Vorgang 2026/029 – Wirtschaftsplan 2026 für den Eigenbetrieb Betriebshof Goslar
Wer dachte, ein Betriebshof brauche nur Besen und gute Vorsätze, lernt dank Vorgang 2026/029: Er bekommt einen Erfolgsplan mit 8.186.000 Euro Erträgen und Aufwendungen, 200.000 Euro Investitionen und eine mögliche Liquiditätskreditermächtigung bis zu 1.000.000 Euro. Man stelle sich das Bild vor: ein Betriebshof, ein Sparschwein und ein Kontostand, der auf Zukunft hofft.
Spaß beiseite: Der Wirtschaftsplan wurde im Rat beschlossen. Faktisch sieht der Erfolgsplan einen Ausgleich bei 8.186.000 Euro vor; die Erträge setzen sich unter anderem aus Umsatzerlösen des Bestattungswesens und dem Grünflächenmanagement zusammen. Gleichzeitig steigen Personalaufwand und Abschreibungen — erstere wegen Tariferhöhungen, letztere wegen neuer Geräte und Fahrzeuge. Investitionen von 200.000 Euro sind vorgesehen, im Vermögensplan sind 837.400 Euro an Investitionsbedarf und gleicher Deckung genannt. Eine Liquiditätskreditermächtigung bis 1.000.000 Euro ist geplant.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Die finanzielle Handlungsfähigkeit des Betriebshofs soll gesichert werden, aber aus den vorliegenden Unterlagen geht nicht klar hervor, wie genau die Deckungsmittel erzielt oder der Kredit eingesetzt werden sollen. Offen bleiben Verwendungsdetails der Investitionen, konkrete Zahlen zum Personalmehrbedarf und wie die Reduzierung um 19.000 Euro bei sonstigen Erträgen sich praktisch auswirkt. Kurz: Der Plan ist formell geschlossen, in der Praxis bleiben Fragen zur finanziellen Umsetzung.
Vorgangsnummer: 2026/029 | Original bei ALLRIS