Vorgang 2025/460 – Ernennung von Ehrenbeamten der Freiwilligen Feuerwehr Goslar, Ortsfeuerwehr Jerstedt
Wer dachte, Ehrenämter würden still und heimlich vergeben, bekommt hier eine nüchterne Verwaltungsaufführung: Für die Ortsfeuerwehr Jerstedt sind Ernennungen vorgesehen, Amtszeit sechs Jahre ab dem 1. April 2026, mit einer festgelegten Aufwandsentschädigung von 1.620,00 EUR. Die Stadt inszeniert damit routiniert die Fortführung kommunaler Brandschutzpflichten, ohne großen öffentlichen Diskurs.
Kurz ernsthaft: Die Vorlage benannt als Beschlussvorlage (Vorgang 2025/460) sieht vor, Oberbrandinspektor Stefan Schütze und Oberbrandmeister Helge Schulze jeweils zu Ehrenbeamten zu ernennen. Die Mittel für die Aufwandsentschädigung sind im Haushalt 2026 veranschlagt. Voraussetzung für die Wirksamkeit ist noch die Genehmigung durch den Kreisbrandmeister. Aus den Unterlagen geht nicht klar hervor, wie die Mittel aufgeteilt werden und ob weitere Bewerbungen für diese Ämter zukünftig vorgesehen sind.
Warum das relevant ist: Die Stadt hat die Pflicht, eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen; formal richtige Ernennungen und finanzielle Planung stärken die Einsatzbereitschaft. Gleichwohl bleiben organisatorische Fragen offen: Zustimmung des Kreisbrandmeisters, Dokumentation der Mitgliederversammlung und Transparenz für mögliche weitere Kandidaturen sollten nachgereicht werden, damit aus Verwaltungshandeln ein nachvollziehbarer Schritt zur Sicherung öffentlicher Sicherheit wird.
Vorgangsnummer: 2025/460 | Original bei ALLRIS