Neuigkeiten

Samstag, 16. Oktober 2021

Nachhilfe für die €dU

Kürzlich geriet der Fraktionssprecher der €dU im Gemeinderat Veltheim/Ohe in den Fokus medialer Berichterstattung, weil er in seinem Whatsapp-Status ein Meme mit folgendem Text veröffentlichte: „Ihr Wahl-O-Mat-Ergebnis. Ihre Partei wurde 1945 verboten. Bitte entscheiden Sie neu.“

Natürlich war das alles nicht so gemeint und das Mitglied im Sickter Samtgemeinderat beteuerte der Presse gegenüber blitzkriegartig schnell und in feinster €dU-Hufeisenschmiedekunst: „Es war satirisch gemeint,[…]. Ich wollte damit dazu aufrufen, bei der Wahl nicht rechts- oder linksextreme Parteien zu wählen.“ Eine Erklärung, welche linksextreme Partei 1945 verboten wurde, wird vom vierfachen Familienvater sicherlich noch nachgeliefert. Vorerst bot der Satire-Novize der €dU im Kreis Wolfenbüttel jedoch seinen Rücktritt an.

Sollte der nun zum Rapport beim Chef geladene Lokalpolitiker ohne der €dU bekannten rechtsextremen Hintergrund nun auf der Suche nach politischem Asyl in anderen Parteien sein, müssen wir Satire-Expert*innen ihm leider bereits jetzt einen ablehenden Bescheid ausstellen, solange er nicht den nötigen Satire-Ausweis vorlegen kann.

Da wir jedoch immer gerne Anfänger*innen unterstützen, schenken wir ihm hiermit eine Gratis-Nachhilfestunde im Grundkurs „Was ist Satire?“. Gern geschehen.

Dienstag, 28. September 2021

Nach euch die Sintflut.

Waren wir alle angesichts der Fridays-For-Future-Demos anfangs noch voller Euphorie, dass es eine Jugend gibt, die die Zukunft besser gestalten möchte, kehrte nach der Bundestagswahl (wie immer) die blanke Ernüchterung ein. 22 % der Wähler:innen unter 30 Jahren ist ihre Zukunft dermaßen scheißegal, dass sie sich nicht zu schade dafür sind, die Spaßpartei FDP zu wählen. So sad.

Wir alle wissen nicht, woran es liegt, dass fast ein Viertel der jüngeren Menschen bereit ist, den Lebensabend in Hochwasser, Altersarmut, Müll, Klimakatastrophenflucht und Wirtschaftslobbyeinfluss zu verbringen. Liegt es am maroden Bildungssystem, das den armen Youngstern in der Schule immer noch eintrichtert, die Wirtschaft zähle mehr als Umwelt oder Menschenleben? Wurde das neoliberale Märchen vom Trickle-Down-Effekt von ihnen wie Mikroplastik mit der Muttermilch aufgesogen? Ist es eine völlig neue und bescheuerte Art von No-Future-Generation? Wir wissen es nicht…

Dienstag, 28. September 2021

Holt euch ein Dankeschön!

Wie immer haben wir einen Tag nach der letzten Wahl 2021 alle Plakate abgenommen, die ihr euch nicht schon selbst geholt habt. Wir wollen euch ja nicht länger als nötig mit dem Blödsinn belästigen. Und da wir die nachhaltigste aller Parteien sind, recyclen wir perfekt und verschenken Motive aus den Wahlkämpfen Europawahl 2019 und Kommunal- / Bundestagswahl 2021. Ihr wollt eins haben? Kein Problem! Besucht uns an unserem sehr guten Stand und greift ab, was nicht niet- und nagelfest ist.

Plakate. Pfeffi. Bier. Einfach nur ein Dankeschön. Ihr entscheidet selbst.

Ihr findet uns am Samstag, den 02.10.2021 direkt vor Bankhaus Seeliger in der FuZo Wolfenbüttel. Oder kontaktiert uns einfach HIER!

Montag, 13. September 2021

Das war’s.

„Auuus, auuus! Das Spiel ist auuus.“, orakelte Herbert Zimmermann bereits 1954 und wusste, dass außer der Wurst alles ein Ende hat.

Die Kommunalwahl 2021 ist auch in Wolfenbüttel zuende. Die Bürger:innen haben gewählt. Wir bedanken uns bei allen, die uns ihre schöne Stimme gegeben haben. Sie alle haben dafür gesorgt, dass Die PARTEI das beste Ergebnis einer Kommunalwahl in Wolfenbüttel seit Anbeginn der Zeit erzielt hat. Danke dafür.

Wir erhielten folgende Stimmenanzahl:
Stadtrat Wolfenbüttel
Christian Heinisch: 101 Stimmen
Ulrich Grünewald: 131 Stimmen
Lutz Kiehne: 197 Stimmen
Gesine Zeißig: 184 Stimmen

Kreistag Landkreis Wolfenbüttel
Bernd Hebel: 209 Stimmen
Tim Fasula: 125 Stimmen

Bürgerinnenmeisterin:
Bettina Kiehne-Weinreich: 500 Stimmen-

Bei der Stadtratswahl wählten uns somit 1,81 % der Menschen, was immerhin offensichtlich dafür reicht, dass unsere Gesine in den Stadtrat einziehen wird. HURRA! Das passt uns sehr gut, denn sie hat auch den kürzesten Weg zum Rathaus. Wir haben es ja gesagt: Für Wolfenbüttel reicht’s!

Wir tragen natürlich die vollen Konsequenzen dafür, dass wir nicht alle unserer Ziele erreichen konnten und treten lehnen uns geschlossen zurück.

Unser Teilerfolg zeigt, dass Wolfenbüttel einige intelligente Wähler:innen hat und zumindest im Ansatz bereit für eine PARTEIgraue Zukunft ist. Da uns leider nicht genug Menschen (100% +X) gewählt haben, ziehen nun aber auch unschöne graue Polit-Wolken am Horizont auf. Und ihr könnt euch sicher sein, dass wir auch weiterhin herzhaft darüber lachen werden, um so etwas Sonne(born) in die politische Wetterlage zu tragen.

Sonntag, 29. August 2021

Was passiert mit euren GEZ-Gebühren?

Nun, zum Beispiel werden damit erhellende Dokus wie diese hier finanziert. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen, schließlich zahlt ihr dafür.

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/wahlkampf-undercover-100.html

Sonntag, 11. Juli 2021

A-aber die Wirtschaft!1!!

Während es im Wahlkampf offensichtlich eher üblich ist, Kanichen zu streicheln, Kinder zu tätscheln, Feuerwehrleuten die Hand zu schütteln (Verben austauschbar) und Menschen allgemein vorzugaukeln, dass ihre Probleme irgendwo wahrgenommen werden, haben Stadtrats-, Kreistags, Bürgerinnenmeisterin- und Landrätin-Kandidatinnen der Partei Die PARTEI dieses Wochende die Wirtschaft angekurbelt.

Phrasendrescherei überlassen wir erst mal den anderen. Am Ende des Wahlkampfes toppen wir alles in puncto Populismus und adoptieren vielleicht ein verwaistes Alpaka. Natürlich in Regenbogenfarben.

Gern geschehen, Wolfsenburgbüttel oder wie auch immer das heißt.

PS: Dieser Artikel verwendet das generische Feminum. Männer sind mitgemeint, dürfen aber natürlich gerne trotzdem weinen.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Goodbye (2020)…

Na, Weihnachten etwas unvorsichtig, uneinsichtig, unvernünftig, unbedacht, unsolidarisch, unbelehrbar oder einfach unglaublich dumm gewesen?

Einfach mal alles mitgenommen, was geht und jetzt stellt sich heraus, dass das Kratzen im Hals doch keine Karpfengräte war?

Wir machen keinen Unterschied und wünschen allen einen guten Rutsch und ein lebendiges 2021, auch den Schwurblern unter uns.

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Die einzige Partei, die wirklich etwas tut.

2020.
Die Welt ist im Würgegriff einer neuartigen Virusvariante. Auch Deutschland sucht fieberhaft nach einer Lösung. Nachdem der üppige Applaus der ersten Welle aufgebraucht ist, ist die Anerkennungskasse nun leer. Alle suchen hektisch nach einer Währung noch unterhalb von Klatschen, um den Menschen, die in unserem neoliberal optimierten Gesundheitssystem und anderen systemrelevanten Bereichen arbeiten, angemessen zu danken.
Auch alle Parteien sind auf der Suche nach Lösungen, denn mehr Geld kommt natürlich nicht in Frage. Wie kann also angemessener Dank für unsere Helden aussehen? Ein anerkennendes Nicken? Ein Lächeln? Schulterklopfen unter Einhaltung der Abstandsregeln?

Wie in jeder ausweglosen Situation hat Die PARTEI auch hier die Lösung parat!
Und so wurden heute im Landkreis Wolfenbüttel etwas mehr als 50 systemrelevanten Institutionen Briefe zugestellt, die jeweils einen Danke-Schokoriegel zur gerechten Aufteilung unter der Belegschaft enthielten. Damit sorgte Die PARTEI Wolfenbüttel für die wohl süßeste Bonuszahlung überhaupt.

Dienstag, 15. Dezember 2020

Wenn schon, denn schon…

Auch in Wolfenbüttel werden dank der tatkräftigen Infektionshilfe der Coronaleugner:innen die Beatmungsplätze im Krankenhaus knapp.
Wir regen daher an, alle Coronaleugner:innen konsequent und umfassend von allen Masken zu befreien, da sie ja ohnehin schwerste gesundheitliche Schäden durch das Tragen befürchten.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Nervenkitzel! Abenteuer! Wolfenbüttel!

Kürzlich fragte der ADFC wieder Radfahrer:innen in Deutschland nach ihrer Zufriedenheit. Zufriedenheit ist jedoch kein messbarer Wert, weshalb Die PARTEI knallharte Fakten geschaffen hat, aus denen sie messerscharfe Schlussfolgerungen und Verbesserungsvorschläge ableitet.

Für einen zweiwöchigen Untersuchungszeitraum hat Die PARTEI Wolfenbüttel vier Testpersonen, die täglich mit dem Fahrrad unterwegs sind, gebeten, die Situationen zu zählen, in denen sie von KFZ oder baulichen Gegebenheiten behindert oder gefährdet werden. Die Testpersonen waren auf der Nord-Süd-Achse (Neuer Weg, Grüner Platz, Am Herzogtore, Breite Herzogstraße, Lange Straße) und der Ost-West-Achse (Ahlumer Straße, Jägermeisterstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße, Grüner Platz, Friedrich-Ebert-Straße, Jägerstraße, Adersheimer Straße) unterwegs und zählten akribisch die Vorkommnisse.

Da erstaunlicherweise alle 4 Testpersonen den Testzeitraum mehr oder weniger unbeschadet überlebten, konnte die Untersuchung auch ausgewertet werden und ergab einen Durchnittswert von 4,63 Situationen pro Person und Tag, in denen die Radfahrer:innen mit behindernden oder gefährdenden Situationen konfrontiert waren.

Diesen hohen Wert sollte Wolfenbüttel unserer Meinung nach positiv nutzen. Angesichts der Tatsache, dass jedes Wochenende hunderte Menschen mit dem Mountainbike in den Harz fahren, um sich dort todesmutig halsbrecherischen Gefahren auszusetzen, scheint es ein lukratives Tourismussegment zu sein, Radfahrer:innen lebensgefährliche Herausforderungen zu bieten. Und warum in die Ferne schweifen, wenn der Nervenkitzel vor der Haustür liegt?

Wir schlagen daher vor, die genannten Stadtachsen offiziell zu Bicycle-Adventure-Trails zu erklären, die auch für Nicht-Wolfenbüttler:innen gegen eine gewisse Nutzungsgebühr zur Verfügung stehen. Evtl. könnte auch eine Kooperation mit Unternehmen wie Jochen Schweizer für reichweitenstarke Werbung sorgen. Die so generierten Einnahmen könnten für die Anschaffung neuer spannender Gefahrenquellen (Landminen, Fallgruben, Scherbenfelder etc.) genutzt werden, die das üppig vorhandene Angebot an Barrieren und rücksichtslosen KFZ-Attacken in Wolfenbüttel noch erweitern würden