Klimaanpassungsmanagement: Goslar setzt 85.700 EUR an, große Hoffnungen inklusive

Vorgang 2025/457 – Einrichtung eines Klimaanpassungsmanagements

Goslar plant, ein Klimaanpassungsmanagement (KAM) einzurichten — eine Vorlage, die mit 85.700 EUR Anlaufkosten im ersten Jahr kalkuliert und auf Fördermittel von bis zu 89,83 % hofft. Der Traum: Resilienz gegen Hitze und Starkregen; die Realität: ein Minischeck und ein Formularstapel.

Satirisch zugespitzt: Die Stadt bewirbt sich um das Amt „Klimaanpassungsmanager/in“, zahlt 85.700 EUR Personalaufwand im ersten Jahr und erklärt zugleich, der Haushalt sei kaum belastet — fast so, als könne man Hochwasser mit einem gut gefalteten Haushaltsplan wegschwenken. Die Vorlage suggeriert, dass 89,83 % Förderung das Problem lösen, während Goslar auf dem Markt der Förderanträge versucht, den besten Stift zu ergattern. Wenn Resilienz ein Produkt wäre, stünde sie jetzt als Produkt 561-01 neben dem Sachkonto 31400001 und würde freundlich um Umschichtung bitten.

Spaß beiseite: Kurz gefasst handelt es sich um eine Vorlage zur Einrichtung eines KAM mit dem Ziel, Klimaanpassung als Querschnittsaufgabe zu verankern. Belegbare Zahlen: 85.700 EUR Erstjahr-Personalaufwand, mögliche Förderquote bis 89,83 %; im Budget wird ein Nettoeffekt von 8.570 EUR nach Erträgen genannt. Offen bleiben die exakte Förderhöhe, Fristen für Anträge, die konkrete Stellenbeschreibung und ein detaillierter Zeitplan. Bürgerwirkung: Wenn erfolgreich, steigert das KAM die kommunale Resilienz; wenn nicht, bleibt es ein knappes Starterpaket ohne klare Umsetzungstermine.

Vorgangsnummer: 2025/457 | Original bei ALLRIS