Vorgang 2026/137 – Defibrillatoren-Kataster in der Goslar-App
Goslar hat ein Kataster für Defibrillatoren eingeführt und präsentiert es stolz in der Goslar-App. Die Stadt listet 44 Standorte, die in der App und online abrufbar sind, Schilder kosten 500,00 € und wurden von der Asklepios Harzklinik gespendet – alles sehr heldenhaft, solange niemand die Aktualisierung vergisst.
Kurz ernsthaft:
Die Mitteilung 2026/137 beschreibt ein Kataster, das seit dem 23.04.2026 Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über öffentlich zugängliche Defibrillatoren im Stadtgebiet bieten soll. Die Liste nennt Standorte mit Öffnungszeiten (insgesamt 44, davon 12 jederzeit zugänglich und 32 eingeschränkt zugänglich) und weist darauf hin, dass die Standorte in der Goslar-App abrufbar sind. Es ist vorgesehen, zusätzliche Schilder zur besseren Sichtbarkeit anzubringen; die Kosten für die Schilder in Höhe von 500,00 € hat die Asklepios Harzklinik gespendet. Bürgerinnen und Bürger können eigene Geräte melden, um das Kataster zu ergänzen.
Offen bleibt, wie oft das Kataster aktualisiert wird und welche Stelle die laufende Pflege übernimmt. Für die praktische Wirkung – nämlich die Erhöhung der Überlebenschancen bei plötzlichem Herzstillstand – ist die Aktualität der Einträge zentral. Kurz: Gut, dass Goslar Defibrillatoren sichtbar macht; wichtig wäre nun ein verlässlicher Pflegeprozess, damit die Goslar-App im Notfall nicht zur Fundgrube veralteter Angaben wird.
Vorgangsnummer: 2026/137 | Original bei ALLRIS