Neuigkeiten

Samstag, 21. März 2020

Klare Ansage

Der heutige Stammtisch des Kreisverbandes Wolfenbüttel der sehr guten Partei Die PARTEI muss aus Gründen leider entfallen.

Die Aktiven treffen sich dennoch in einer Skype-Konferenz, um die nächsten turbopolitischen Schritte zur Erlangung der Macht zu planen.

Stay tuned for further information, wir lieben euch alle.

Freitag, 20. März 2020

100.000 Kerzen für den Merzen!

Am 25.03.2020 sollte einer der letzten deutschen Politiker in Wolfenbüttel sprechen, der die Stimme für eine vielfach ungehörte und wenig beachtete Bevölkerungsgruppe erhebt: die reichen und superreichen Männer, die es als ihr gottgegebenes Recht ansehen, Sex auch gegen den Willen der Ehefrau mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (Rohrstock, Faust, Gürtel…) einzufordern. Am 25.03. sollte nun also Friedrich Merz in Wolfenbüttel sprechen und die sehr gute Partei Die PARTEI hatte natürlich geplant, diesem MenschenMännerfreund einen angemessenen Empfang zu bereiten.

Nun ist aber diese letzte Ikone neoliberal-patriarchaler Ekligkeiten, dieser uncharmant wirkende Unsympath aus den Eisregionen der sozialen Kälte also an Corona erkrankt. Damit fällt also auch unser PARTEI-Empfang vorläufig ins Wasser. Um das alles schnellstmöglich nachholen zu können, wünschen wir Herrn Merz von kaltem Herzen alles Gute und eine schnelle Genesung und rufen die Menschen zur Aktion „100.000 Kerzen für den Merzen“ auf.

Unterstützen also auch SIE unsere Aktion bitte wie folgt:
Stellen sie am Abend des 25.03. eine Kerze für Merz in ihr Fenster, um zu signalisieren, dass sie in Gedanken bei ihm sind.

Sehen Sie jedoch als Symbol für die hmerzerfrischende Kälte seiner politischen Ideen bitte unbedingt davon ab, die Kerze zu entzünden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, auch auf Facebook

Die PARTEI – Kreisverband Wolfenbüttel

Donnerstag, 6. Februar 2020

Thuringian history reloaded

Schauen wir uns die Geschichte Thüringens anhand eines kurzen Zitates des Urvaters aller Wutbürger und besorgten Patrioten an, wird schnell klar: Die selbsternannte bürgerliche Mitte Thüringens war bereits 1930 ein Handpuppentheater der Faschisten. Schon Höcke Hitler erkannte damals

„Den größten Erfolg erzielten wir in Thüringen. Dort sind wir heute wirklich die ausschlaggebende Partei. […] Die Parteien in Thüringen, die bisher die Regierung bildeten, vermögen ohne unsere Mitwirkung keine Majorität aufzubringen.“ (B. Höcke A. Hitler, 02.02.1930)

Aber Thüringen wäre nicht dieses postkartenmalerische Thüringen, auf das schon Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe so unfassbar stolz sein konnten, wenn es sich nicht eine hippe Neuversion alter Fehler auf die ReichskriegsFahne geschrieben hätte.

Und so lässt sich auch 2020 eine weitere Thüringische Handpuppe ganz bewusst durch Faschisten an die Macht hieven. 2020 ist es nun also eine Puppe der neoliberalen FDP, diesem gutherzigen Sprachrohr der ungehörten Besserverdienenden und abgehängten Wirtschaftsbosse. Und so gilt nun also, 90 Jahre nach dem Ausspruch von Herrn H., in Thüringen zur Abwechslung „Hinter dem Kapital steht der Faschismus“.
Was natürlich den Kapitalismus auch weiterhin nicht daran hindert, auch hinter dem Faschismus zu stehen, wie die tiefen Verstrickungen der AfD in die Welt des Kapitals zeigen.
In Thüringen wird also eigentlich nur der immerwährende und untrennbare Reigen offenbar, den bürgerliche Mitte, Kapital und Faschismus auf dem Doppelgrab von Moral und Anstand tanzen.

Mittwoch, 5. Februar 2020

Cave ideas Merzias!

Am 25.03.2020 (und somit leider nicht ganz zu den Iden des März) wird auf Einladung eines hiesigen Großgrundbesitzers ein berühmter berüchtigter Lobbyist, Millionär und Politikdienstleister im Sinne der Wirtschaft dem einfachen Volke Wolfenbüttels erklären, wie die Welt für ihn und seinesgleichen durch weitere Erniedrigungen weniger privilegierter Bevölkerungsschichten, Deregulationen und Privatisierungen besser gemacht werden kann.

Wir finden, dass sich Wolfenbüttel vor den Ideen von Menschen Merzen hüten sollten, die noch 1997 die Vergewaltigung in der Ehe straffrei halten wollten, die ganz im Sinne einer asozialen „Light-AfDHartz-IV-Sätze und Mindestlohn senken wollen und stattdessen Bildung und Betreuung nicht als selbstverständliches Angebot eines Staates sehen, sondern diese nur gegen Bares den zahlungskräftigen Bevölkerungsschichten (sich selbst und ihresgleichen eben) vorbehalten wollen. Frei nach dem merz’schen Familienmotto Wissen ist Macht und Macht gehört den Reichen.“

Höret auf unsere Worte, Wolfendingser*innen:
Obacht sei stets geboten, wenn euch Profiteure eines Systems genau dieses System als gut für euch anpreisen wollen.
Und wenn ihr schon nicht hören wollt, heult hinterher wenigstens nicht rum und sucht wieder euer Heil bei den Faschisten.

Donnerstag, 23. Januar 2020

Fridays for gegen Dings!

Wir schreiben den 24.01.2020. In vielen deutschen Städten begeben sich wieder Menschen auf die Straße, um gegen irgendwas zu demonstrieren. Heute sind es die sogenannten „Fridays gegen Altersarmut“-Mahnwachen, die sich neben einem unglaublich bescheuerten Namen angeblich auf die Fahnen geschrieben haben, das Sprachrohr der von Armut bedrohten Geronten zu sein.

Wollen sich die Alten etwa mit Gott und der sPD anlegen? Etwas mehr Demut bitte!
Im Alter doppelt absahnen, dank der Partei Die PARTEI!

Bei näherer Betrachtung handelt es sich bei vielen Initiator*innen dieser Mahnwachen lustigerweise um Patridioten aus dem Umfeld rechter Parteien, wie auch z.B. der AfD. Genau dieser Afd, deren Chef Meuthen die Altersarmut durch Abschaffung der gesetzlichen Rente beseitigen will. Die Unterstützer*innen einer Partei, die die Rente abschaffen will, veranstalten Wahnmachen gegen Altersarmut. Aber auch Sympathisant*innen von anderen menschenverachtenden Parteien wie Die RECHTE, NPD und was sonst noch so im braunen Urschleim kreucht und fleucht wittern mal wieder Morgenluft, um soziale Themen für ihre asoziale Politik zu instrumentalisieren.

Gefechtsstand statt Ruhestand: Fit und abgesichert bis ins vielleicht gar nicht mal so hohe Alter!

Aber zurück zum Thema. Wenn zur Abschaffung von Altersarmut die Abschaffung von Rente propagiert wird, sind wir natürlich gefordert.

Und wir wären nicht die sehr gute Partei Die PARTEI, wenn wir nicht bessere Forderungen zur Problemlösung hätten. Wir fordern daher umgehend barrierefreie Müllcontainer, einen Pfand auf Kronkorken, die Einführung der Wehrpflicht ab 70 und etwas mehr demütige Askese der nicht arbeitsfähigen Alten!

Ein Oberschenkelhalsbruch ist kein Spaß im Alter! Daher Müllcontainer barrierefrei gestalten!

Sonntag, 12. Januar 2020

Liebe cDU Salzgitter!

Wir haben den Shitstorm wegen Ihrer Teilnahme an der Mahnwache gegen den Neujahrsempfang der AfD mitbekommen. In den (a)sozialen Medien wird Ihnen vorgeworfen, an der Seite der „gewaltbereiten Antifa“ gegen die Rede des u.a. in der verbotenen Neonazi-Organisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ sozialisierten Adolf Andreas Kalbitz demonstriert zu haben.

Der Kreisverband Wolfenbüttel der Partei Die PARTEI spricht Ihnen in dieser Sache hiermit ungeachtet aller sonstigen politischen Differenzen die volle Solidarität und Achtung aus. Wir begrüßen es nachdrücklich, dass Sie offensichtlich lieber friedlich gegen Faschisten auf die Straße gehen, anstatt auf selbiger zu Silvester mit scharfer Munition auf junge Ruhestörer zu schießen, wie es Medienberichten zufolge angeblich einer Ihrer Parteikollegen jüngst in Köln tat. Ihr Verhalten in Salzgitter setzt hier einen positiven Gegenpol. Das lässt hoffen und an Zeiten denken, in denen Antifaschismus es auch in Ihrer Partei sogar noch auf Wahlplakate schaffte.

Original-Wahlplakat der cDU anno 1946


Angesichts des Gerüchtes, Sie seien von Ihrem Landesverband zu einer Erklärung aufgefordert, warum Sie an einem friedlichen Protest gegen faschistische Tendenzen teilgenommen haben, bieten wir allen demokratisch gesinnten Kräften innerhalb der cDU politisches Asyl an.

Mit grauen Grüßen

Die PARTEI Wolfenbüttel

Samstag, 28. Dezember 2019

Moneten statt Raketen!

Zu Silvester möchte der Kreisverband Wolfenbüttel der Partei Die PARTEI mit gutem Beispiel vorangehen und übergab daher heute für Feuerwerk haushaltsübliche Mengen Geld dem Tierheim Wolfenbüttel. Ursprünglich war eine Futtermittelspende geplant, jedoch ergab ein Gespräch mit dem Tierheim Wolfenbüttel, dass für Tierarztkosten etc. jährlich ca. 60.000 € fehlen. Das klingt erst mal viel, aber bei etwas über 50.000 Einwohner*innen im Stadtgebiet sind dies nicht mal 1,20 € pro Person und Jahr. Wir alle geben wesentlich mehr Geld für wesentlich unsinnigere Dinge aus, wie z.B. Feuerwerk.

„In unserer Gesellschaft wird mit viel Lärm um nichts u.a. durch rechte Hetze auf anderer Ebene schon genug Feuer gelegt und Radau gemacht. Da können wir zum Jahresende ruhig mal eine Pause von all dem Irrsinn gebrauchen, es im wahrsten Sinne ruhig angehen und die Tiere davon profitieren lassen“, so Gesine Zeißig, 2. Vorsitzende des Kreisverbandes.


Alexander Doerks, Nici Heinisch, Christian Heinisch, Gesine Zeißig, Monty und Tina Kiehne-Weinreich übergeben Ute Rump vom Tierheim Wolfenbüttel den üblichen symbolischen Spenden-Scheck.

Das „T“ in Die PARTEI steht nach wie vor für „Tierschutz“ und deshalb möchte der KV Wolfenbüttel die Tiere mit einer Spende in Höhe von 300,- € wenigstens etwas für diese verstörende Nacht in einer verstörenden Welt entschädigen und die Bürger*innen im Kreis aufrufen, das für Böller geplante Geld lieber dem Tierheim zu spenden.

Allen Tierhalter*innen wird dazu geraten, die Tiere bereits vor der offiziell erlaubten Böllerphase gut zu sichern, ihnen einen ruhigen Rückzugsort zu bieten und sie nach Möglichkeit nicht allein zu lassen.

Donnerstag, 1. August 2019

Make Wolfendings bums again! Pt. III

Tourismus ist gerade in Wolfenbüttel immer auch das Spiel mit Unwägbarkeiten. Auch wenn der drohende Klimawandel tatsächlich eine perfide Lüge sein sollte, wie es der Verband der „Alternativwahrheiten für Denkskeptiker“ mit sedierender Regelmäßigkeit behauptet:
Wir müssen auch das Gegenteil in Betracht ziehen, wenn wir einen zukunftssicheren Tourismus wollen! Was wäre also, wenn die Klimawandelleugnungsskeptiker um Greta Thunberg nun doch recht haben sollten? Was wäre, wenn aufgrund der Schnee– und Eisschmelze an den Polkappen der Meeresspiegel tatsächlich in ungemütliche Höhen klettern sollte? Bei einer in nur ca. 77 m über Normalhöhennull liegenden Innenstadt könnte dies schnell den Tourismus zum Ersaufenliegen bringen. ABER!
Die PARTEI Wolfenbüttel wirft selbst in diesem (Welt-) Untergangszenario der lokalen Tourismusbranche den Rettungsring zu und packt an, wo andere nur wegsehen!

Sie bauen die Zukunft: Schatzmeisterin und 2. Vorsitzende des Kreisverbandes Wolfenbüttel!

Und so hat die sehr gute Partei Die PARTEI Wolfenbüttel heute den Grundstein für einen Tretbootverleih am Drohnenberg gelegt. Als höchster Punkt im Stadtgebiet bietet sich der Drohnenberg perfekt für das Worst-Case-Szenario an!
Hier werden Touristen selbst in noch so ferner und apokalyptischer Zukunft mithilfe einer Augmented-Reality-App das versunkene Wolfenbüttel romantisch vom Tretboot aus erkunden können. Wolfenbüttels Tourismus ist somit dank der Partei Die PARTEI endlich auf allen Ebenen zukunftssicher.

Gern geschehen, Wolfenbüttel!

Mittwoch, 17. Juli 2019

Make Wolfendings bums again! Pt. II

Nachdem Die PARTEI Wolfenbüttel unlängst die Förderung des Tourismus in Wolfenbüttel durch die Forderung nach einem eigenen Flughafen vorantrieb, machen wir nun den logischen nächsten Schritt.

Es ist schließlich nicht damit getan, eventuellen Touristen das Geld mit einer Bimmelbahn und adäquater Fluganbindung lediglich zu Lande und in der Luft aus der Tasche zu ziehen.

Aus diesem Grunde regen wir an, auf dem Stadtgraben Rundfahrten mit einem Raddampfer anzubieten.

Hier könnten auch SIE eventuell schon bald in Richtung Vorgestern ablegen!

An Bord können z.B. lauschige Konzerte der Amigos genau so wie der Verkauf von Heizdecken und Bingo-Events stattfinden.

Wolfenbüttel könnte so schnell zu einem El Dorado der kommenden Boom-Branche des Tourismus werden, dem sogenannten Gerontotainment. Hier wurde viel versäumt, holen wir es nach. Angedacht ist, den ultra-altbackenen Raddampfer mit dem State-Of-The-Art-Antrieb auszustatten, den die Retrobranche derzeit zu bieten hat: Ein Hybrid-Antrieb aus Diesel und Braunkohle. Malerische Qualmschwaden und das säuselnde COPD-Husten am Nachbartisch werden die „Generation Vorgestern“ zurück in die gute alte Zeit und somit einen Zustand tiefster Glückseligkeit und Umsatzfreude versetzen. Wir alle wissen, dass die Alten Unmengen an Ersparnissen in ihren Stützstrümpfen horten.

Das Geld ist da! Wir brauchen es aber hier! Holen wir es uns durch expansive Gerontotouristik! Make Wolfendings bums again!

Mittwoch, 3. Juli 2019

Make Wolfendings bums again!

Nachdem das Auffangbecken frenetischer Dieselfetischisten kürzlich die Einführung einer Sightseeing-Bimmelbahn für Wolfenbüttel anregte, müssen wir uns angesichts dieser bahnbrechenden (hihi) Attraktion bei Umsetzung dieser Idee neuen Herausforderungen im Tourismussektor stellen. Um dem imaginären Ansturm von Touristen aus aller Herren Länder (bitte nur deutschsprachiges Ausland!) wenigstens theoretisch Herr werden zu können, schlägt Die PARTEI daher die Errichtung eines Großflughafens im Stile des BER vor, einfach um ein weiteres nutzloses Prestige-Objekt anzustoßen.

Selbst für Spielzeugflugzeuge als Landebahn völlig ungeeignet:
Die Parkpalette am Landeshuter Platz.

Da ein solcher Flughafen in der Theorie auch Einheimischen ermög- lichen würde, die Welt im Flug zu erobern und somit tausendjährige Träume wahr werden könnten, schlagen wir als Namen „WTF“ (Wolfenbütteler Traumreiseflughafen) vor.
Sollte sich bei den Planungen strikt an das Vorbild BER gehalten werden, wäre somit auch sichergestellt, dass dieser Traum niemals endet.

Ursprünglich war geplant, den Flughafen nach einer Partei für alte, verbitterte, weiße Männer zu benennen, weil auch dort in absehbarer Zeit nix mehr hochgeht. Der betreffende IATA-Code ist aber leider schon an Port Alfred vergeben.