Postbank Goslar: Filiale geschlossen, Telefon‑Banking als Ersatz

Vorgang 2026/130 – Rückmeldung der Postbank zum Versorgungskonzept

Die Postbank hat geantwortet, und zwar so, wie man es erwarten würde: sachlich, knapp und mit einem klaren Hinweis auf die Servicehotline. Die Schließung der Goslarer Filiale bleibt nach Angabe der Postbank eine nicht rückgängig machbare unternehmerische Entscheidung; als Trostpflaster werden Telefon‑Banking, Video‑ und Telefonberatung sowie die alternative Filiale in Salzgitter genannt. Kurz gesagt: Filiale weg, Hotline an.

Kurz ernsthaft: Die Mitteilung 2026/130 dokumentiert, dass die Postbank sich in kommunalpolitischen Gremien grundsätzlich nicht zu ihrem Versorgungskonzept äußert und für Goslar die Entscheidung zur Filialschließung als unternehmerisch endgültig bezeichnet. Die Antwort vom 30.03.2026 nennt konkret kostenloses Telefon‑Banking, Beratungen über Video und Telefon (Regionales Beratungscenter) und verweist auf die Filiale in Salzgitter.

Für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger sind daraus zwei belegbare Punkte ersichtlich: Erstens hat der Rat am 05.03.2026 ein Resolutionsschreiben gerichtet; zweitens wurden praktikable Ersatzangebote genannt, ohne dass die Postbank eine Vorstellung ihres Versorgungskonzepts in einem Fachausschuss zugesagt hätte. Unklar bleibt, wie gut Telefon‑Banking vor Ort funktioniert, insbesondere für ältere Menschen ohne Online‑Zugang, und ob Zusatzangebote notwendig sind. Die weiteren Termine zur Beratung im Ausschuss für Wirtschaft (16.04.2026), im Verwaltungsausschuss (21.04.2026) und im Rat (28.04.2026) geben der Stadt Gelegenheit, das Thema weiter zu verfolgen.

Warum relevant: Die Schließung einer Bankfiliale kann die lokale Versorgung beeinträchtigen; die Antworten der Postbank liefern Hinweise auf Alternativen, aber keine bindenden Zusagen zur Sicherung des Zugangs vor Ort.

Vorgangsnummer: 2026/130 | Original bei ALLRIS