Wahlprogramm 2025 Widukindstadt Enger
Agenda und Wahlprogramm für die Stadt Enger 2025:
- Wir müssen die Menschen wieder in die politische und gesellschaftliche Mitte holen. Deshalb Wohnungstausch von einkommensschwachen Familien mit Ratsmitgliedern als Doku-Soap an RTL verkaufen.
- Das Gebiet Kaiserstraße/Herzogstraße wird an die Bundeswehr als Übungsgelände für den Häuserkampf verkauft, somit profitieren wir vom Milliarden-Investitionspaket der Schwarz-Roten. Waren sie schon mal dort? Das Gelände ist ideal: Schimmel, Salpeter, Schlaglöcher, Müllcontainer auf der Straße, Treppen kaputt, Haustüren ohne Schloss.
- Katapult für Rollifahrer vom Wohnkomplex in der Kesselstraße in die Innenstadt. Dort fehlt ein Bushaltehäuschen und ein befestigter Seitenstreifen, außerdem gibt es Schlaglöcher. Das kann man alles so lassen und unter Denkmalschutz stellen, wenn man ein Katapult baut und ein großes Auffangnetz auf dem Barmeierplatz. Und wieviel Zeit das erst einmal spart!
- Enger wird die erste baumfreie Stadt Deutschland und damit zum Tourismusmagnet. Das belebt auch die Gastronomie und den Handel und wirkt dem Innenstadtsterben entgegen. In der Renteistraße wurde ja schon begonnen, das führen wir dann fort. Bäume, eine Gefahr für Leib und Leben, denkt man nur an Allergien und rutschiges Laub. Und von wegen Rasen, Beton grün anstreichen, spart man sich das Mähen.
- Der Barmeierplatz wird umbenannt in „Platz der toten Innenstadt“. Oder alternativ in „Bar-Meyer-Platz“, wo jeden Freitag ab mittags ein After-Work-Special stattfindet, damit man diese Stadt einigermaßen ertragen kann.
- Da bietet sich der nächste Punkt an: Betreutes Trinken auf Volksfesten. Da sich Politiker*innen in Enger ja so gern ehrenamtlich engagieren und sich auch immer wieder auf Volksfesten zeigen, können Sie doch gleich dafür sorgen, dass betrunkene, orientierungslose Besuchende sicher zu ihrem Fahrzeug zurückfinden.
- Das Rathaus bietet eine Wand für Sprayer an, damit Nazi-Parolen nicht mehr an Schulen gesprüht werden müssen.
- Sozialräume für PMS- und menopausalgeplagte Menschen mit eigenbeheiztem Saunabereich und Abrissraum.
Der Rat der Stadt Enger muss endlich diesem Wohlstandschauvinismus ein Ende bereiten und Ankerplätze für alle Gesellschaftsschichten und soziale Räume anbieten. Er muss etwas entgegen setzten, was rechtsradikale Sinnangebote aushebelt. Soziale Gerechtigkeit und Klimafreundlichkeit wäre z.B. kostenfreier ÖPNV für alle.