Instandhaltung 2025: 2,5 Mio. Euro – und die Mauern werden elegant

Vorgang 2026/159 – Verwendung der Mittel diverser Pauschalen für die Instandhaltung städtischer Immobilien

Dank 1.000.000 Euro wird Altdammer Str. 9a offenbar zur Teststrecke für luxuriöse Mauern: Die Mitteilung benennt den Haushaltsansatz von 1.000.000 Euro für allgemeine Instandhaltung und zeigt zugleich, dass insgesamt 2.500.000 Euro an Pauschalen vorgesehen sind. Dass im ersten Halbjahr bereits 2.060.176,92 Euro ausgegeben wurden, klingt in dieser satirischen Interpretation wie der Beweis: Goslars Mauern werden nicht nur instand gesetzt, sie erleben ein Social-Upgrade.

Spaß beiseite: Die Vorlage ist eine Mitteilung der Stadtverwaltung zur Verwendung der Haushaltsmittel für das Wirtschaftsjahr 2025 (2. Halbjahr). Sachlich benennt die Unterlage die Ansatzgrößen und ausgewiesenen Ausgaben: 2.500.000 Euro Gesamtansatz, bereits hohe Ausgaben im 1. Halbjahr, ein Ansatz von 1.000.000 Euro für allgemeine Instandhaltung (davon 572.863,33 Euro gebucht), ein Ansatz von 430.000 Euro für technische Gebäudeausstattung (ausgewiesene Ausgaben 535.278,80 Euro) und 250.000 Euro für Brandschutzmaßnahmen (Verwendung 309.056,24 Euro). Für Schulen und Kitas sind in der Übersicht 50.813,47 Euro verzeichnet.

Offen bleibt in der Mitteilung, welche weiteren Ausgaben für das verbleibende Jahr geplant sind und wie Abweichungen von Ansätzen erklärt werden. Für Bürgerinnen und Bürger ist relevant, dass die Verwendung städtischer Mittel Auswirkungen auf Zustand und Nutzung von Einrichtungen hat. Eine klarere Darstellung offener Posten und eine regelmäßige Berichterstattung würden das Vertrauen stärken.

Vorgangsnummer: 2026/159 | Original bei ALLRIS