Neuigkeiten

Mittwoch, 28. Juli 2021

WAHLKAMPFAUFTAKT AM 31.7 – Demmeringstraße 74

Herbei zum Wahlkampfauftakt!

Kinder, es ist wieder Wahlkampf – und wie immer ist Die PARTEI dabei! Damit das auch alle mitbekommen, braucht es Plakate, Sticker, Kandididerende und Propaganda. All das haben wir, denn Die PARTEI ist sehr gut.

Kommt vorbei trinkt ein Bier (oder eine Brause) mit euren Kandidat:innen: Käthe Subat (I&II), Kuno Kumbernuß, Karsten Gutjahr von Die PARTEI Nordsachsen und lauscht den Reden der Genoss:innen.
Kleistert eure eigenen Plakate, die ihr dann sogar mit nach Hause nehmen dürft um sie vor eurer Bude aufzuhängen.
Oder deckt euch einfach nur mit Stickern ein, die in Massen zur Verfügung stehen werden.

Ablaufplan:
13:12 Uhr – Beginn der Kundgebung
14:30 Uhr – Genosse Frosch im Gespräch über den LEXIT
15:30 Uhr – Stadtrat Kuno Kumbernuß über seriöse Politik
16:30 Uhr – Kandidat Gutjahr über Nordsachsen sehen … und sterben?
17:30 Uhr – Kandidatin Käthe Subat im Gespräch
18:30 Uhr – Bewegung Leipzig – Was soll das und warum immer montags?
19:30 Uhr – Djane vitevite (LE), für mehr Djanes an die Pulte
22:00 Uhr – Ende der Kundgebung

Helft mit, GenossX und symphatische Symphatisierende, um Die PARTEI endlich in den Bundestag zu bringen und das ALLERBESTE Wahlergebnis seit Kriegsende zu erzielen!

Mittwoch, 23. Juni 2021

Halt dein Maul, Junge!

„Ich mache immer das, was mir gesagt wird. Das habe ich im Osten gelernt.“
Jens Jeremies

Achtung! Popcorngefahr!

Nachdem sich also Coca-Cola-Werbefigur Manuel Neuer (da müsste doch Ronaldo etwas dagegen haben…) entschied eine regenbogenfarbende Binde anzuziehen und die Idee aufkam, die Allianz Arena in den gleichen Farben erleuchten zu lassen – beim Spiel gegen Ungarn wohlgemerkt, DAS dürfte dem Diktator Orban gar nicht gefallen – ließ sich unser aller Lieblings-Stabsunteroffizier a.D. Uwe Junge zu einem recht „interessanten“ Tweet hinreißen.

Dies fand Chefin Weidel gar nicht so toll und drohte mit Parteiausschluss.

Ein Kalbitz lacht da nur.

Aber nicht nur ein homophober AfDler verschluckte sich an seinem Morgenkaffee, sondern auch die UEFA sah einen Regelverstoß bei Neuers neuer Binde. Junge wie UEFA ruderten zurück, denn schlechte Presse, Wert(e)verlust und drohender Parteiausschluss zeigen doch Wirkung.

https://www.sportschau.de/fussball/uefaeuro2020/deutschesteam/ermittlungen-gegen-dfb-eingestellt-auch-die-uefa-mag-nun-regenbogenfarben-100.html

Apropos Wert(e)verlust, mit Neuers neuer Binde konnte die UEFA einen schönen PR-Gag hinlegen, befinden wir uns doch im STOLZ-Monat, wo plötzlich von allen Seiten her feinstes #rainbowwashing betrieben wird und plötzlich diese abcd+ doch nicht so egal sind. (huhu Blutspendeverbot für Homosexuelle in Deutschland…)
Währenddessen droht die ansteckendere D-Variante der Drecksseuche die Durchführung des EM-Endspiels in London zu beeinträchtigen. Strengere Quarantäneregeln, mehr Tests, weniger Fans, Maskenpflicht etc. Diese exorbitanten Eingriffe in die Unversehrtheit der VIPs (Fußballaktionäre, Politik, Wirtschaft) darf natürlich nicht so sein, also überlegt der Irre Boris dem Fußball eine Sonderregelung für das Endspiel zu geben. Aber sollte das nicht passieren, wo würde das Endspiel dann stattfinden??? Na, weiß es, wer kommt drauf!? Richtig. In Budapest. Ungarn. So droht die UEFA der englischen Regierung.

https://www.sportbuzzer.de/artikel/uefa-england-verlegung-em-finale-ungarn-london-budapest-quarantane-endspiel/amp/

Mit diesem Geschenk würde Orban sicherlich auch über den Eklat der eventuellen Regenbogen-Allianz-Arena, als Zeichen gegen seine menschenverachtende Politik (Orban sieht eine homosexuelle Propaganda in der Bildung und möchte ja nur den Nachwuchs schützen, dann wäre zwar mit diesen ganzen bunten Firmenlogos im Juni endlich Schluss und der Uwe Junge glücklich, aber kann dann die UEFA noch Werbung in Ungarn schalten und wie war das nochmal mit staatlicher Zensur als Mitglied innerhalb der EU…? ), hinwegsehen und die „VIPs“ (Fußballaktionäre, Politik, Wirtschaft), plus einem vollem Stadion herzlichst begrüßen. Soviel zu den STOLZ-Monatsbekennungen der UEFA.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lgbtq-feindliches-gesetz-in-ungarn-sogar-die.2156.de.html?dram:article_id=498894

Am Ende bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen: Haltet euch an Jeremies, lernt von den Besten, also von der Partei Die PARTEI Leipzig (logisch oder!?) Und:

Halt dein Maul (Uwe) Junge!
Halt dein Maul Orban!
Halt dein Maul UEFA!

Das SEK aus Maaskantje ist informiert und einsatzbereit.

Donnerstag, 22. April 2021

Revolution ’89 zum UNESCO-Weltkulturerbe? Das ist uns nicht genug!

Am 21. April 2021 gab Stadtrat Thomas „Kuno“ Kumbernuß der €DU eine verbale Abreibung in Sachen Geschichtsverklärung. Die Fraktion der „Christdemokraten“ hatte gefordert, die Orte der Friedlichen Revolution zum UNESCO-Weltkulturerbe zu machen. Kumbernuß forderte folgerichtig die Erklärung der Revolution von ’89 zum INTERGALAKTISCHEN KULTURERBE.

„Wenn man aber sieht, mit wieviel Verve sowohl die CDU als auch die Stadtverwaltung der friedlichen Revolution gedenken möchte, fragt man sich, ob ein Gedenken allein auf der Erde nicht zu wenig wäre, denn solch einem Ereignis sollte in der gesamten Galaxie gedacht werden, ist es doch gleichzusetzen mit der Wiedervereinigung von Vulkaniern und Romulanern oder der Vernichtung des Todessterns durch Luke Skywalker.“

— Thomas „Kuno“ Kumbernuß, 21.4.21 in der Ratsversammlung Stadt Leipzig


Die komplette Rede zum Lesen und Nachhören:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Beigeordnete, werte demokratisch gesinnte Ratsmitglieder, werte Zuschauerinnen des Livestreams, geschätzte Vertreterinnen der Wahrheitspresse, liebe friedliche Revolutionäre!

Wiederholt reden wir heute über die Wendezeit und wiederholt wird diese Zeit auf den Herbst 1989 reduziert. Und dabei wird wiederholt das Handeln Vieler unterschlagen, die sich Jahre, teils Jahrzehnte in Opposition zur DDR befanden und diese auch offen zeigten.

Der Aufstand vom 17. Juni 1953 sollte allen hier ein Begriff sein, aber wer von Ihnen hat sich eingehender mit der Leipziger Beatdemo vom 31. Oktober 1965 befasst? Damals wollten sich überwiegend junge Menschen auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz treffen, um gegen das Verbot von Beatmusik und den Verboten von Beatgruppen zu demonstrieren. Über 2000 Menschen trafen sich in der Innenstadt, diese Demonstration wurde sowohl rasch als auch brutal von einem massiven Polizeiaufgebot aufgelöst, Wasserwerfer, Gummiknüppel und Hunde wurden dabei eingesetzt. Über 260 Menschen wurden inhaftiert, 97 von ihnen wurden ohne Verfahren für einige Wochen zur Zwangsarbeit in die Braunkohle geschickt…

Die Wendebewegung in Leipzig kam 1989 nicht aus dem Nichts, sie hatte viele Vorläuferinnen, gerade auch in den 1980ern. Eine davon war die Kerzendemo vorm Capitol im Herbst 1983 zur Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche. Zur Eröffnung trafen sich mehrere Jugendliche, um mit Kerzen still zu demonstrieren. Neben Kerzen trugen viele Menschen ein lila Halstuch, ein Symbol der damaligen Opposition. Es dürfte das erste Mal gewesen sein, dass in Leipzig offen Kerzen als Zeichen des Protestes getragen wurden. Wieder gab es brutale Festnahmen, einige der zumeist jugendlichen Demonstrantinnen erhielten Haftstrafen von über einem Jahr mit anschließender Abschiebung in den Westen. Dieser Protest wurde hauptsächlich von Punks und Anarcho-Hippies getragen. Einer von ihnen war Bernd Stracke, Sänger bei den Punk-Bands Wutanfall und HAU, später dann bei L’attentat, damals zu drei Monaten Haft verurteilt.

Und auch wenn es jetzt einige von Ihnen nicht hören wollen, aber gerade aus subkulturellen Zusammenhängen kamen viele Impulse für das, was später Wende genannt werden sollte. Zum Dank wurden diese Menschen gleich mehrfach schikaniert und terrorisiert: von der Stasi, von der Polizei, von den FDJ-Ordnungsgruppen. Aber auch von den Kolleginnen im sozialistischen Arbeitskollektiv, in den Diskotheken und auf offener Straße, wenn ihnen unverholen Hass ob ihrer Andersartigkeit entgegenschlug und nicht wenige der ganz normalen Biedermänner und Mitläufer denen, die ein Leben in Freiheit führen wollten, ein Leben in Konzentrationslagern empfahlen.

Ja, auch das war die DDR. Ein Leben unter Biedermännern und Mitläufern. Es waren diese Biedermänner und Mitläufer, die den Erhalt der DDR beförderten. Diese Biedermänner und Mitläufer waren 1987 und 1988 nicht bei den Olof-Palme-Gedenkmärschen an der Pleiße anzutreffen. Sie waren es aber, die zur Kommunalwahl 1989 brav ihre Wahlzettel falteten und ohne zu murren in die Urne steckten. Diese Biedermänner und Mitläufer waren auch nicht beim Liedermacherfestival im Sommer 1989 in der Leipziger Innenstadt anzutreffen, als viele Teilnehmende und Organisatorinnen verhaftet wurden. Diese Biedermänner und Mitläufer waren auch nicht dabei, als nach den Gebeten in der Nikolaikirche die ersten Montagsdemos stattfanden. Sie kamen erst Oktober/November 1989, als es nicht mehr um mehr Demokratie und Pressefreiheit ging sondern ihnen nur wieder um den eigenen Vorteil. Dann das mag der Mitläufer: Mitlaufen, seinen Vorteil sichern, Bananen, ein großes Auto und einen Westfernseher. Und auf vermeintlich Schwächere runterschauen.

Denn auch das ist ein Teil der Wahrheit: Diejenigen, die die Wende eingeleitet haben, sind nicht diejenigen, die diese für ihren eigenen Vorteil nutzten. Viele, die damals auf die Straße gingen, wollten kein vereinigtes Deutschland! Sie wollten eine freie Gesellschaft, frei von Bevormundung, frei von Unterdrückung, frei von Stacheldraht, aber auch frei von kapitalistischer Ausbeutung und frei von nationalistischem Gedankengut. Aber gerade diese nationalistische Stimmung brach sich ab November 1989 immer mehr Bahn eingehend mit einer schwarz-rot-goldenen bis schwarz-weiß-roten Besoffenheit, auch und besonders von Biedermännern und Mitläufern.

Der oben erwähnte Bernd Stracke, 1986 von der BRD freigekauft und im November 1989 in Mexico, sagte einmal auf einer Veranstaltung, was er dachte, als er erfuhr das die Grenzen offen sind: „Scheiße, jetzt kommen die alle rüber. All diejenigen, die mir das Leben in der DDR zur Hölle gemacht haben. Die ganzen Spießer, sie kommen jetzt alle rüber…“

Zu den ungeschilderten Momenten der Wendezeit gehören auch die faschistischen Überfälle. Exemplarisch soll hier die Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 1990 erwähnt werden. Zwischen 23:00 und 23:30 Uhr bewegten sich die ca. 150 Neonazis in die Innenstadt. Sie waren unter anderem mit Baseballschlägern, Messern und Schreckschusspistolen bewaffnet. Auf dem Markt störten sie das Konzert der Band Renft, griffen Passantinnen an und jagten Migrantinnen. Am Gewandhaus kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, auf die die Neonazis Steine warfen. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Tränengas-Anschlag auf die Moritzbastei. Kurz nach den Auseinandersetzungen in der Innenstadt griff der Mob das soziokulturelle Zentrum „Die Villa“, damals noch in der Karl-Tauchnitz-Straße, an. Das Zentrum war übrigens im Frühjahr 1990 aus einer Besetzung der Räumlichkeiten der FDJ-Kreisleitung entstanden.

Meine Damen und Herren, ja, die Wende war ein historisch bedeutsames Ereignis, das steht außer Frage. Allerdings sollten wir verstärkt auch den Ereignissen und den Menschen gedenken, die halfen, die Veränderungen von 1989 zu ermöglichen. Und wir sollten auch kritisch hinterfragen, warum immer nur nachdenklich bis freudetrunken den Herbstereignissen gedacht wird, warum aber nicht die negativen Ereignisse der Wendezeit thematisiert werden. Diese Aufarbeitung ist dringend nötig, bevor wieder einmal die heilige Kuh der friedlichen Revolution durchs Dorf getrieben wird, um daran mit einer weiteren Huldigung zu erinnern, aber auf Dauer eine Beliebigkeit darstellen könnte.

Diese Mal also UNESCO–Welterbe. Ja, kann man machen. Wenn man aber sieht, mit wieviel Verve sowohl die CDU als auch die Stadtverwaltung der friedlichen Revolution gedenken möchte, fragt man sich, ob ein Gedenken allein auf der Erde nicht zu wenig wäre, denn solch einem Ereignis sollte in der gesamten Galaxie gedacht werden, ist es doch gleichzusetzen mit der Wiedervereinigung von Vulkaniern und Romulanern oder der Vernichtung des Todessterns durch Luke Skywalker.

Live long and prosper!

Freitag, 9. April 2021

Die ersten FFP2-Masken werden verteilt!

Wir von Die PARTEI lieben schmutzige Maskendeals. Darum haben wir Geld gesammelt und lassen die großen Parteien dafür bluten. Eure Spenden werden nämlich von Wolfgang „Vater aller Korruptionsskandale“ Schäuble bezuschusst. Der ist als Bundestagspräsident auch Chef der Bundestagsverwaltung und bringt die Sache erst so richtig ins Rollen: Jeder gespendete Euro wird nochmal durch die Parteienfinanzierung vermehrt. Da der gesamte Finanzierungstopf gedeckelt ist, geht das auf Kosten der anderen Parteien. So bleibt Korruption bezahlbar!

Heute hat dann das Suchtzentrum Leipzig / SAFE die erste Charge von 1000 FFP2 Masken durch unseren Beauftragten für Beschaffungskriminalität übergeben bekommen. Die Masken finden nun ihren Weg zu Leuten, die sich keine leisten können. Auch bundesweit sind bereits zig tausende Masken verteilt worden.

Wenn auch ihr spenden wollt und die PARTEI-Korruption weiter unterstützen wollt, findet ihr hier alle Informationen und Bankdaten bzw. einen Paypal-Link:

https://www.die-partei.de/masken

#MaskenFreiFürAlle

Donnerstag, 1. April 2021

#Kein Scherz

April, April – die fünfte Jahreszeit der Social-Media-Praktikantinnen und Hö-Hö-Humoristen. Während andere Scherze machen, macht Die PARTEI ernst. Wir sind doch keine Spaßpartei!

Der Zustand dieser Welt ist bereits ein einziger schlechter Scherz und die schlechtesten haben wir heute hier versammelt. Denn das Scherzen überlassen wir den anderen.

Klick auf die Plakate führt zur Quelle.


Samstag, 13. März 2021

Wir brauchen DICH*!

*Deine Unterschrift

Es ist wieder soweit. Wir brauchen Unterschriften von euch, um endlich wieder auf einem Wahlzettel zu stehen. Die PARTEI richtet am 26. September eine Bundestagswahl aus. Damit ihr uns wählen könnt brauchen wir DEINE Hilfe. Hier geht’s zum Formular:

Auch Leipzig hat die sachsenweite Sammelei eröffnet, heute am 13. März. Dazu war Stadtrat Kuno Kumbernuß in seinem Connewitzer Kiez zu unmenschlicher Frühe aufgestanden um Linke-Mitglieder Unterschriften abzuluchsen. Und die Genoss:innen waren sehr erfolgreich!

Montag, 1. März 2021

Direktkandidaturen zur Bundestagswahl gewählt!

Die PARTEI Leipzig hat auf ihrem KreisPARTEItag am Samstag, den 27.2.2021 im OFT Völkerfreundschaft zu Grünau die Kandidaturen für die Bundestagswahl durch Wahl bestimmt. Dieses Freudenfest der Basisdemokratie endete in der Wahl von

1. Katharina „Käthe“ Subat für den Walhkreis 152 Leipzig-Nord,

(Die Kandidatin Subat ist bereits im Kommunalwahlkampf 2019 in Erscheinung getreten („Blond. Blau. Besorgt.“) und hat einen fulminanten Law-and-Order Wahlkampf in 2020 hingelegt, als sie für die OBM-Wahl kandidiert hatte.)

2. Thomas „Kuno“ Kumbernuß für den Wahlkreis 153

(Der Kandidat Kumbernuß ist langjähriger PARTEI-Kader und mittlerweile im Stadtrat Leipzig mit einem Mandat versehen. Dort ist er Mitglied der Fraktion die Linke, der Sören Pellmann vorsitzt, von dem Kumbernuß sich das Direktmandat für den Leipziger Süden im September übergeben lassen wird.)

Das K.u.K.-Gespann zu ihrer Nominierung:

„Wir sind überzeugt, Leipzig im September in ein heimeliges Grau zu färben. Zusammen werden wir in unseren Wahlkreisen 100%+X Stimmen holen, einfach weil wir den Menschen eine farblose Hoffnung geben. Die Wählerschaft weiß, dass wir in Berlin viel für Leipzig bewegen können. Zum Beispiel den LEXIT weiter vorantreiben.“

Kuno und Käthe – setzen neue Schwerpunkte im Wahlkampf

Dienstag, 6. Oktober 2020

Hoch mit der Mauer! – 3. Oktober 2020

Teilen macht Spaß, das weiß jedes Kind. Das Deutschland wieder zu teilen kein Spaß ist, sondern bittere Notwendigkeit, das hat Die PARTEI Leipzig am Wochenende eindrücklich vorgeführt. Dank einer ausgefeilten Mauersimulation am PARTEI Büro haben wir den hoffnungslosen Massen wieder neuen Mut gegeben – Wenn ihr wollt, ist es kein Traum!

Während eine angemeldete Versammlung dafür sorgte, dass die Massen auf der Straße lungern konnten, haben wir sie nicht auf dem Trockenen sitzen lassen und uns den Frust über 30 Jahre Deutsche „Einheit“ weggeschunkelt.

Dienstag, 21. April 2020

Demobericht: Für ein Vermummungsgebot

Vermummte PARTEI-Mitglieder auf der Demo für Vermummung, 20.04.2020

Am 20. April, einem historischen Datum, denn es war ein Montag, fand die erste Demonstration in Sachsen seit Beginn der Anti-Ansteckungs-Maßnahmen statt. Damit haben wir einerseits PEGIDA den Titel vor der Kartoffelnase weggeschnappt, andererseits ausprobiert, wie sich eigentlich Vermummung auf Demonstrationen anfühlt. Wir können sagen: Es ist sehr gut!

Ein abgezirkeltes Areal für 50 Teilnehmende. Die PARTEI bleibt hygenisch separiert.

Die, nach Aussage eines Teilnehmers, „kürzeste und langweiligste Demo jemals“ wurde um 17:15 Uhr begonnen und, auf drängen des Ordungsamtes, bereits eine halbe Stunde später wieder beendet. Dennoch: Wenige der Anwesenden hatten innerhalb der letzten Wochen derart viele Menschen auf einem Haufen gesehen. Eine regelrechte Großveranstaltung.

Doch die 25 Teilnehmenden hatten sich an strenge Regeln des Seuchenschutzes zu halten: Mund-Nasen-Bedeckung und Abstandhalten von 2 Metern war angeordnet, auch musste der Veranstaltungsraum abgesperrt werden, der über einen Eingang mit harter Tür verfügte. Die Teilnehmenden waren angehalten ihre Kontaktdaten anzugeben: Name, Adresse, Telefon, Geburtstag. Eine merkwürdige Regelung, die die Nachverfolgbarkeit im Falle einer Infektion ermöglichen sollte.

Die härteste Tür Leipzigs

Das Datenblatt verbleibt allerdings für den Zeitraum von 4 Wochen im Besitz der Veranstalter. Im PARTEI-eigenen Kellerverlies wird die Tabelle von arbeitslosen Türstehern bewacht, bis wir sie dem Schredder zuführen dürfen. Die Richtigkeit der gemachten Angaben konnten wir leider nicht sicherstellen. Besonders gefreut hat uns allerdings, dass Martin Sonneborn auch vor Ort war. Danke, Martin, für den Besuch!

Montags Demos in Leipzig. Das klingt nach einem erfolgversprechenden Format. Diese Gesellschaft hätte schließlich auch einen fundamentalen Machtwechsel verdient. Die PARTEI steht bereit.

Landesvorsitzender Rodig beim Redebeitrag über die Vorzüge eines Vermummungsgebots

1989, dem Jahr der Wende und der Leipziger Großdemonstrationen, hat die BRD das Tragen von Vermummung auf Demonstrationen zu einer Straftat gemacht. Danke, Helmut Kohl!

Bis heute ist es, für die Gesundheit ihrer Mitmenschen sensibilisierten Demonstrationsteilnehmer*innen, untersagt, sich und andere ausreichend zu schützen.

Wo doch Jede weiß, dass Demos eine ungesunde Angelegenheit sind. Die Ansteckunsgefahren sind vielzählig. Um nur einige Beispiele zu nennen:


Beispiel 1: Langweiliges rumstehen.
Wer kennt es nicht, man geht zur Demo, die ja eh niemals pünktlich anfängt und sucht nach einem Zeitvertreib. Da werden schon einmal die Tetra-Packen Rotwein ausgepackt und rumgereicht. Da machen vorgedrehte Sportzigaretten (verstohlen) die Runde.

Doch wer durch einen Mundschutz säuft und raucht, der bewahrt die Hygiene!

Beispiel 2: Viele Menschen auf engem Raum
Wer kennt es nicht, kaum ist man verspätet bei der Demo aufgetaucht, da geht sie los, die Suche nach einem Plätzchen, wo einem niemand auf die Füße tritt. Eng an eng sind die Leute aneinandergeschmiegt. Hinzukommt die unhygienische Sitte des Handschlags, oder der Umarmung, oder noch viel schlimmer: Küsse! Das sind fatale Virenübertragungsgelegenheiten.

Doch wer vermummt knutscht, der knutscht auch sicher!

Beispiel 3: Raufhändel mit der Polizei

Wer kennt es nicht, gerade ist man noch friedlich am sich langweilen gewesen, da kommen sie um die Ecke und machen Stress: Polizeibeamte. Ebenso gelangweilt vom Rumstehen, teilen sie aus mit Schlagstöcken und Pfefferspray. Doch wenn der erste Tonfa in der Kauleiste landet, ist es schon zu spät für die Frage: Herr Officer, wann wurde dieses Prügelgerät das letzte Mal desinfiziert?

Doch wer sich mit Mundschutz auf die Fresse geben lässt, der schützt sich und seine Mitstreiter*innen!

Beispiel 4: Flucht vor den Häschern des Staates

Wer kennt es nicht, kaum ist die Demo eskaliert, will man die Szenerie verlassen und sich flux unter einem Automobil verstecken. Wenn dann das Versteck der Wahl ins Auge gefasst ist, kommt der Schreck – da liegt ja schon jemand! Wer sich nun mit unter den VW Polo legt, der riskiert eine unzulässige Nähe zum Mitmenschen.

Doch wer sich mit Mundschutz ins Versteck zwängt, der schützt sich und andere.

Beispiel 5: Auf dem Weg in die Gefangensammelstelle

Wer kennt es nicht: Eben noch im Versteck entdeckt oder am Schlawittchen weggezerrt, jetzt schon im Gefangenentransport auf dem Weg in die nächste Polizeidienststelle. Mitgefangene krakehlen lauthals über das Schweinesystem, mitfahrende Autonome spielen Armdrücken, der letzte, in der Unterhose versteckte Joint vorm GeSa-Aufenthalt geht rum. Schon wieder: Pausenlose Ansteckunsgefahr! Doch wer mit Mundschutz im Knast sitzt, der schützt sich und seine oder ihre Mitgefangenen.

Liebe Leute, ihr erkennt nun deutlich: Das Virus geht um – und hat es auf unsere Versammlungen abgesehen. Darum fordern wir auf das sog. Vermummungsverbot umgehend abzuschaffen und neben Helmut und Hannelore Kohl zu beerdigen.

Vermummung heißt Sicherheit, Vermummung heißt Freiheit – Freiheit, tödliche Keime abzuwehren und dabei noch verdammt verwegen auszusehen!


Genossinnen und Genossen – Hygiene kann Leben retten.
Darum stehen wir ein FÜR EIN VERMUMMUNGSGEBOT!

Samstag, 18. April 2020

Für ein Vermummungsgebot!

Bereits vor 10 Tagen hat Die PARTEI Leipzig durch ihren Stadtrat Marcus Weiss die Forderung verlautbaren lassen: Maskenpflicht jetzt!

Nachdem die Stadt Leipzig, unter Leitung des OBM Jung, diese Forderung ingnorierte, hat endlich die Landesregierung ein Einsehen gehabt und die Bürgerinnen und Bürger zum Tragen von Masken verdonnert. Zurecht!
Doch bis jetzt verpflichtend nur in Supermärkten und dem öffentlichen Nahverkehr. Uns geht diese Regelung dennoch nicht weit genug.

Darum rufen wir auf zur Kundgebung am 20. April um 17 Uhr, Augustusplatz mit der Forderung: Für ein Vermummungsgebot!

Angemeldet sind 100 Personen, die natürlich alle erforderlichen Schutzmaßnahmen einhalten werden. Dazu gehört das Tragen von Atemschutzmasken und das Abstandhalten zu anderen Teilnehmenden der Kundgebung. Ausserdem haben wir die Ordnerqoute von den üblichen 1:50 auf verantwortungsvolle 1:5 hochgesetzt.

Mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im Rücken werden wir, wie es gute Sitte der PARTEI ist, wieder einmal für die Rettung der Menschheit Sorge tragen.