Rechnungsworkflow und KI: Goslar plant Automatisierung trotz 3–4 Tage Laufzeit

Vorgang 2026/001-01 – Rechnungsworkflow und Künstlicher Intelligenz

Die Stadtverwaltung Goslar möchte künftig Künstliche Intelligenz zur Automatisierung des Rechnungsworkflows einsetzen. Die Ankündigung klingt nach Hightech‑Revolution, betrifft aber konkret die Übertragung von Informationen aus Rechnungen und den generellen Versuch, Effizienz und Servicequalität zu steigern.

Satireblock:
Die Stadt schafft das Kunststück, eine Mitteilung über Rechnungseingänge zu verfassen, die sich anfühlt wie die Premiere einer Raumsonde. Vorgang 2026/001-01 besingt den Rechnungsworkflow, die Künstliche Intelligenz soll die Informationen aus Rechnungen übernehmen, und prompt entstehen Zukunftsbilder mit Robotern, die Baurechnungen jonglieren. Nach 3 bis 4 Tagen Bearbeitungszeit werden die Maschinen gerufen, damit künftig keine Mahnung mehr den Aktenstapel erschüttert. Die Personalvertretung wird schon vorsorglich konsultiert, damit die Roboter nicht versehentlich das Rathausbüro übernehmen — oder zumindest höflich nachfragen.

Kurz ernsthaft:
Die Mitteilung (Vorgang 2026/001-01) beantwortet eine Anfrage von Ratsherr Niklas Prause zum aktuellen Rechnungsworkflow und zum Einsatz von KI. Nach den Unterlagen beträgt die durchschnittliche Zeit von Rechnungseingang bis Begleichung aktuell etwa 3–4 Tage; bei einigen Baurechnungen treten Verzögerungen auf. Aktuell wird im Workflow keine KI verwendet; geplant ist ein schrittweiser Einsatz, beginnend mit der Automatisierung der Informationsübertragung aus Rechnungen. Es gab nur wenige Mahnungen im vergangenen Jahr, die genaue Zahl soll nachgereicht werden. Offen sind konkrete Kosten, ein Zeitplan für die Implementierung und die messbaren Ziele der Automatisierung. Politisch relevant ist, ob der KI‑Einsatz tatsächliche Effizienzgewinne bringt und wie Personalvertretung, Datenschutz und finanzielle Ressourcen geregelt werden.

Vorgangsnummer: 2026/001-01 | Original bei ALLRIS