Vorgang 2026/066-02 – Anpassung der Fußgängersignalanlage an der Kirchenbrücke
Die Fußgängersignalanlage an der Kirchenbrücke wird demnächst offiziell zur Feuerwehr‑Ampel erklärt: Im Alarmfall soll das Grünsignal für Fußgänger unterdrückt werden, damit die Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus schneller gelingt. Die Stadt arbeitet dafür mit der Niedersächsischen Landesverwaltung für Straßenbau und Verkehr zusammen, und die Kirchenbrücke, die für Kraftfahrzeuge gesperrt ist, liefert den dramaturgischen Schauplatz.
Kurz ernsthaft:
Es geht in dieser Vorlage nicht um einen Brückenneubau oder erhöhte Tragfähigkeit – beides ist nach den vorliegenden Unterlagen derzeit nicht realisierbar. Stattdessen plant die Verwaltung eine technische Anpassung an der Fußgängersignalanlage, die im Alarmfall das Grünsignal unterdrücken soll, um die Anfahrt zum Feuerwehrgerätehaus zu beschleunigen. Die Maßnahme wird in Abstimmung mit der NLSTBV geprüft; konkrete Details zu Technik, Zeitplan und Kosten fehlen bislang in den Unterlagen.
Warum das relevant ist: Die Sperrung der Kirchenbrücke für Kraftfahrzeuge hat die Zufahrt zum Gerätehaus eingeschränkt. Wenn die Signalanpassung wirkt, könnte das die Reaktionszeit der Feuerwehr verbessern und damit die Sicherheit für Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Offen bleibt jedoch, wie lange die Umsetzung dauert, welche technische Lösung gewählt wird, wie Fußgänger geschützt werden und welche Kosten anfallen.
Die PARTEI Goslar fordert transparente Informationen zu Zeitplan, Technik und Kosten, damit die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, ob die Ampel‑Anpassung tatsächlich eine sinnvolle Zwischenlösung für die Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus ist.
Vorgangsnummer: 2026/066-02 | Original bei ALLRIS