Neuigkeiten

Dienstag, 6. Oktober 2020

Hoch mit der Mauer! – 3. Oktober 2020

Teilen macht Spaß, das weiß jedes Kind. Das Deutschland wieder zu teilen kein Spaß ist, sondern bittere Notwendigkeit, das hat Die PARTEI Leipzig am Wochenende eindrücklich vorgeführt. Dank einer ausgefeilten Mauersimulation am PARTEI Büro haben wir den hoffnungslosen Massen wieder neuen Mut gegeben – Wenn ihr wollt, ist es kein Traum!

Während eine angemeldete Versammlung dafür sorgte, dass die Massen auf der Straße lungern konnten, haben wir sie nicht auf dem Trockenen sitzen lassen und uns den Frust über 30 Jahre Deutsche „Einheit“ weggeschunkelt.

Dienstag, 21. April 2020

Demobericht: Für ein Vermummungsgebot

Vermummte PARTEI-Mitglieder auf der Demo für Vermummung, 20.04.2020

Am 20. April, einem historischen Datum, denn es war ein Montag, fand die erste Demonstration in Sachsen seit Beginn der Anti-Ansteckungs-Maßnahmen statt. Damit haben wir einerseits PEGIDA den Titel vor der Kartoffelnase weggeschnappt, andererseits ausprobiert, wie sich eigentlich Vermummung auf Demonstrationen anfühlt. Wir können sagen: Es ist sehr gut!

Ein abgezirkeltes Areal für 50 Teilnehmende. Die PARTEI bleibt hygenisch separiert.

Die, nach Aussage eines Teilnehmers, „kürzeste und langweiligste Demo jemals“ wurde um 17:15 Uhr begonnen und, auf drängen des Ordungsamtes, bereits eine halbe Stunde später wieder beendet. Dennoch: Wenige der Anwesenden hatten innerhalb der letzten Wochen derart viele Menschen auf einem Haufen gesehen. Eine regelrechte Großveranstaltung.

Doch die 25 Teilnehmenden hatten sich an strenge Regeln des Seuchenschutzes zu halten: Mund-Nasen-Bedeckung und Abstandhalten von 2 Metern war angeordnet, auch musste der Veranstaltungsraum abgesperrt werden, der über einen Eingang mit harter Tür verfügte. Die Teilnehmenden waren angehalten ihre Kontaktdaten anzugeben: Name, Adresse, Telefon, Geburtstag. Eine merkwürdige Regelung, die die Nachverfolgbarkeit im Falle einer Infektion ermöglichen sollte.

Die härteste Tür Leipzigs

Das Datenblatt verbleibt allerdings für den Zeitraum von 4 Wochen im Besitz der Veranstalter. Im PARTEI-eigenen Kellerverlies wird die Tabelle von arbeitslosen Türstehern bewacht, bis wir sie dem Schredder zuführen dürfen. Die Richtigkeit der gemachten Angaben konnten wir leider nicht sicherstellen. Besonders gefreut hat uns allerdings, dass Martin Sonneborn auch vor Ort war. Danke, Martin, für den Besuch!

Montags Demos in Leipzig. Das klingt nach einem erfolgversprechenden Format. Diese Gesellschaft hätte schließlich auch einen fundamentalen Machtwechsel verdient. Die PARTEI steht bereit.

Landesvorsitzender Rodig beim Redebeitrag über die Vorzüge eines Vermummungsgebots

1989, dem Jahr der Wende und der Leipziger Großdemonstrationen, hat die BRD das Tragen von Vermummung auf Demonstrationen zu einer Straftat gemacht. Danke, Helmut Kohl!

Bis heute ist es, für die Gesundheit ihrer Mitmenschen sensibilisierten Demonstrationsteilnehmer*innen, untersagt, sich und andere ausreichend zu schützen.

Wo doch Jede weiß, dass Demos eine ungesunde Angelegenheit sind. Die Ansteckunsgefahren sind vielzählig. Um nur einige Beispiele zu nennen:


Beispiel 1: Langweiliges rumstehen.
Wer kennt es nicht, man geht zur Demo, die ja eh niemals pünktlich anfängt und sucht nach einem Zeitvertreib. Da werden schon einmal die Tetra-Packen Rotwein ausgepackt und rumgereicht. Da machen vorgedrehte Sportzigaretten (verstohlen) die Runde.

Doch wer durch einen Mundschutz säuft und raucht, der bewahrt die Hygiene!

Beispiel 2: Viele Menschen auf engem Raum
Wer kennt es nicht, kaum ist man verspätet bei der Demo aufgetaucht, da geht sie los, die Suche nach einem Plätzchen, wo einem niemand auf die Füße tritt. Eng an eng sind die Leute aneinandergeschmiegt. Hinzukommt die unhygienische Sitte des Handschlags, oder der Umarmung, oder noch viel schlimmer: Küsse! Das sind fatale Virenübertragungsgelegenheiten.

Doch wer vermummt knutscht, der knutscht auch sicher!

Beispiel 3: Raufhändel mit der Polizei

Wer kennt es nicht, gerade ist man noch friedlich am sich langweilen gewesen, da kommen sie um die Ecke und machen Stress: Polizeibeamte. Ebenso gelangweilt vom Rumstehen, teilen sie aus mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Doch wenn der erste Tonfa in der Kauleiste landet, ist es schon zu spät für die Frage: Herr Officer, wann wurde dieses Prügelgerät das letzte Mal desinfiziert?

Doch wer sich mit Mundschutz auf die Fresse geben lässt, der schützt sich und seine Mitstreiter*innen!

Beispiel 4: Flucht vor den Häschern des Staates

Wer kennt es nicht, kaum ist die Demo eskaliert, will man die Szenerie verlassen und sich flux unter einem Automobil verstecken. Wenn dann das Versteck der Wahl ins Auge gefasst ist, kommt der Schreck – da liegt ja schon jemand! Wer sich nun mit unter den VW Polo legt, der riskiert eine unzulässige Nähe zum Mitmenschen.

Doch wer sich mit Mundschutz ins Versteck zwängt, der schützt sich und andere.

Beispiel 5: Auf dem Weg in die Gefangensammelstelle

Wer kennt es nicht: Eben noch im Versteck entdeckt oder am Schlawittchen weggezerrt, jetzt schon im Gefangenentransport auf dem Weg in die nächste Polizeidienststelle. Mitgefangene krakehlen lauthals über das Schweinesystem, mitfahrende Autonome spielen Armdrücken, der letzte, in der Unterhose versteckte Joint vorm GeSa-Aufenthalt geht rum. Schon wieder: Pausenlose Ansteckunsgefahr! Doch wer mit Mundschutz im Knast sitzt, der schützt sich und seine oder ihre Mitgefangenen.

Liebe Leute, ihr erkennt nun deutlich: Das Virus geht um – und hat es auf unsere Versammlungen abgesehen. Darum fordern wir auf das sog. Vermummungsverbot umgehend abzuschaffen und neben Helmut und Hannelore Kohl zu beerdigen.

Vermummung heißt Sicherheit, Vermummung heißt Freiheit – Freiheit, tödliche Keime abzuwehren und dabei noch verdammt verwegen auszusehen!


Genossinnen und Genossen – Hygiene kann Leben retten.
Darum stehen wir ein FÜR EIN VERMUMMUNGSGEBOT!

Samstag, 18. April 2020

Für ein Vermummungsgebot!

Bereits vor 10 Tagen hat Die PARTEI Leipzig durch ihren Stadtrat Marcus Weiss die Forderung verlautbaren lassen: Maskenpflicht jetzt!

Nachdem die Stadt Leipzig, unter Leitung des OBM Jung, diese Forderung ingnorierte, hat endlich die Landesregierung ein Einsehen gehabt und die Bürgerinnen und Bürger zum Tragen von Masken verdonnert. Zurecht!
Doch bis jetzt verpflichtend nur in Supermärkten und dem öffentlichen Nahverkehr. Uns geht diese Regelung dennoch nicht weit genug.

Darum rufen wir auf zur Kundgebung am 20. April um 17 Uhr, Augustusplatz mit der Forderung: Für ein Vermummungsgebot!

Angemeldet sind 100 Personen, die natürlich alle erforderlichen Schutzmaßnahmen einhalten werden. Dazu gehört das Tragen von Atemschutzmasken und das Abstandhalten zu anderen Teilnehmenden der Kundgebung. Ausserdem haben wir die Ordnerqoute von den üblichen 1:50 auf verantwortungsvolle 1:5 hochgesetzt.

Mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im Rücken werden wir, wie es gute Sitte der PARTEI ist, wieder einmal für die Rettung der Menschheit Sorge tragen.

Dienstag, 7. April 2020

Maskenpflicht – jetzt!

Marcus Weiss: DER Stadtrat kümmert sich:
Bis wir in Bälde die Macht in diesem Katastrophenstaat übernehmen, kümmern wir uns aber zunächst um die Gesundheit unserer Wählerschaft. Denn nicht nur Letztwähler*innen sind gefährdet, nein, auch junge Menschen – unsere Zukunft!

Darum werden wir alles unternehmen, um den OBM Jung in einem Akt gemeinsamer Kraftanstrengung zu bewegen und die Bevölkerung vor dem Siechtum zu bewahren. Es ist immerhin „seine“ Bevölkerung, da kann er gern ein bisschen Geld locker machen.

Wir fordern von der Stadt, sie möge das dezentrale Nähen von Schutzmasken vorantreiben. Und für jede Maske wandern 2 Euro in den Hilfefonds für bedrohte Kultureinrichtungen in Leipzig.
Unser Ziel: 2 Million Euro für 1 Million Masken – das klingt nach einem guten Deal, oder Burkhard?

Freitag, 27. März 2020

„Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Kranke!“

Burkhard Jungs Burgfriedenspolitik in Zeiten des 1. Weltkriegs gegen Corona

Nach über 100 Jahren hat OBM Burkhard Jung ein sozialdemokratisches Erfolgsmodell für Leipzig wiederentdeckt: Die Burgfriedenspolitik. Schon 1914 ist seine Partei willfährig der Forderung des deutschen Kaisers nachgekommen, sich unter das Banner des Reiches zum Zwecke der Kriegsführung zu versammeln.

Heute also ist diese Methode, die auch von autokratischen Demokraten wie Victor Orbán benutzt wird, auch bei Burkhard Jung erneut en vouge: demokratische Gremien, Stadtrat und Ausschüsse der Stadt Leipzig, sind bis auf weiteres von ihrer Tätigkeit entbunden. Die stören nur bei der Kriegsführung und bringen sicher auch noch tödliche Viren in das Hohe Haus!

Endlich werden Entscheidungen wieder von einem großen Lenker und Denker gefällt. Schluss mit den ewigen Debatten, dem vielen Reden, den zähen Abstimmungen. Was sonst drei Monate dauert, wird heut an einem (!) Tag entschieden. Und wie könnten der klare Geist und die sichere Hand des Stadtregenten irren? Richtig: gar nicht!

Darum ist Die PARTEI der Meinung, es könne gar nicht anders sein. Denn wenn die Exekutive anordnet, was sollen wir schon dagegen vorbringen? Es ist Zeit das Vertrauen in einen graumelierten Herren zu setzen, mit der Gewissheit: Der wird das schon machen.

Vor dem Hintergrund des Gesagten wäre es ganz und gar absurd zu fordern:
– Wiederaufnahme der Arbeit des Stadtrates und der Ausschüsse bei gleichzeitiger Reduktion der Anwesenheit der Stadträt*innen und Ausschussmitglieder auf 50% aus hygienischen Gründen

– Alternativ werden Stadtratssitzungen und Ausschüsse im sog. „Internet“ abgehalten, wenngleich hier unbekanntes Neuland betreten werden müsste.

Burki, du schaffst das! Du hast unser vollstes Vertrauen.
Deine PARTEI Leipzig

PS: Pass aber bitte auf, dass es Dir nicht wie dem letzten Kaiser ergeht, der auch keine Parteien mehr kannte!

Sonntag, 8. März 2020

Schäuble vs. Die PARTEI

Die PARTEI rollt vor Gericht!

Nachdem die Bundestagsverwaltung – ihr Chef: Schwarzgeldkassen-Schäuble – ihre Beschwerde gegen die „Geld verkaufen“-Aktion* der PARTEI erfolglos durch zwei Instanzen geschliffen hat (und dabei zehntausende Euro Gerichts- und Anwaltskosten produzierte), kommt nun der Tag des Großen Finales!

Die PARTEI Leipzig hält sich darum bereit, nach Verkündung des Urteils eine fulminante Siegesparade oder einen wütenden Protestmarsch abzuhalten. Genossinnen und Genossen aus dem ganzen Bundesgebiet, selbsterklärte PARTEI-Prominenz und der GröVaZ Martin Sonneborn höchstselbst werden an diesem Tage in Leipzig am Bundesverwaltungsgericht sich einfinden, um den Prozess zu verfolgen. Und sich dann für einen Sieg, auch in der dritten Runde, feiern zu lassen.

Meschen von Leipzig, kommt zusammen auf den Simsonplatz und zieht mit uns vor das Gericht!

12 Uhr – Beginn der Versammlung, Warten auf die Urteilsverkündung
13-15 Uhr – Urteilsverkündung und Kundgebung auf dem Vorplatz des Reichsgerichtsgebäudes
anschließend:
Demonstration über Marktplatz zum Augustusplatz

*Hintergrundinformationen hier:
https://www.die-partei.de/2015/11/08/wir-verkaufen-geld-100-000-e-zum-preis-von-80-000-e/

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-partei-muss-kein-geld-an-den-bundestag-zurueckzahlen-a-1169153.html

https://www.morgenpost.de/berlin/article213654945/Auch-Oberverwaltungsgericht-gibt-der-Partei-Recht.html

Samstag, 7. März 2020

Leipzig niest: TITANIC-Kolumen-Lesung und Konzert am 13. März

Die PARTEI präsentiert im Rahmen von „Leipzig niest“

Am Freitag, dem 13.3. um 20 Uhr findet JETZT ERST RECHT im PARTEI-Büro die Lesung von Walter Boehlichs Kolumen aus dem Titanic-Magazin, jüngst erschienen im Verbrecher Verlag, und Konzert von Sparlight Express statt.

Die Herausgeber*innen Helen Thein und Christoph Kapp lesen aus den Titanic-Kolumnen.

WALTER BOEHLICH (1921–2006) arbeitete als einer der strengsten Literaturkritiker seiner Generation u. a. für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung, Deutsche Volkszeitung und Konkret, kannte den Kulturbetrieb wie nur wenige andere und war über zehn Jahre als Cheflektor beim Suhrkamp Verlag tätig. Er war Essayist, gab Sigmund Freud heraus, gründete den Verlag der Autoren, publizierte über Thomas Mann und Marcel Proust und übersetzte aus dem Französischen, Spanischen und Dänischen u.a. Marguerite Duras, Søren Kierkegaard, Virginia Woolf.

Von November 1979 bis Januar 2001 schrieb er monatlich eine politische Kolumne für das Satiremagazin Titanic und damit auch eine Geschichte der alten und der neuen Bundesrepublik. Das war und ist politische Aufklärung im besten Sinne: links, radikal, demokratisch. Im Nachruf der Titanic wurde Walter Boehlich als die »schillerndste, mysteriöseste und gleichzeitig ehrfurchtgebietendste Persönlichkeit der Titanic« beschrieben. Nun erscheint eine Auswahl seiner Titanic-Kolumnen erstmals als Buch.

SPARLIGHT EXPRESS bedeuten Scham, Schmerz und pure Unterhaltung. Renné Kauffmann und Georg „Fleischi“ Fleischfresser haben es sich mit ihrer „Frontalbespaßung“ zur Aufgabe gemacht Frieden, Freiheit und Glück unter die Menschen zu bringen. Dabei helfen ihnen ihr eloquenter Charme und deftige Musik. Weil mir Freunde sin‘!

Einlass ab 20 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Desinfektionsmittel stehen bereit.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Wurstparade? Ohne uns.

Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Die Kandidatin Katharina Subat zum Fortgang der Wahl:

„Ich hatte einen Traum. Ein schlimmer Traum von meinem Leipzig. Schwarze Horden mit schwarzen Knüppeln zogen durch die ehemals freie Stadt Leipzig. Alle Spätis waren geschlossen. „Recht“ und „Gesetz“ machten Leipzig zu Sachsen, denn die CDU hatte feste durchregiert.
Ein Leipzig, so schwarz wie Gemkows Bart, schwarz wie der Humor der Spaßpartei FDP und schwarz wie die Sonne, die Bernd Höckes Hintern ziert.

Burkhard Jung hat am Wahlabend ausgerufen: „Jetzt geht’s um die Wurst“. Bei solch einem Wurstvergleich kann ich als bekennende Vegetarierin und Nichtwurstträgerin (Frau) nicht mithalten. Und ich will es auch nicht. Ein Leipzig mit einem CDU Bürgermeister? Dann kann ich auch gleich nach Dresden ziehen. Möge also Burkhard Jung am 1. März die längere Wurst vorzeigen.

Besorgten Herzens, blonden Gewissen und blauen Verstandes verkünde ich mit gerümpfter Nase: Ich ziehe zurück!“

Sonntag, 19. Januar 2020

Eine, die dafür sorgt: Für ein sichereres Leipzig!

Damit Leipzig wieder sicher werde – SUBAT 2020!
Katharina Subat, OBM für Leipzig, hat den Helm auf (gerade nicht).

Gestern nachmittag wurde erfolgreich das Großwahlplakat von Die PARTEI Leipzig zur OBM-Wahl enthüllt. Denn auch Katharina Subat, OBM in spe, hat eine ganz klare Haltung zum (vermeintlichen) Connewitz Problem und das macht sie mit ihrem Plakat auch deutlich.

Doch nicht nur Bilder ließ man sprechen. Auch Worte kamen zur Sprache. Nachdem Thomas „Kuno“ Kumbernuß die Kundgebung mit einem Redebeitrag zu seiner Sicht auf die Dinge in der Silvesternacht geschildert hatte, ließ er seinen Gefühlen freien Lauf. Mit den Worten „Du bist ein Mensch“, umarmte er Polizisten, wo er sie traf.

Im Anschluss wurde das Banner von irgendwelchen Wildfremden an den berühmten Connewitzer Basketballplatz verbracht. Dort wacht nun Katharina Subat über die Einhaltung von Recht und Gesetz. Gut so!

Um den Leseratten unter euch gerecht zu werden, hier nun ein Auszug aus der programmatischen Rede Subats am Kreuz zur Situation in Connewitz und zur OBM Wahl:

Noch stehe ich hier als Leipziger OBM Kandidatin. Doch in knapp zwei Wochen wird mein Traum, der Traum meiner PARTEI und auch euer Traum wahr. Wenn, aber auch nur wenn, ihr alle an der richtigen Stelle euer Kreuz macht! Warum ihr das tun solltet? Das kann ich euch verraten:

Mein Traum, der Traum meiner PARTEI und auch euer Traum lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Leipzig raus aus Sachsen!

Ein freies Leipzig, dafür werde ich kämpfen. Denn nur ein freies Leipzig bedeutet auch freie Menschen. Denn noch sind wir offiziell „Sachsen“. Aber wenn ich die Macht in dieser Stadt übernommen haben werde, dann werde ich alles in die Wege leiten, was ich kann, damit Leipzig endlich frei wird. 

Wir müssen raus aus Sachsen, denn Sachsen: das ist ein Friedhof – Ein Friedhof der Träume aller freien Menschen. Sachsen ist ein Landstrich voller Leute mit hässlichen Manieren. In Sachsen werden Geflüchtete verprügelt und verfolgt, in Sachsen wird menschlichkeit wieder klein geschrieben, in Sachsen regiert die CDU. Seit. Dreißig. Jahren.

Auf dem rechten Auge blind? Sachsens Rechtsstaat ist der schräge Zyklop unter den Justizbehörden – denn er hat nur ein linkes Auge. Wir haben es doch wieder zu Silvester gesehen. Hier an diesem historischen Platz. Die friedliebende Connewitzer Einwohnerschaft wurde erneut heimgesucht, von jenen Vermummten, die sich „Ordnung“ auf die Fahne schreiben, aber „Chaos“ in die Städte tragen. Von jenen die Gewalt so sehr lieben, dass sie ihr Hobby zum Beruf machen (Zecken klatschen).

Doch ich will hier keine Stimmung machen gegen schlecht ausgebildete, schlecht bezahlte und schlecht erzogene Fußsoldaten des Gewaltmonopols. Als Politikerin suche ich den Dialog und den Ausgleich. Darum sage ich euch, wen ich als erstes aus der Stadt jagen würde: 

Nämlich jene, die dafür verantwortlich sind, dass letzten Silvester – zufällig 32 Tage vor der OBM-Wahl – dieses Kreuz Schauplatz eines enormen Polizeiversagens wurde. Das sind die Polizeichefs, das sind die rechten und die konservativen Politiker, und jene in den Redaktionsstuben mit dem Finger am Abzug (also auf der Enter-Taste) jederzeit bereit Lügen in die Welt zu tröten. 

Das sind nicht die Trottel in Uniform, die sich nächtens so unhöflich benehmen. Das Problem sind die Menschen, die die Trottel losschicken, und die ganz genau wissen, zu welchem Ende das führt.

Ihr lieben Connewitzer Menschen,

ihr seid in diesem schmutzigen Politschach nur die Bauern. Eure Feiern, Eure Parties lösen sie auf, und nennen es „Ordnung“. Und dann schreiben wieder andere Artikel, dass ihr alle verbrecherische Linksfaschisten seid und erstmal ordentlich arbeiten gehen sollt. DAS ist der Geist, den Sachsen seit 30 Jahren in diese Stadt trägt. Deshalb muss mit der Sachsen-Tyrannei endlich Schluss sein!

Dazu müssen wir, Leipzigerinnen und Leipziger, uns endlich frei machen von diesem sogenannten Freistaat. Wir wollen ein eigenes Bundesland, einen eigenen Landtag, ein eigenes Polizeigesetz. Wir wollen selbst entscheiden, ob wir an Silvester eine Polizei-Hundertschaft herholen oder eine Secu-Firma aus dem Kiez beauftragen. Was für Leipzig gilt, das gilt auch für Connewitz – Nur frei sind wir glücklich.

Darum wählt mich am 2.2. als neue OBM. Für eine Freie Stadt Leipzig – wenn ihr wollt, ist es kein Traum.

Sternburg oder Sicherheit? Beides!

Bildquellen: Enrico Urban, @herderpark/Twitter und Die PARTEI Leipzig

Montag, 25. November 2019

OBM-Kandidatin für Die PARTEI – Katharina Subat

Am 2.2.2020 wird gewählt – und zwar eine OBM von Die PARTEI!
Ein paar Worte zu dieser sehr guten Person.

Katharina Subat wurde 1988 in Berlin (Ost) geboren. In diesem steingewordenem sozialen Problem wuchs sie sehr gut auf, um dann alsbald Berlin zu verlassen. Seit 10 Jahren lebt Subat in Leipzig. Sie ist studierte Sprechwissenschaftlerin und Mutter eines 3-jährigen Sohnes.

Im Angesicht eines im Verlauf und Ergebnis wohl ganz und gar trostlosen Wahlkampfes hat sich Katharina Subat für die OBM-Wahl aufstellen lassen um progressive Turbopolitik in die versumpfte Politeinöde Leipzigs zu tragen. Sie beschreibt sich selbst als „Blond. Blau. Besorgt.“ und vereinigt damit kongenial alle Qualitäten anderer Kandidierender in ihrer Person. Doch Subat hat auch eigene Qualitäten: Berliner Schnauze, opportunistisch bis zum get no, Mutter.

Ihr ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein führt zur Forderung „Abbau Ost – Vergangenheit bewältigen. Wohnraum schaffen.“ – denn eine radikale Revision der wirtschaftspolitischen Maßnahmen nach dem Anschluss an die Bundesrepublik ist dringend notwendig. Subat hat die schnelle, handfeste Lösungen – den Griff zum Vorschlaghammer!

Den Wahlkampf wird Subat jedoch nicht allein bestreiten. Mit Vorstellung ihres Schattenkabinetts, die für Anfang des Jahres geplant ist, werden der Öffentlichkeit die Details ihres „Programms für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative 2050 – PARTEI 2050“ vorgestellt.

Im Übrigen ist Katharina Subat der Meinung, dass Leipzig raus aus Sachsen muss.