Vorgang 2026/060 – Sanierung der Hildesheimer Straße, 3. Bauabschnitt
Die Stadt plant eine Sanierung der Hildesheimer Straße (3. Bauabschnitt) inklusive Radfahrstreifen; ein Projektfeststellungsbeschluss soll die Maßnahme vorbereiten. In klassischer kommunaler Manier bedeutet das: neue Fahrstreifen, weniger Linksabbieger und eine Europa-Brücke, die plötzlich auch Verwaltungsdekor sein darf. Während die Hildesheimer Straße über die Europa-Brücke führt und der Linksabbiegestreifen zur B6 wegfällt, wird fleißig an der Verkehrssicherheit gefeilt – im Stau. Die Verkehrswende fährt in einer Kolonne von Bauzäunen mit und hofft, dass Radfahrende nicht zu sehr durch Pflasterromantik auf der Strecke bleiben.
Kurz ernsthaft: Die Vorlage ist eine Beschlussvorlage zur Sanierung der Hildesheimer Straße im dritten Bauabschnitt. Sachlich vorgesehen sind die Schaffung von Radfahrstreifen und die Umwandlung des Linksabbiegestreifens zur Auffahrt auf die B6 in einen gemischten Fahrstreifen; die Europa-Brücke erfordert dabei angepasste Verkehrsplanung. Eine vorliegende Verkehrsuntersuchung kommt laut Unterlagen zu dem Ergebnis, dass der Verkehr mit den geplanten Änderungen bewältigbar ist. In den Unterlagen fehlen jedoch konkrete Angaben zu Kosten sowie ein verbindlicher Zeitplan. Bürgerinnen und Bürger sollten mit Baustelleninformationen und möglichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Offen bleiben Details zu Dauer einzelner Sperrungen und zu genauen Verkehrsregelungen während der Bauphase.
Vorgangsnummer: 2026/060 | Original bei ALLRIS