
Vorgang 2026/117-01 – Verwendung der investiven Haushaltsreste ‚Pauschale Radwege‘
Die Stadt hält 485.000 Euro in Händen und betrachtet sie offenbar gern von Weitem: ein Förderbetrag für Radwege, der mehr Papier als Asphalt zu sehen bekommt. Die Heinrich-Pieper-Straße träumt weiter von ihrer Sanierung, die Grauhöfer Landwehr schreibt fleißig Leistungsverzeichnisse, und die Idee einer Fahrradstraße wartet artig darauf, vor den Sommerferien im BAU vorgestellt zu werden. Ausschreibung? Zurückgestellt. Leitungsverlegung? Verzichtet. Ergebnis: Planungstheater mit Bürgerblick.
Kurz ernsthaft:
Die Mitteilung 2026/117-01 beantwortet eine Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE zur Verwendung von investiven Haushaltsresten in Höhe von 485.000 Euro. Sachlich benennt die Verwaltung drei konkrete Ziele: Sanierung der Heinrich-Pieper-Straße (Berliner Allee bis B6), Erstellung eines Leistungsverzeichnisses und mögliche Fahrbahnsanierung für die Grauhöfer Landwehr (Danziger Straße bis OD-Grenze) sowie vorbereitende Maßnahmen zur Einrichtung einer Fahrradstraße zwischen Arcachonbrücke und der Diagonalsperre am Katasteramt. Für die Heinrich-Pieper-Straße existiert ein Leistungsverzeichnis, die Ausschreibung wurde jedoch nach dem Verzicht auf eine Leitungsverlegung zunächst zurückgestellt; für die Grauhöfer Landwehr wird ein Leistungsverzeichnis erstellt. Offen bleiben konkrete Termine für Ausschreibungen, Verantwortlichkeiten und der detaillierte Einsatz der Mittel. Für Bürgerinnen und Bürger ist relevant, dass Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und Radmobilität genannt sind, die Umsetzung aber derzeit unklar terminiert ist.
Vorgangsnummer: 2026/117-01 | Original bei ALLRIS