
Vorgang 2026/022 – Änderung der Bauausführung Parkstraße (Kreuzung Hindenburgstraße)
Die Parkstraße hat offenbar ein neues Designprinzip: mehr Platz für Fußgänger, weniger für alles, was größer als ein Roller ist. Die Ortsratsfraktion SPD und das FDP-Ortsratsmitglied Hans-Heinrich Wiebe beantragen mit Vorgang 2026/022 eine Änderung der Bauausführung an der Kreuzung Parkstraße/Hindenburgstraße. Ergebnis bisher: Gehweg wird vergrößert, die Fahrbahn bleibt jedoch eingeengt — und damit bleiben Stau- und Unfallrisiken und Probleme für große Fahrzeuge wie Busse bestehen.
Kurz ernsthaft: Hinter der satirischen Zuspitzung steckt ein konkretes Problem. Es handelt sich um einen Antrag (eingereicht am 07.01.2026) zur Anpassung der Bauausführung in der genannten Kreuzung. Aus den vorgelegten Unterlagen geht hervor, dass zwar der Gehweg verbreitert werden soll, die Abwägung zur Fahrbahnbreite aber nicht die erwarteten Entlastungen bringt. Wesentliche Informationen fehlen: Konkrete Kostenangaben sind nicht enthalten, Zuständigkeiten für Umsetzung und Finanzierung sind nicht klar benannt. Beratungen sind für den 14. Januar, 12. Februar und 3. März 2026 geplant.
Für Anwohnerinnen und Verkehrsteilnehmer, insbesondere Buslinien und große Lieferfahrzeuge, kann die Entscheidung erhebliche Auswirkungen haben. Die Stadtverwaltung sollte die Kosten und die Verantwortlichkeiten offenlegen und prüfen, ob die vorgeschlagenen Änderungen die Verkehrsprobleme tatsächlich lösen oder lediglich den Gehweg vergrößern, während die Fahrbahn Engstellen behält.
Vorgangsnummer: 2026/022 | Original bei ALLRIS