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Samstag, 13. Mai 2017

Mauer des Monats

In dieser neuen Kolumne wird jeden Monat eine Mauer unserer Wahl vorgestellt, denn wir wollen keine Mauer ausgrenzen oder an die Wand stellen. Um die fachliche Richtigkeit dieser Kolumne zu gewährleisten, entsteht sie in Kooperation mit Florian Bethe, dem Architekten der Mauer der Liebe.


Die innerdeutsche Grenze

Baut auf, baut auf, baut auf, baut auf! Auch Die PARTEI Martin-Sonneborn-Stadt baut auf! Als Einstand für die Kolumne „Mauer des Monats“ präsentieren wir: Die innerdeutsche Grenze. Diese Mauer ist als „Die Mauer“ schlechthin bekannt und eines der zentralen Anliegen der PARTEI liegt darin, diese Mauer wieder hochzuziehen, von daher liegt es nahe, die „Mauer aller Mauern“ als erste „Mauer des Monats“ auszuzeichnen.

Kommen wir zu den Maßen: Die Mauer ist rund 1.400.000 Meter lang und wird sich einmal quer durch Deutschland ziehen, die Maße dieses Bauwerks betragen 10 Meter in der Höhe und 3 Meter in der Breite, das Fundament hat dazu eine Tiefe von 2 Metern. Wie einst der GröVaz Martin Sonneborn äußerte, wird der Bau der Mauer rund 15.000 Arbeitsplätze schaffen, die alle mit einem Stundenlohn von 50 Euro bezahlt werden, denn wer an der Mauer baut, dem soll es im Leben an nichts mangeln!

Die Preise der Baustoffe orientieren sich am normalen Marktpreis: Je Tonne Kalkstein, denn die Mauer soll nicht nur stabil stehen, sondern auch als ästhetisches, graues Landschaftselement das Grenzgebiet verschönern, wird ein Preis von 200 Euro anfallen, für jeden Kubikmeter Beton werden 100 Euro gezahlt und jede Tonne Naturstein-Verlegemörtel kostet 330 Euro, alle Baustoffe werden natürlich im Vorfeld von PARTEI-eigenen Gutachtern in Augenschein genommen und ihre sehr gute Qualität sichergestellt. Pfusch am Bau wird es mit uns nicht geben!

Kommen wir zum Fundament: Das Fundament aus Beton wird ein Volumen von 8,4 Millionen Kubikmetern haben und eine Gesamtmasse von 18,48 Millionen Tonnen haben, der reine Materialpreis würde 1,848 Milliarden Euro betragen. Aus den 8,4 Millionen Arbeitsstunden ergeben sich daher Lohnkosten im Wert von 420 Millionen Euro, welche wiederum in Addition mit den Materialkosten fundamentale Gesamtkosten von 2,268 Milliarden Euro ergeben.

Aber so ein Fundament einfach in Mitten der Natur ist natürlich etwas sinnlos, daher muss auf dieses Fundament folgerichtig auch noch die eigentliche Mauer aufgebaut werden. Diese Mauer setzt sich aus den schon eingangs erwähnten Kalksteinen, dem Naturstein-Verlegemörtel und zusätzlich der Verfüllung zusammen. Kommen wir zu den Steinen: Die Steine werden eine Gesamtmasse von 14 Millionen Tonnen haben und eine Ansichtsfläche von 28 Millionen Quadratmetern ergeben, woraus sich natürlich die Möglichkeit ergibt, zur Refinanzierung der Mauer die Ansichtsfläche als Werbefläche zu verkaufen, außerdem ist damit der Weltrekord für die größte Werbefläche sicher. Der reine Materialpreis für die Steine würde bei 2,8 Milliarden Euro liegen, zu denen noch die Lohnkosten der 112 Millionen Arbeitsstunden kommen, welche bei 5,6 Milliarden Euro liegen, wodurch sich für die Steine Gesamtkosten von 8,4 Milliarden Euro ergeben. Für die 6,3 Millionen Tonnen Naturstein-Verlegemörtel kommen dann noch Kosten von 2,079 Milliarden Euro dazu. Als letzter Schritt fehlt nun nur noch die Verfüllung, welche ein Gesamtvolumen von 14 Millionen Kubikmetern hat und insgesamt 30,8 Millionen Tonnen wiegt, woraus sich ein reiner Materialpreis von 1,4 Milliarden Euro ergibt. Dazu kommen natürlich noch die Lohnkosten von 700 Millionen Euro hinzu, die die 14 Millionen Arbeitsstunden für die Verfüllung decken, woraus sich als Gesamtkosten für die Verfüllung Kosten von 2,1 Milliarden Euro ergeben.

Wie bereits eingehend erwähnt, soll es unseren Arbeitern beim Mauerbau an nichts im Leben mangeln, weshalb wir natürlich auch alle gesetzlichen Fristen bezüglich des Urlaubs der Arbeiter einhalten. Die Arbeiter werden insgesamt 20,16 Millionen Stunden Urlaub haben, was bei bezahltem Urlaub, denn es soll ihnen wirklich an nichts mangeln, Kosten von 1,008 Milliarden Euro ergibt.

Nun steht sie also: Unsere Mauer. Wir befinden uns im Jahr 2023,davon ausgehend, dass Die PARTEI bei der Bundestagswahl im September 2017 einen erdrutschartigen Sieg hat erringen können und als ersten wichtigen Punkt im Bundestag den 6,22 Jahre dauernden Bau der Mauer beschlossen hat, was eine Gesamtdauer von 134,4 Millionen Arbeitsstunden bedeutet, also pro Jahr 21,6 Millionen Arbeitsstunden. Die Gesamtkosten des Mauerbaus werden bei 15,855 Milliarden Euro liegen, womit der Bau zwar deutlich über den Gesamtkosten des Berliner Flughafens und der Hamburger Elbphilharmonie zusammen liegen wird mit Kosten von 5,2 Milliarden Euro bzw. 790 Millionen Euro, dafür wird die Mauer aber innerhalb des veranschlagten Zeitraums fertiggestellt, dafür geben wir unser Ehrenwort, wir wiederholen: unser Ehrenwort.

Wir schließen also als Fazit, dass dieser Bau eine finanzielle Belastung für den Staat darstellen würde, die dieser aber decken könnte, da der momentane jährliche Steuerüberschuss des Staats rund 20 Milliarden beträgt, weshalb wir als PARTEI es als unsere Pflicht ansehen, das wertvolle Steuergeld des Bürgers in ein Wahlgeschenk an die Bürger zu reinvestieren, das im Gegensatz zu anderen Wahlgeschenken an Nachhaltigkeit heraussticht: Unser Mauer bleibt für immer!

Daher schließen wir damit, dass diese Mauer sehr gut ist und dieser Plan unsere Unterstützung zur Umsetzung sicher hat: Hoch, Hoch, Hoch mit der Mauer!

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