Vorgang 2026/142 – Nutzung von Einsparpotentialen bei der Sanierung des äußeren Pfalzgartens
Die Stadt spart am Pfalzgarten, indem sie ihn schlichtweg im Dunkeln belässt: Antrag 2026/142 empfiehlt, das geplante Beleuchtungskonzept auszulassen und die Schildkrötengruppe von Hans Eickworth nicht zu versetzen. Wenn der städtische Haushalt ein Drittel der Kosten tragen muss, ist offenbar das sicherste Beleuchtungskonzept das, das gar nicht existiert.
Kurz ernsthaft: Der Antrag von Ratsherrn Henning Wehrmann (17.04.2026) wird am 28.04.2026 im Rat der Stadt beraten. Er nennt zwei konkrete Einsparungen: a) das Beleuchtungskonzept nicht umzusetzen, b) die Schildkrötengruppe am derzeitigen Standort belassen. Begründet wird dies mit der angespannten Haushaltslage, dem Ziel, Lichtverschmutzung zu vermeiden und nächtlichem Vandalismus vorzubeugen. Im Sanierungsbeirat wurde die nächtliche Beleuchtung bereits am 10.03.2026 diskutiert.
Sachlich lässt sich festhalten: Es handelt sich um einen Antrag zur Nutzung von Einsparpotentialen bei der Sanierung des äußeren Pfalzgartens. Ein Drittel der Kosten soll vom städtischen Haushalt getragen werden; konkrete Kostenangaben für die vorgeschlagenen Einsparungen fehlen in der Vorlage. Offen bleibt, wie Prioritäten für weitere Maßnahmen gesetzt werden und ob alternative kosteneffiziente Lösungen geprüft wurden. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: mögliche Verzögerungen oder geänderte Ausstattungen beim äußeren Pfalzgarten, bei zugleich unklarer finanzieller Transparenz.
Vorgangsnummer: 2026/142 | Original bei ALLRIS