Kreuzung Parkstraße/Hindenburgstraße: 10.000 Euro gegen Buskonflikte

Vorgang 2026/022-01 – Änderung der Bauausführung Kreuzung Parkstraße/Hindenburgstraße

Satire:
Die Stadt hat sich entschieden: Nach jahrelanger Gelassenheit wird nun endlich reagiert. Vorgang 2026/022-01 schickt 10.000 Euro in den Einsatz, um den Innenradius der Einmündung an der Parkstraße/Hindenburgstraße aufzuweiten — als wäre das die finale Antwort auf alle Verkehrsfragen. Busse dürfen demnächst offenbar atmen, Anwohner dürfen weiter hoffen, und das Natursteinpflasterstreifen-Dekor sorgt dafür, dass der Eingriff besonders schonend aussieht. Dass die Maßnahme aus Ausgaberesten 2025 finanziert wird, verleiht dem Ganzen zudem jenen Hauch von „Schnellreparatur mit Stil“, den man von moderner Kommunalpolitik erwartet.

Kurz ernsthaft:
Die Vorlage ist eine Beschlussvorlage zur Änderung der Bauausführung an der Kreuzung Parkstraße und Hindenburgstraße. Vorgeschlagen wird, den Innenradius der Einmündung aufzuweiten, ergänzt um einen Natursteinpflasterstreifen; dafür sind 10.000 Euro aus Haushaltsresten 2025 vorgesehen. Die Parkstraße hat eine Verkehrsbelastung von rund 1900 bis 2500 Fahrzeugen pro Tag, Schwerverkehr ist vergleichsweise gering. Offen bleibt, wie die Wirksamkeit der Maßnahme überprüft werden soll und welche Abteilungen innerhalb der Verwaltung Zuständigkeiten übernehmen. Beratungstermine sind für 19. März, 21. April und 28. April 2026 angesetzt. Politisch relevant ist, ob diese vergleichsweise kleine Investition tatsächlich Konflikte mit Linienbussen behebt oder ob Nachbesserungen nötig werden.

Vorgangsnummer: 2026/022-01 | Original bei ALLRIS