Wirtschaftsplan 2026: Goslarer Gebäude Management mit geplantem Fehlbetrag

Vorgang 2026/025-01 – Wirtschaftsplan 2026 für das Goslarer Gebäude Management

Die Stadt plant für 2026 ein Betriebsszenario, in dem der Wirtschaftsplan des Goslarer Gebäude Managements zwar umfangreiche Investitionen und Instandhaltungen vorsieht, zugleich aber ein Jahresfehlbetrag auftritt. Satireblock: Der Wirtschaftsplan 2026 wirkt wie ein handschriftlicher Wunschzettel an die Haushaltsgötter: Erträge von 16.036.645 € stehen Aufwendungen von 16.933.950 € gegenüber, das Ergebnis ist ein hübscher Fehlbetrag von 897.305 €. Man könnte sagen, Goslar übt Minimalismus: keine Kredite für den Vermögensplan, aber ein Höchstbetrag von 1.000.000 € Liquiditätskredit in der Schublade – praktisch, falls man doch noch eine Überraschung will. Verpflichtungsermächtigungen von 4.953.000 € stehen da wie vorgemerkte Vorsätze, und Instandhaltungsposten von 2.500.000 € sorgen dafür, dass zumindest die Gebäude nicht elegant zerfallen. Kurz gesagt: große Pläne, kleiner Geldbeutel, optimistische Buchführung.

Kurz ernsthaft: Die Vorlage ist eine Beschlussvorlage zur Feststellung des Wirtschaftsplans für das Goslarer Gebäude Management. Belegbare Fakten aus der Vorlage: Erträge 16.036.645 €, Aufwendungen 16.933.950 €, Jahresfehlbetrag 897.305 €, Vermögensplan jeweils 7.885.200 €, keine Darlehensaufnahme zur Finanzierung des Vermögensplans, Höchstbetrag Liquiditätskredite 1.000.000 € und Verpflichtungsermächtigungen 4.953.000 €. Offen bleibt, wie genau der Fehlbetrag gedeckt werden soll und welche Konsequenzen dies für die angebotenen Dienstleistungen und Instandhaltungsmaßnahmen haben wird. Der Rat beschließt die Vorlage am 03.03.2026.

Vorgangsnummer: 2026/025-01 | Original bei ALLRIS