Stadtbus Goslar: Direktvergabe erst 2028 – Langsamkeit als Verkehrskonzept

Vorgang 2026/184 – Vorabbekanntmachung einer neuen Direktvergabe über den Stadtbus Goslar

Die Stadt plant eine Vorabbekanntmachung zur Direktvergabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags für den Stadtbus Goslar und legt den offiziellen Starttermin des neuen Vertrags auf den 15.12.2028 fest. Wer schneller fährt, verliert: Die Stadt, der Eigenbetrieb Stadtwerke Goslar und die Vorabbekanntmachung im Amtsblatt der EU sind nun Teil eines Plans, dessen wesentliches Timing erst in zwei Jahren vollendet sein soll. Man könnte sagen: Die Langsamkeit wird hier zur kommunalen Strategie; Vorgang 2026/184 trägt die Handschrift eines Projekts, das seine finale Entscheidung weit in die Zukunft vom Kalender schieben will.

Spaß beiseite: Nach der Vorlage soll die Vorabbekanntmachung frühestens am 15.09.2026 veröffentlicht werden, die Vergabe rechtlich auf dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) beruhen und das Niedersächsische Nahverkehrsgesetz (NNVG) berücksichtigt werden. Die Stadtwerke Goslar als Eigenbetrieb sollen den öffentlichen Dienstleistungsauftrag übernehmen; die operative Leistung wäre über die Stadtbus Goslar GmbH zu erbringen. Offene Fragen betreffen insbesondere die genaue Finanzierung der Ausgleichsleistungen, die Prüfung einer Laufzeitverlängerung auf bis zu 15 Jahre sowie die Rolle des steuerlichen Querverbunds. Bürgerinnen und Bürger sollten wissen, dass die bisherigen Verträge am 14.12.2028 auslaufen und die Verwaltung mit dieser Vorlage die rechtlichen und koordinierenden Schritte vorbereitet, um die Kontinuität des Stadtverkehrs sicherzustellen.

Vorgangsnummer: 2026/184 | Original bei ALLRIS