Vorgang 2026/084 – Prüfung der Einrichtung einer zweiten Bushaltestelle im nordöstlichen Bereich der Ortschaft Wiedelah
Die Stadt prüft jetzt tatsächlich, ob Wiedelah eine zweite Bushaltestelle braucht. Nachdem die Ecker jahrelang als einzige Haltestelle galt, entdeckt die Verwaltung nun, dass sich im nordöstlichen Wiedelah Baugebiete wie Zelterstraße, Silcherstraße, Schneckenkamp und der Bereich Schäfergarten entwickelt haben und Schulkinder sowie gehbehinderte Anwohner nicht immer bequem zur Ecker gelangen. Man könnte fast meinen, die Haltestelle sei ein antikes Relikt, das tapfer den Wohnungsbau überdauert hat.
Kurz ernsthaft:
Der Vorgang 2026/084 ist ein Antrag des Ortsvorstehers Klaus-Ulrich Bock (eingereicht 03.03.2026), der die Verwaltung auffordert, die Machbarkeit einer zweiten Bushaltestelle im nordöstlichen Bereich von Wiedelah zu prüfen. Als belegbarer Anlass werden die räumliche Ausdehnung der Ortschaft und die Tatsache genannt, dass mehrere Wohnbereiche bis zu mehr als einem Kilometer von der Haltestelle an der Ecker entfernt liegen. Die Verwaltung wird den Antrag im Verwaltungsausschuss am 21.04.2026 beraten. Offene Fragen bleiben: konkrete Standortvorschläge, Kosten, Genehmigungen und die Frage, ob durch eine zusätzliche Haltestelle tatsächlich die Erreichbarkeit für Schulkinder und gehbehinderte Menschen verbessert wird. Politisch relevant ist, ob die Stadt künftig proaktiv Mobilitätsbedarfe berücksichtigt oder weiter auf Nachforderungen reagiert.
Vorgangsnummer: 2026/084 | Original bei ALLRIS