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Donnerstag, 1. August 2019

Make Wolfendings bums again! Pt. III

Tourismus ist gerade in Wolfenbüttel immer auch das Spiel mit Unwägbarkeiten. Auch wenn der drohende Klimawandel tatsächlich eine perfide Lüge sein sollte, wie es der Verband der „Alternativwahrheiten für Denkskeptiker“ mit sedierender Regelmäßigkeit behauptet:
Wir müssen auch das Gegenteil in Betracht ziehen, wenn wir einen zukunftssicheren Tourismus wollen! Was wäre also, wenn die Klimawandelleugnungsskeptiker um Greta Thunberg nun doch recht haben sollten? Was wäre, wenn aufgrund der Schnee– und Eisschmelze an den Polkappen der Meeresspiegel tatsächlich in ungemütliche Höhen klettern sollte? Bei einer in nur ca. 77 m über Normalhöhennull liegenden Innenstadt könnte dies schnell den Tourismus zum Ersaufenliegen bringen. ABER!
Die PARTEI Wolfenbüttel wirft selbst in diesem (Welt-) Untergangszenario der lokalen Tourismusbranche den Rettungsring zu und packt an, wo andere nur wegsehen!

Sie bauen die Zukunft: Schatzmeisterin und 2. Vorsitzende des Kreisverbandes Wolfenbüttel!

Und so hat die sehr gute Partei Die PARTEI Wolfenbüttel heute den Grundstein für einen Tretbootverleih am Drohnenberg gelegt. Als höchster Punkt im Stadtgebiet bietet sich der Drohnenberg perfekt für das Worst-Case-Szenario an!
Hier werden Touristen selbst in noch so ferner und apokalyptischer Zukunft mithilfe einer Augmented-Reality-App das versunkene Wolfenbüttel romantisch vom Tretboot aus erkunden können. Wolfenbüttels Tourismus ist somit dank der Partei Die PARTEI endlich auf allen Ebenen zukunftssicher.

Gern geschehen, Wolfenbüttel!

Mittwoch, 17. Juli 2019

Make Wolfendings bums again! Pt. II

Nachdem Die PARTEI Wolfenbüttel unlängst die Förderung des Tourismus in Wolfenbüttel durch die Forderung nach einem eigenen Flughafen vorantrieb, machen wir nun den logischen nächsten Schritt.

Es ist schließlich nicht damit getan, eventuellen Touristen das Geld mit einer Bimmelbahn und adäquater Fluganbindung lediglich zu Lande und in der Luft aus der Tasche zu ziehen.

Aus diesem Grunde regen wir an, auf dem Stadtgraben Rundfahrten mit einem Raddampfer anzubieten.

Hier könnten auch SIE eventuell schon bald in Richtung Vorgestern ablegen!

An Bord können z.B. lauschige Konzerte der Amigos genau so wie der Verkauf von Heizdecken und Bingo-Events stattfinden.

Wolfenbüttel könnte so schnell zu einem El Dorado der kommenden Boom-Branche des Tourismus werden, dem sogenannten Gerontotainment. Hier wurde viel versäumt, holen wir es nach. Angedacht ist, den ultra-altbackenen Raddampfer mit dem State-Of-The-Art-Antrieb auszustatten, den die Retrobranche derzeit zu bieten hat: Ein Hybrid-Antrieb aus Diesel und Braunkohle. Malerische Qualmschwaden und das säuselnde COPD-Husten am Nachbartisch werden die „Generation Vorgestern“ zurück in die gute alte Zeit und somit einen Zustand tiefster Glückseligkeit und Umsatzfreude versetzen. Wir alle wissen, dass die Alten Unmengen an Ersparnissen in ihren Stützstrümpfen horten.

Das Geld ist da! Wir brauchen es aber hier! Holen wir es uns durch expansive Gerontotouristik! Make Wolfendings bums again!

Mittwoch, 3. Juli 2019

Make Wolfendings bums again!

Nachdem das Auffangbecken frenetischer Dieselfetischisten kürzlich die Einführung einer Sightseeing-Bimmelbahn für Wolfenbüttel anregte, müssen wir uns angesichts dieser bahnbrechenden (hihi) Attraktion bei Umsetzung dieser Idee neuen Herausforderungen im Tourismussektor stellen. Um dem imaginären Ansturm von Touristen aus aller Herren Länder (bitte nur deutschsprachiges Ausland!) wenigstens theoretisch Herr werden zu können, schlägt Die PARTEI daher die Errichtung eines Großflughafens im Stile des BER vor, einfach um ein weiteres nutzloses Prestige-Objekt anzustoßen.

Selbst für Spielzeugflugzeuge als Landebahn völlig ungeeignet:
Die Parkpalette am Landeshuter Platz.

Da ein solcher Flughafen in der Theorie auch Einheimischen ermög- lichen würde, die Welt im Flug zu erobern und somit tausendjährige Träume wahr werden könnten, schlagen wir als Namen „WTF“ (Wolfenbütteler Traumreiseflughafen) vor.
Sollte sich bei den Planungen strikt an das Vorbild BER gehalten werden, wäre somit auch sichergestellt, dass dieser Traum niemals endet.

Ursprünglich war geplant, den Flughafen nach einer Partei für alte, verbitterte, weiße Männer zu benennen, weil auch dort in absehbarer Zeit nix mehr hochgeht. Der betreffende IATA-Code ist aber leider schon an Port Alfred vergeben.

Mittwoch, 19. Juni 2019

„Öffentliche Bidets in Wolfenbüttel?“

So ist die Befürchtung vieler Bürger*innen. Und wir wären nicht Die PARTEI Wolfenbüttel, wenn wir die Sorgen und Ängste der Menschen nicht ernst nehmen würden. Daher haben wir einer lokalen Zeitung per E-Mail-Interview zur Kontroverse Refill vs. Trinkbrunnen geantwortet. Weil natürlich naturgemäß nicht alles von einem Interview abgedruckt werden kann, wollen wir unseren Wähler*innen an dieser Stelle die Möglichkeit geben, die ganze Antwort (und nichts als die Antwort) zu lesen. Gern geschehen!

„Sehr geehrte Frau […],

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr damit verbundenes Interesse am Projekt Refill. Bevor ich jedoch auf Ihre Fragen antworte, möchte ich kurz noch ein paar erläuternde Worte vorwegschicken.

Wir als Kreisverband der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) haben es uns wirklich nicht ausgesucht, auf dem Feld der Realpolitik so ausufernd tätig zu sein, wie es in der jüngeren Vergangenheit der Fall war. Leider sehen wir uns angesichts der zunehmend realsatirischen Tendenzen anderer Parteien jedoch gezwungen, unsere Kernkompetenzen zu erweitern und nun den Bürger*innen zur Abwechslung auch mal sinnvolle „einfache Lösungen“ anzubieten. Für dumme „einfache Lösungen“ bleiben wie gehabt andere zuständig. Unsere Aktivitäten auf diesem Gebiet sollen aber auch ein Zeichen für die vielen enttäuschten Nichtwähler*innen sein, die bisher noch davon ausgehen, eine Kleinpartei, die noch nicht im Stadtrat vertreten ist, könne nichts bewirken. Die richtig guten Ideen heben wir uns aber natürlich für unsere Zeit im Stadtrat auf 😉

Aber nun zu Ihren Fragen:

Bislang haben wir mit 15 Geschäften in der Wolfenbütteler Innenstadt Gespräche geführt, darunter sind Gastronomiebetriebe, ein Fahrradgeschäft, Apotheken, eine Buchhandlung, ein Telekommunikationsunternehmen, sowie Geschäfte aus den Bereichen Optik, Reform, Naturkost, Kosmetik, Nahrung und Genussmittel. Als erstes Geschäft hat sich die Gaststätte zur Mühle einen Aufkleber gesichert, kurz darauf erklärte sich Barrique bereit, zusätzlich als Abholstation für unsere Bügelverschluss-Flaschen zu fungieren. Bürger*innen können sich hier kostenlos von uns gespendete Trinkflaschen abholen, die sie in teilnehmenden Geschäften im Bedarfsfall ausfüllen lassen können. Darüber hinaus hängen bereits Aufkleber an der Kornblume und bei Le Bosphore, in den kommen Tagen werden voraussichtlich Buchhandlung Steuber, die Herzog-Apotheke und Pizzeria Tomato folgen.

Die Frage nach dem Vorteil für die Händler*innen ist aus mehreren Perspektiven zu betrachten. Sicherlich hat es auch einen gewissen Werbeeffekt, wenn sich herumspricht, dass in einem bestimmten Geschäft in der heißen Jahreszeit Trinkwasser zur Verfügung steht. Viel wichtiger finden wir jedoch, dass die Beteiligten gar nicht nach ihrem persönlichen Vorteil gefragt haben, sondern es als selbstverständlich angesehen haben, durstigen Menschen etwas zu trinken zu geben. Wir finden, dass das ein schönes und wichtiges Zeichen ist, in Zeiten, in denen wir an anderer Stelle die einen zu „unserem Vorteil“ verdursten und die anderen aus dem gleichen Grund ertrinken lassen. Die Offenheit der Geschäfte für diese Idee hat uns gefreut. Alle reden immer davon, die Welt werde immer egoistischer: wir haben viele Menschen getroffen, die dem etwas entgegensetzen.

Auf das Projekt sind wir aufmerksam geworden, als wir bei einem unserer Stammtische über aktuelle lokale Themen diskutierten. Eins unserer Mitglieder hatte vom Refill-Projekt gehört und stellte es den anderen Mitgliedern im KV vor, das war die Geburtsstunde der Idee, Refill auch in Wolfenbüttel bekannt zu machen.

Die Aufkleber können direkt über die Seite www.refill-deutschland.de heruntergeladen und ausgedruckt werden, man kann sie dort aber auch kaufen. Einige Exemplare haben wir noch hier und so ist es auch möglich, uns eine Mail zu schreiben (siehe https://die-partei.net/wolfenbuettel/impressum/), dann bringen wir interessierten Geschäften gerne ein Exemplar kostenlos vorbei. Geschäfte, die sich an der Aktion beteiligen möchten, können sich auf der Refill-Homepage auch in eine Karte eintragen lassen, um ihre Teilnahme noch über den Aufkleber hinaus zu signalisieren, das ist aber eine „Kann“-Option. Wir haben den von uns angesprochenen Geschäften bereits per Mail angeboten, hier bei Bedarf zu unterstützen. Eines sollte aber klar sein: Refill ist und bleibt ein eindeutig parteiunabhängiges Projekt, das in keinerlei Verbindung zu uns steht. Die Aktion ist keine Werbung für uns, sondern ausschließlich für das Refill-Projekt. Das ist uns sehr wichtig.

Der Gedanke hinter Refill ist: Als Refill Station verpflichten sich Menschen dazu, andere Menschen unabhängig von Geschlecht, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung gleich zu behandeln. Aus diesem Grund möchten wir einfach das Projekt bekannter machen, da es ein Zeichen gegen jegliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit setzt, was für uns ein unverrückbarer Grundpfeiler unserer gesamten Arbeit ist.

Darüber hinaus bietet das System Refill aber auch andere Vorteile: Die geplanten Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt sind zwar durchaus eine nette Idee und würden bestimmt auch toll aussehen, nur ist unsere Lösung eben schlichtweg einfacher, effektiver und sinnvoller. Von der Apotheke bis zur Kneipe machen viele verschiedene Geschäfte mit, was die gesamte Zeitspanne abdeckt, in der Menschen in der Innenstadt anzutreffen sind. Jemand hat nun in dieser Zeitspanne Durst, geht in ein Geschäft und fragt höflich nach Wasser. Ein ohnehin existierender Hahn wird aufgedreht, sehr gutes und permanent kontrolliertes Trinkwasser fließt in eine ohnehin vorhandene Flasche und das Problem ist auf einer ganz simplen und menschlichen Ebene gelöst. Ohne, dass dafür besonders ansehnlicher Stein kilometerweit durch die Welt gefahren und bearbeitet werden muss und dann weitere Arbeit für die Installation anfällt. Ganz zu schweigen von der anschließenden Instandhaltung und Hygienekontrolle. Diese ganze Arbeit können wir uns sparen, indem einfach sehr gutes Trinkwasser aus einem bereits existierenden Hahn in eine existierende Flasche gefüllt wird. Fertig. Wie viele und vor allem grundlegendere Vorteile sollte es noch geben müssen?

Zumindest könnte Wolfenbüttel dieses System vielleicht für einen oder zwei Sommer testen und dann evaluieren, bevor die andere Idee weiterverfolgt wird. Und auf diese ein oder zwei Sommer kommt es angesichts der bisherigen Planung ja nun wirklich nicht an.“

Mittwoch, 12. Juni 2019

88? Nicht mit uns!

Bei der von der Partei Die PARTEI Wolfenbüttel organisierten Veranstaltung zum Thema (Rechts-)Populismus kamen bei der anschließenden Spendensammlung zugunsten der ARUG Braunschweig in der VeränderBar Wolfenbüttel innerhalb weniger Minuten knapp über 88€ zusammen. Ein unhaltbarer Zustand, wie wir finden.

Ein Mitglied des Kreis-verbandes entschied daher noch vor Ort, diese abstoßende Zahl durch Verdopplung zu neutra-lisieren.
Aberglaube?
Maybe.
Aber wenn es einem sehr guten Zweck dient, sei dies gestattet. Der so zustande gekommene Betrag von 176,40€ wurde heute an die ARUG Braunschweig überwiesen, um die hervorragende Arbeit der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt zu unterstützen. Wir bedanken uns nochmals für die gelungene Veranstaltung und hoffen auf viele Nachahmende in Bezug auf die Spendenbereitschaft.

Sonntag, 9. Juni 2019

Der Sommer naht, der Durst steigt!

Angesichts der ersten großen Hitzeperiode 2019 dürstet Die PARTEI Wolfenbüttel bereits jetzt voller Spannung einem weiteren Gedeihen der Pläne entgegen, Trinkwasserbrunnen in der Wolfenbütteler Innenstadt zu installieren.
Und bereits jetzt werden intern Wetten abgeschlossen, wann es nach der Installation zu ersten Defekten, bzw. hygienebedingten Abschaltungen kommen wird und die Brunnen aufgrund genannter Umstände zu knochentrockenen Kunstwerken und Zeugnissen umständlichen Denkens werden.
Der Kreisverband freut sich schon darauf, den an versiegten Quellen dürstenden Kehlen eine ebenso einfache, wie auch wartungsarme und kostengünstige Lösung anbieten zu können: Die PARTEI Wolfenbüttel ist bereits im letzten Jahr mit diversen Geschäften in der Innenstadt ins Gespräch gekommen und hat das Projekt „Refill“ vorgestellt. Hierbei signalisieren Geschäfte durch einen kleinen Aufkleber, dass durstige Menschen hier ohne Gegenleistung ihre Trinkwasserflaschen auffüllen lassen können.


Weitere Geschäfte, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten, können die neutral gehaltenen Refill-Aufkleber gerne über den Kreisverband Wolfenbüttel der Partei Die PARTEI beziehen, oder sich auf www.refill-deutschland.de eigenständig an dieser sinnvollen Aktion beteiligen.

Die ersten 15 durstigen Menschen bekommen vom Kreisverband sogar noch eine wieder- verschließbare Glasflasche geschenkt, wenn sie sich bei Barrique in der Langen Herzogstraße 58 mit dem Stichwort „Refill“ melden.

Montag, 27. Mai 2019

Tipps der sPD – knallhart analysiert

Als wir einen Tag vor der Europawahl 2019 unseren Stand in der Fußgängerzone neben der sPD aufbauten, gab es gleich mehrere Überraschungen. Die Bitte der Stadtverwaltung, sich wegen des Maifestes auf die allernötigste Ausrüstung zu beschränken, war für die sPD Anlass genug, einen eher sperrigen und platzraubenden PKW-Anhänger mit Heliumflaschen und (vermutlich) Zeitmaschine in die Fußgängerzone zu stellen. Cool. Luftballons mit Helium. Nicht schlecht.

Anfangs wurden wir aus den Reihen der „Genossen“ (Selbstbezeichnung, vermutlich aus Zeiten, in denen sie noch Wahlerfolge genossen haben) noch milde belächelt, da wir keine Kugelschreiber und Heliumballons dabei hatten (Zitat: „DAS wollen die Wähler! Kugelschreiber und Ballons! Das zieht immer!“).

Etwas gedrücktere Kommentare kamen dann, als wir anstatt Kugelschreibern und Luftballons fair gehandelte T-Shirts verlosten. Jedes Los, auf dem Die PARTEI stand, gewann ein Sonneborn-Semsrott-Shirt. Jedes Los, auf dem der Name einer unsympathischen Partei zorniger, alter, weißer Männer zu lesen war, gewann als „Oberniete“, bzw. „Trostlos“ eine Rolle Toilettenpapier mit der Banderole „Opferrolle„. Kurzum, die Stimmung an unserem Stand war gut.

Werfen wir nun aber mal einen Blick auf die Tipps der sPD, was wir noch alles von ihr lernen können. Wie wirken sich denn nun Kugelschreiber und Heliumballons (die beim Davonschweben übrgens in den Kindergesichtern den gleichen Ausdruck hinterlassen, den sPD-Wählende nach einer Wahl haben) wirklich auf die Wahlergebnisse aus?

Ok. Das ist nun wohl doch ziemlich eindeutig. Ich glaube, wir bleiben dann doch lieber bei unserem Kurs. Ich kann mich nicht daran erinnern wann die sPD zuletzt eine Vervielfachung ihres Wahlergebnisses verbuchen konnte.

Aber trotzdem herzlichen Dank für die gut gemeinten Ratschläge.

PS: Vielen Dank an die Einsenderin der Grafik, die vermutlich extra in diesem schicken sPD-Retro-Style gehalten ist, als hätte sie Herbert Wehner himself noch mit einem Federkiel gezeichnet.

Montag, 27. Mai 2019

Die Opferrolle können andere besser ;-)

Mehrfach wurden wir auf Stammtischen und an Ständen in der Fußgängerzone darauf angesprochen, warum so selten etwas über uns in der lokalen Presse zu lesen ist. Standardantwort ist darauf: „Weil wir eben irgendwie doch dorf sind und Medien in solchen Gebieten tendenziell eher politisch ahnungslos bis konservativ sind. Da ist ein Bericht über Kaninchenzüchtervereine einfach wichtiger.“

Und vor dem Hintergrund dieser politischen Ahnungslosig- und Gleichgültigkeit wird aus der Partei Die PARTEI nach einer Einladung an die Presse von selbiger dann eben auch mal die Piraten gemacht. Geschenkt. Wir nehmen es mit Humor. Unser Kandidat für das EU-Parlament, Jamie Christopher Lodge, erschien zur Party halt kurzerhand im Piratenkostüm.

Und auch die Tatsache, dass in der Lokalpresse eine rechtsextreme Splitterpartei mit gerade 0,23% im Landkreis einen eigenen Balken in einer Grafik bekommt, wohingegen wir mit einem Stimmenzuwachs um das 4,5fache und einem Ergebnis von 2,94% im Landkreis Wolfenbüttel nicht mal am Rande erwähnt werden: Geschenkt.

Und auch, dass über einen EU-Kandidaten einer bananenfarbigen Spaßpartei ausführlichst berichtet wird, die nicht mal 2% mehr Stimmanteil als wir erreichen konnten: Geschenkt.
Wir freuen uns einfach über die meganicen Ergebnisse und überlassen das Mimimi und die Opferrolle den Parteien, die das besser können 😉

Bedanken möchten wir uns jedoch bei einigen Bürger*innen, die Ihren Unmut über diese Situation der Lokalpresse mitteilten und uns bei der Mail in BCC setzten. Wir kennen Euch nicht, möchten Euer Engagement aber dadurch würdigen, dass wir Eure Mails hier veröffentlichen. Denn wir gehen nicht davon aus, dass sie von der Presse wahrgenommen werden *zwinkersmiley*

Danke.

Sonntag, 26. Mai 2019

Die PARTEI sagt DANKE!

Die Europawahl 2019 ist vorbei und einige Parteien freuen sich vermutlich schon darauf, für die nächsten Jahre bis zum nächsten Wahlkampf die Öffentlichkeitsarbeit einstellen zu können.

Als turbopolitische Exzellenzpartei oberster Güteklasse ist Die PARTEI natürlich wie immer etwas anders.

Wir sind immer für unsere Fans da. So erlaubten wir zum Beispiel allen Bürger*innen ab dem 26.05.2019 um 18:00 Uhr unsere Wahlplakate abzunhemen (wir berichteten) und als Andenken zu behalten. Geschenkt!

Damit aber nicht genug!

Die übriggebliebenen Wahlplakate werden wir als Dankeschön am 01.06.2019 ab 10:00 Uhr in der Fußgängerzone Wolfenbüttel verschenken! Und weil uns das Wahlergebnis der Europawahl für Wolfenbüttel schon ziemlich gut gefällt, spendieren wir zur Feier des Tages noch ein paar Freibier und ein bis zwei Becher original sehr guten Sonnekorn. Solange der Vorrat reicht.

Wir bedanken uns für Deine Stimme und dass Du sie am am 26.Mai der Partei Die PARTEI gegeben hast.