
Vorgang 2026/152 – Jahresabschluss der WAGV 2025
Die Wasser- und Abwassergesellschaft Vienenburg GmbH (WAGV) schwimmt laut Vorlage mit einer Bilanzsumme von 21.105.280,41 EUR und einem Jahresfehlbetrag von 183.841,59 EUR in unruhigen finanziellen Gewässern. Offenbar reicht der Bordproviant nicht mehr ganz; die Gesellschaft schlägt vor, den Fehlbetrag in die nächste Periode vorzutragen, und hat parallel eine Wasserpreisanpassung auf 2,68 EUR pro m³ beschlossen – damit die Fische weiterhin brav zahlen.
Spaß beiseite: Zur Aktenlage. Es handelt sich um eine Beschlussvorlage (Vorgang 2026/152) zum Jahresabschluss 2025 der WAGV. Der Abschluss weist die genannten Zahlen aus; die Prüfung durch die BRS Treuhand GmbH ergab nach den vorliegenden Unterlagen keine Beanstandungen. Die Stadt als Gesellschafterin entscheidet in der Gesellschafterversammlung über die Zustimmung zum Jahresabschluss sowie über Entlastung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats. Konkret vorgesehen ist, den Jahresfehlbetrag von 183.841,59 EUR vollständig auf die nächste Periode vorzutragen. Als Reaktion wurde eine Wasserpreisanpassung auf 2,68 EUR pro m³ beschlossen, um die Kosten besser abzudecken.
Offen bleibt, wie stark diese Preisänderung private Haushalte und gewerbliche Abnehmer konkret trifft und welche Maßnahmen zur dauerhaften Kostendeckung und Beschaffungsstrategie (z. B. Vergabeverfahren) geplant sind. Die Vorlage liefert eine Grundlage für weitere Entscheidungen zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, benennt aber keine detaillierten Ausgleichs- oder Einsparmaßnahmen.
Vorgangsnummer: 2026/152 | Original bei ALLRIS