Kirchenbrücke Oker: Sperrung verzögert Feuerwehr – Prüfung und Kosten gefragt

Vorgang 2026/066 – Nutzung der Kirchenbrücke für Feuerwehrleute

Es ist immer wieder rührend: Die Kirchenbrücke in Oker wird gesperrt, und plötzlich übt die Feuerwehr den Langstreckenlauf. Die Verwaltung soll prüfen, wie Feuerwehrleute wieder schneller zum Gerätehaus kommen — ob mit privaten Dienstfahrten über die Brücke, mit stützenden Baumaßnahmen oder mit einer vollständigen Sanierung. Kosten, bitte, und zwar vorab, nicht erst zur Kaffeepause 2027.

Kurz ernsthaft: In Antrag 2026/066 (Ratsfraktion DIE LINKE, 10.02.2026) wird die Verwaltung gebeten, mehrere Varianten zur Nutzung der gesperrten Kirchenbrücke in Oker zu prüfen. Die Vorlage steht am 03.03.2026 zur Beratung im Rat der Stadt Goslar. Sachlich gefordert werden drei Alternativen: temporäre Öffnung der Brücke für private Kraftfahrzeuge der Feuerwehrleute im Einsatzfall, bauliche Stützung für gefahrloses Befahren oder eine umfassende Sanierung, die auch Einsatzfahrzeuge zulässt. Für jede Option sollen geschätzte Kosten genannt werden. Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Sperrung die Fahrtzeit der Feuerwehr zum Gerätehaus verlängert; konkrete Zahlen zu Verzögerungen oder der genauen Schadensursache an der Brücke fehlen bislang. Entscheidend für die Öffentlichkeit ist, ob und wie schnell die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr Oker durch die Prüfungen verbessert werden kann.

Vorgangsnummer: 2026/066 | Original bei ALLRIS