Lagerung von Bauschutt in der Rammelsberger Straße: Staub statt Fortschritt

Vorgang 2026/195 – Lagerung von Bauschutt in der Rammelsberger Straße

Die Rammelsberger Straße hat offenbar ein neues Dauerensemble: zwei Monate Bauschutt als städtische Dauerinstallation. Bauschutt aus dem Abbruch an Rammelsberger Straße 40 liegt seit Wochen unbewegt da, Bauzäune fehlen, Kinder könnten Abenteuer erleben und Anwohner atmen Sommerstaub mit Durchhaltevermögen.

Kurz ernsthaft: Die Anfrage 2026/195 von Ratsherrn Henning Wehrmann nimmt die Verwaltung beim Wort und fragt nach Gründen und Maßnahmen. Nach den vorliegenden Informationen klagen Anwohner seit über zwei Monaten über die Lagerung des Bauschutts, es liegt eine Fotodokumentation vor, und es bestehen konkrete Sicherheits- und Gesundheitsbedenken wegen unzureichender Absicherung und möglicher Staubentwicklung.

Bei aller Satire bleibt: Es geht um die Sicherheit von Kindern an einer nicht ausreichend gesicherten Baustelle, um mögliche Folgen bei Regen und um die Frage, warum der Abtransport des Bauschutts nicht zeitnah erfolgt. Offen bleibt aus den Unterlagen, welche Zuständigkeit genau greift und welcher Zeitrahmen für Sicherung und Abtransport vorgesehen ist. Politisch relevant ist das Thema, weil hier Alltagsschutz der Anwohner und Baustellenmanagement auf dem Prüfstand stehen. Die Ratsitzung am 30. Juni 2026 wird Aufschluss geben müssen; bis dahin erwarten wir konkrete Maßnahmen und Transparenz gegenüber den betroffenen Anwohnern.

Vorgangsnummer: 2026/195 | Original bei ALLRIS