Bünde

„Warum durfte unser Haus nur 13,dings Meter hoch werden und nun wird auf der gegenüber liegenden Seite bis auf 17,bums Meter gebaut “. Eine Frage, die vom hiesigen Stadtrat genauso lethargisch ignoriert wurde, wie die Bedenken des hiesigen Kindergartens. Was bringt eine „Abwägung“ mit der Befragung der Bevölkerung inkl. Bedenken des Denkmalschutzes, wenn man feststellt, dass durch ein Walmdach die Höhe nur um 50cm überschritten wird. (Tipp: wenn etwas zu hoch ist, reichen auch cm. Fragt die LKW-Fahrer, die regelmäßig unter der Bahnunterführung in der Gerhart-Hauptmann-Straße hängen bleiben). Bleibt dem Betrachter nur die Überlegung, welche Interessen hier wirklich vertreten wurden. Allerdings wäre es anmaßend zu behaupten, dass ein Bauunternehmer unterstützt wurde, damit dieser sich einen weiteren f… SUV oder neue Silicon… für seine Frau anschaffen konnte. Um diese unglaublichen Behauptungen aus der Welt zu schaffen, gibt es nur einen Weg: freie Bauhöhenwahl für alle, keine dummen Fragen mehr und gut.

Bünde ist für Satiriker ein wahres Eldorado. Von Aufzügen, welche nicht funktionieren, Schulen die abgerissen werden, um nach der Schließung festzustellen, dass man die Kinder, die überraschenderWeise doch noch irgendwie da sind, in Container zu stopfen. Skulpturen in Form einer Kerze, welche selbst Satiriker ratlos verstummen lassen, und eine Kommunalpolitik, die den Status unterirdisch verdient.

Da die Bünder Politik neben einem angespannten Verhältnis zu Zahlen auch einen gesunden Hang zum Vergessen assistiert werden kann und die derzeitige Politik sich mehr an Satire hält als an politischen Themen zu arbeiten, gibt es für die beste Stadt im Kreis Herford und OWL nur einen Ausweg: Die Satiriker müssen die Politik übernehmen!

DANN WÄHLT DOCH DIE PARTEI! Wir sind für euch in folgenden Kreiswahlbezirken angetreten, um reichlich Schmiergelder anzunehmen und eure Probleme genauso zu ignorieren wie die hiesige Politik, aber wir haben wenigsten Spaß mit euch und immer eine Flasche Bier im Anschlag.

Kreiswahlbezirk 2


Jan-Henrik Hülsmann, geb. 2001 in Bünde, Auszubildender zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. Er engagiert sich in der Jugendarbeit in Dünne und tritt im Kreiswahlbezirk 2 mit dem Ziel an, endlich eine Politik für junge Menschen und nicht nur für alte graue Männer zu gestalten.


Kreiswahlbezirk 3


Kirsten Woermann, Jahrgang 67 ist als PTA in einer öffentlichen Apotheke beschäftigt und sehr quotenaffin. Man muss ja keine Ahnung von irgendwas haben, geschweige denn eine Qualifikation besitzen. Es reicht ja aus, eine Quote zu erfüllen. Bei mir sind es gleich zwei an der Zahl, die Frauen- und die Behindertenquote. In diesem Zusammenhang wünsche ich mir sehr, wenn wir in den typischen „Frauenberufen“ eine Männerquote erfüllen müssten.


Kreiswahlbezirk 4


Tanja Drewitz, geboren 1971 in Bochum-Wattenscheid, hat die musikalische Karriere lieber Grönemeier überlassen und kam deshalb mit viel „Glück auf“ im Gepäck im Alter von 4 Jahren in das beschauliche Exter. Nachdem sie im Alter von 18 Jahren entschied, dass es eine Welt außerhalb des Vielecks Herford zu entdecken gibt, reiste sie in jene unendlichen Weiten, um nach der Ausbildung zur Erzieherin vor 10 Jahren nach Herford zurück zu kehren. Die Mutter von 2 wohlgeratenen Kindern arbeitet seit 25 Jahren in verschiedenen Bereichen einer you. Einrichtung und übernimmt dabei jede Menge Verantwortung. Junggeblieben und wissbegierig studiert sie derzeit nebenberuflich soziale Arbeit, wo sie in der Studentenschaft  aufgrund ihres biblischen Alters gesiezt und gern mal für eine Dozentin gehalten wird. In ihrer spärlichen Freizeit hört sie Metal und Punk und besucht mit der Familie gern mal ein Festival. Sie kandidiert für Die PARTEI, weil sie bei politikverdrossenen Menschen mit Satire spitze Ohren erreichen möchte.


Kreiswahlbezirk 5


Jörg Hülsmann: Ich bin 55 Jahre jung, als Projektvorbereiter in der Automobilindustrie beschäftigt, verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.  Ehrenamtlich bin ich in dem Bünder Angelverein 1925 e.V., dem Patientenverband Lebertransplantierte Deutschland e.V. und im Netzwerk Organspende NRW e.V. aktiv. Ich stehe für die im Kreis sehr benachteiligten Randgebiete. Während Bünde City sich in Richtung  „Elsehatten“ bewegt, werden im ländlichen Raum ÖPNV, soziale Räume und Schulen abgebaut und  sich drauf verlassen, dass die Defizite ehrenamtlich aufgefangen werden.  Helfen Sie mir mit Ihrer Stimme, dass der Kreis Herford, der manches Mal mental vor einem tiefen Abgrund steht, wieder einen großen Schritt nach vorne macht.