Überprüfung der aktuellen Software: Goslar prüft – und hofft auf Tempo

Vorgang 2026/129 – Überprüfung der aktuellen Software

Die Stadt prüft ihre Softwarelösungen und hofft, dass die Prüfung nicht so lange dauert wie bekannte Winterdienstdebatten: Die Ratsgruppe GRÜNE PARTEI 42 hat am 08.04.2026 einen Antrag eingebracht, der die Verwaltung auffordert, die Nutzung deutscher und europäischer Anbieter sowie Open-Source-Software zu prüfen. Vorgang 2026/129 verlangt Klarheit, nicht Kaffeesatzleserei.

Kurz ernsthaft: Die Vorlage benennt ein echtes Problem. Nach dem Antrag soll die Verwaltung aufzeigen, welche derzeit eingesetzten Softwarelösungen von außereuropäischen Anbietern stammen, welche Alternativen deutscher bzw. europäischer Anbieter verfügbar sind und wo Open-Source-Software sinnvoll eingesetzt werden kann. Außerdem sind rechtliche, technische, organisatorische und finanzielle Voraussetzungen zu prüfen.

Sachlich bedeutet das: Es handelt sich um einen Antrag/Prüfauftrag (Vorgang 2026/129) mit Fristen: eine erste Übersicht bis 31.10.2026 und ein vollständiger Prüfbericht mit Handlungsempfehlungen bis 31.03.2027. Ziel ist keine sofortige Komplettumstellung, sondern eine schrittweise Prüfung. Offene Punkte bleiben die genaue Ausgestaltung der Handlungsempfehlungen und die Berechnung finanzieller Auswirkungen. Bürgerinnen und Bürger könnten von erhöhter Datensicherheit und transparenter Softwarenutzung profitieren, wenn die Verwaltung IT‑Sicherheit, Datenschutz und Interoperabilität in den Prüfbericht klar adressiert.

Vorgangsnummer: 2026/129 | Original bei ALLRIS