Vorgang 2026/135-01 – Sanierung und Überplanung Berliner Allee
Die Berliner Allee soll saniert und überplant werden. In Antrag 2026/135-01 fordert Ratsherr Henning Wehrmann ausdrücklich, den vorhandenen Baumbestand zu erhalten und zugleich Barrierefreiheit, Fahrradführung und Querungsmöglichkeiten für Fußgänger zu verbessern. Die Vorstellung, erst Varianten mit Baumfällungen zu entwerfen und dann zu entscheiden, ob Bäume geopfert werden, ist so sinnvoll wie ein Regenschirm im Sturm vor dem Flugzeug zu bauen.
Kurz ernsthaft:
Der Änderungsantrag vom 19.06.2026 verlangt, dass die Verwaltung eine Planung erstellt, die den Baumbestand berücksichtigt, und schlägt vor, das aufgesetzte Parken auf der Nordseite der Berliner Allee zeitnah aufzuheben, um sofortige Verbesserungen für Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwagen zu erzielen. Der Antrag bezieht sich auf die Beratungen im Verwaltungsausschuss am 23.06.2026 und im Rat am 30.06.2026. Aus der Vorlage gehen keine konkreten Kostenzahlen hervor; offen bleibt, welche Varianten konkret untersucht und wie Parkraumfragen ausgeglichen werden sollen. Bürgerinnen und Bürger in der Straße würden von mehr Barrierefreiheit und erhaltenen Bäumen profitieren, sollten die Planungen entsprechend angepasst werden. Angesichts des Klimawandels ist die Frage, ob Baumerhalt als Planungsziel festgeschrieben wird, politisch und praktisch relevant.
Vorgangsnummer: 2026/135-01 | Original bei ALLRIS