Gewerbegebiet ‚Vor dem Nordhees‘: Goslars späte Sommerplanung

Vorgang 2026/207 – Grundsatzbeschluss zur Entwicklung eines Gewerbegebiets ‚Vor dem Nordhees‘ in Jerstedt

Jerstedt zeigt, wie man Sommerhitze entkommt: mit heißer Verwaltungsarbeit! Die Stadt empfängt die drohende Unternehmensabwanderung, indem sie im Hochsommer einen Grundsatzbeschluss für das Gewerbegebiet ‚Vor dem Nordhees‘ vorbereitet, Flurstücksnummern inklusive, und so tut, als sei Planung eine plötzliche Urlaubsoption. Rat, Ausschüsse und Bauleitverfahren stehen nun in Reih und Glied – kaum jemand hat noch Strandtuch und Plan B gleichzeitig.

Spaß beiseite: Die Vorlage 2026/207 fordert den Rat auf, die Entwicklung und Erschließung des Gewerbegebiets auf den städtischen Flächen in Jerstedt grundsätzlich zu beschließen und die Verwaltung mit den bauleitplanerischen Schritten zu beauftragen. Belegt ist, dass die Stadt derzeit über keine eigenen Gewerbeflächen für Neuansiedlungen verfügt und deshalb Handlungsbedarf sieht. Offen bleiben zum jetzigen Zeitpunkt die konkreten finanziellen Auswirkungen: Kosten- und Finanzierungsübersichten sollen dem Rat erst in späteren Verfahrensschritten vorgelegt werden. Die Beratung beginnt im Ausschuss für Wirtschaft am 19.08.2026; weitere Beratungen sind bis September 2026 vorgesehen. Für Bürgerinnen und Bürger relevant ist vor allem, in welchem Umfang kommunale Mittel gebunden werden und wie die Verwaltung die Interessen bestehender Unternehmen während der Erschließung berücksichtigt.

Vorgangsnummer: 2026/207 | Original bei ALLRIS