Rechnungsworkflow & KI: Goslar plant Roboter für schnellere Zahlungen

Vorgang 2026/001 – Optimierung Rechnungsworkflow durch Künstliche Intelligenz

In Goslar soll nun also die Künstliche Intelligenz die Rechnungen lesen, damit Menschen endlich Zeit fürs Bürokratie-Kaffeetrinken haben: Vorgang 2026/001 fragt gezielt nach dem Rechnungsworkflow, nach Mahnungen und nach der Rolle von KI-Anbietern wie Axians Infoma. Die Satire liegt auf der Hand: Die Verwaltung würde gern sagen, die KI mache alles schneller, pünktlicher und weniger menschlich kompliziert — dabei besteht die auffindbare Zahl im Protokoll bislang aus „3 bis 4 Tagen“ und der Hoffnung auf Erfahrungen mit der ersten Stufe der Lösung.

Kurz ernsthaft:
Die Anfrage von Ratsherr Niklas Prause (02.01.2026) verlangt Auskunft über die durchschnittliche Dauer von Rechnungseingang bis Rechnungsbegleichung (die Verwaltung nennt ca. 3–4 Tage für Standardrechnungen), über aufgetretene Mahnungen (zentral sind wenige Fälle bekannt, verwaltungsweite Zahlen werden noch nachgereicht) und über den aktuellen sowie geplanten Einsatz von KI. Aktuell wird im Rechnungsworkflow keine KI eingesetzt; die Stadt plant laut Vorlage die kurz- bis mittelfristige Nutzung der ersten Stufe von Axians Infoma zur automatisierten Kontierung. Offene Punkte sind die genaue Anzahl der Mahnungen in allen Fachdiensten, Kosten- und Personalfragen im Haushaltsjahr 2026 sowie konkrete Zielwerte für Effizienzsteigerungen. Bürgerinnen und Bürger können von schnelleren Bearbeitungszeiten profitieren, sofern die angekündigte Implementierung tatsächlich messbare Ergebnisse liefert und transparent begleitet wird.

Vorgangsnummer: 2026/001 | Original bei ALLRIS