
Vorgang 2026/173 – Entlastung des Verwaltungsrates der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
Die Sparkasse vollführt wieder ihre Lieblingsnummer: Im Takt der Buchführung wird ein Jahresüberschuss von 12,8 Millionen Euro präsentiert, der Verwaltungsrat für das Geschäftsjahr 2025 entlastet, und die Frage ‚Wie verwenden wir das Geld?‘ verschwindet elegant hinter dem Vorhang. Vorhang auf, Applaus, Verteilung später – so könnte man die Stimmung lesen, wenn man bei der Vorlage 2026/173 nur auf die Titelseite schaut.
Kurz ernsthaft: Es geht um die Entlastung des Verwaltungsrates der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und um die Entscheidung über die Verwendung eines an die Träger abgeführten Teilbetrags aus dem Jahresüberschuss. Die genannten Träger sind die Städte Hildesheim und Goslar sowie die Landkreise Hildesheim, Goslar und Peine. Die Vorlage nennt einen Jahresüberschuss von 12,8 Millionen Euro und schlägt vor, einen Teil dieses Überschusses an die Träger abzuführen, mit dem Hinweis auf mögliche Verwendung für soziale Projekte.
Aus den vorliegenden Unterlagen geht nicht hervor, wie hoch genau der abgeführte Teilbetrag ist, welche konkreten Projekte gefördert werden sollen oder nach welchen Kriterien die Verteilung an die Träger erfolgt. Für Bürgerinnen und Bürger relevant ist, dass Entlastung und Auszahlung zwar beschlossen werden können, die konkrete Zweckbindung und die Kontrollmechanismen aber nicht in der Vorlage detailliert benannt sind. Transparente Angaben zur Summenaufteilung, zur Verwendung und zur Berichtspflicht würden das Vertrauen in die Entscheidung stärken.
Vorgangsnummer: 2026/173 | Original bei ALLRIS