschließenden Spendensammlung zugunsten der ARUG Braunschweig in der VeränderBar Wolfenbüttel innerhalb weniger Minuten knapp über 88€ zusammen. Ein unhaltbarer Zustand, wie wir finden.

Ein Mitglied des Kreis-verbandes entschied daher noch vor Ort, diese abstoßende Zahl durch Verdopplung zu neutra-lisieren.
Aberglaube?
Maybe.
Aber wenn es einem sehr guten Zweck dient, sei dies gestattet. Der so zustande gekommene Betrag von 176,40€ wurde heute an die ARUG Braunschweig überwiesen, um die hervorragende Arbeit der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt zu unterstützen. Wir bedanken uns nochmals für die gelungene Veranstaltung und hoffen auf viele Nachahmende in Bezug auf die Spendenbereitschaft.

Sonntag, 9. Juni 2019

Der Sommer naht, der Durst steigt!

Angesichts der ersten großen Hitzeperiode 2019 dürstet Die PARTEI Wolfenbüttel bereits jetzt voller Spannung einem weiteren Gedeihen der Pläne entgegen, Trinkwasserbrunnen in der Wolfenbütteler Innenstadt zu installieren.
Und bereits jetzt werden intern Wetten abgeschlossen, wann es nach der Installation zu ersten Defekten, bzw. hygienebedingten Abschaltungen kommen wird und die Brunnen aufgrund genannter Umstände zu knochentrockenen Kunstwerken und Zeugnissen umständlichen Denkens werden.
Der Kreisverband freut sich schon darauf, den an versiegten Quellen dürstenden Kehlen eine ebenso einfache, wie auch wartungsarme und kostengünstige Lösung anbieten zu können: Die PARTEI Wolfenbüttel ist bereits im letzten Jahr mit diversen Geschäften in der Innenstadt ins Gespräch gekommen und hat das Projekt „Refill“ vorgestellt. Hierbei signalisieren Geschäfte durch einen kleinen Aufkleber, dass durstige Menschen hier ohne Gegenleistung ihre Trinkwasserflaschen auffüllen lassen können.


Weitere Geschäfte, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten, können die neutral gehaltenen Refill-Aufkleber gerne über den Kreisverband Wolfenbüttel der Partei Die PARTEI beziehen, oder sich auf www.refill-deutschland.de eigenständig an dieser sinnvollen Aktion beteiligen.

Die ersten 15 durstigen Menschen bekommen vom Kreisverband sogar noch eine wieder- verschließbare Glasflasche geschenkt, wenn sie sich bei Barrique in der Langen Herzogstraße 58 mit dem Stichwort „Refill“ melden.