G’schichtn ausm Gemeinderat

Im guten Gemeinderat Diessen vertritt der sehr gute Michael Lutzeier die PARTEI. Und damit ihm nicht langweilig wird, ist er auch im Ferienausschuss, Bau- und Umweltausschuss, Finanzausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss dabei.

Infos zum Gemeinderat gibt hier, aber keine Sorge, Protokolle der Sitzungen sind auch hier wenn, dann nur versteckt zu finden.

https://buergerinfo.diessen.de/info.php


Juni 2022 – Schach statt Mensch-Ärgere-Dich-Nicht

Die PARTEI eröffnet schweren Herzens das Freiluft-Schach in den Diessener Seeanlagen, weil ihrem Antrag auf ein Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spielbrett – trotz akutem Bedarf – nicht stattgegeben wurde.

Juni 2022 – *innen oder *aussen?

Steff Sanktjohanser ist auch sehr schlecht auf unseren sehr guten Gemeinderat in Diessen zu sprechen, weil Hr Lutzeier öffentlich nicht tolerierte, daß die sog. „Freie Kunst Anstalt“ das Inventar im Seelos-Haus „rettete“ (read: plünderte) bevor es abgerissen wurde.

GenderStern-schnuppe hin oder her: Es war ein demokratischer Vorgang; kein Grund zum Pinsel zu greifen. Gerne würde Hr Lutzeier den Antrag stellen, an beiden Plätzen (Rathaus+Taubenturm) wo jetzt innen Diessener*Innen steht, an der Außenseite „Diessener*Aussen“ anbringen zu lassen – nur damit sich jeder noch auskennt.

(siehe auch: https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/diessenerinnen-zieren-jetzt-den-taubenturm-91579423.html)

Mai 2022 – Sicherheitsworker statt Streetwacht

Nachdem unser sehr guter Gemeinderat schon länger drauf hin arbeitet, hatte die Diessener Gemeinde nun auch die ausserordentlich supergute Idee, eine Stelle für einen Streetworker für Diessen, Schondorf und Utting zu schaffen. Da es aber in diesen drei Gemeinden immer zeitgleich party- und alkoholtechnisch hoch her geht, hätte die Haupttätigkeit dieser einen Stelle wohl darin bestanden am Freitag und Samstag zwischen den drei Gemeinden mit dem Auto (hoffentlich ein E-Auto!) hin und her zu hetzen, kurz und an den jeweiligen HotSpots zu halten, und Queen-like aus dem Fenster zu winken.

Auf Einwirken unseres sehr guten Michael Lutzeiers hin, wurden aber nun doch zwei Stellen geschaffen. Jubel und Ehre und Dank an den besten Gemeinderat Diessens!

(ein paar mehr Details gibt’s hier: https://www.merkur.de/lokales/landsberg-kreisbote/diessens-ratsmitglieder-lehnen-sicherheitswacht-ab-und-bevorzugen-eigenen-streetworke-91521450.html)

Dummerweise wurde aber parallel die ehrenamtliche Sicherheitswacht vom Gemeinderat abgelehnt, man will sich ja mit Schondorf und Utting nicht allzu sehr verbrüdern oder verschwestern.

Mai 2022 – nix Wunschschplatten

Unser sehr guter Gemeinderat in Diessen hat das außerordentlichste aller Vergnügen, den Umbau der Seeanlagen aus Geheim-, äh Gemeinderatssicht zu unterstützen. Das klappt natürlich immer stets total vorzüglich und Mega reibungsfrei.

Nur sind jetzt leider (scheinbar) aufgrund undurchschaubarer Kommunikationskünste zwischen Planungsbüro und Bauleitung nicht die Bodenplatten beschafft wurden die der Geheim-, äh Gemeinderat soooo gerne gehabt hätte, sondern andere, und daher sind jetzt alle aufeinander (so stellt es sich uns dar) beleidigt und schmollen ein kleines bißchen.

Um dieses Zerwürfnis zu entwürfen schlägt die sehr gute Partei Die PARTEI vor, daß in den neuen Seeanlagen statt des geplanten Open-Air-Schachbretts ein Open-Air-Mensch-Ärgere-Dich-nicht-Brett entstehen soll. Dieses Spiel belegt seit Jahrtausenden den dritten Platz in der Hitliste der humanoiden Harmonieförderung (der vierzigjährige Krieg konnte damit um zehn Jahre verkürzt werden!), und wäre damit aus unserer Sicht ein probates Mittel den Zwist beizulegen.

Als Raum zum Würfeln (jawohl: diese Objekte sind im begehbaren Zustand des Spiels ca. 1x1x1m groß) könnte dann der Platz herhalten, der durch die zufällige Fällung der beiden alten Wächterweiden entstanden ist. Diese wurden mittlerweile ohnehin gemäß bisher unbestätigten Verschwörungstheorien zu Billy Regalen modifiziert, und stehen im Archiv der Gemeinde.

(siehe auch https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/diessen-ammersee-seeanlage-pflaster-1.5578567)

April 2022 – Das ‚P‘ in PARTEI steht für Pro-Natur und nicht für Parkplatz

Die Gemeinde Diessen baut sehr gerne teure Parkplätze (Parkplatz am Bahnhof mit ca. 40-50 Plätzen: 2,5Mio€), daher soll gerade an der Rotter Straße ein Parkplatz mit 86 Plätzen für 760000€ ausgebaut werden. Diese Parkplatzbaufreude trifft auf die Bürgerbegehrensdurchführungsfreuden, weswegen es nun ein Bürgerbegehren gegen den Parkplatz gibt. Die Gemeinde kann diesem Begehren nun ein Ratsbegehren entgegensetzen. Wegen dieser Begehrlichkeiten hat sich der sehr gute Gemeinderat Michael Lutzeier den Antrag gestellt ein PARTEI-Begehren noch on Top dazu zu legen. Begehren kann man ja heutzutage nicht genug.

Und zwar beantragen wir (als Kompensation für die parkplätzliche Flächenversiegelung die Seeanlagen (die ja ohnehin umgebaut werden sollen) zu renaturieren und auf den idyllischen Stand des 19ten Jahrhunderts zu bringen. Damals gab es nämlich dort viel Sumpf und Moos, und beides sind, wie der Biologe weiß, sehr wichtige Lebensräume für Mücken (welche man zu Impfmücken fortbilden könnte), Insekten, Kröten, Vögeln, Würmern, etc.

Gut, einen Seekiosk gäbe es dann nicht mehr, und Dampfer könnten auch keine mehr anlegen, aber dann bräuchte man auch weniger Parkplätze.

Februar 2022 – Waffen statt Fürbitten

Nach dem Einmarsch der russischen Armee in der Ukraine, kam es auch in Diessen zu Solidaritätsbekundungen aller Art, z.B. auch infolge eines Aufrufs der Bürgermeisterin zu Fürbitten im schönen katholischen Diessener Münster. Diese haben bislang leider ihre kriegsbeendende Wirkung nicht entfalten können.

Der Diessener SPD reichte aber das reine Fürbitten nicht.  Daher hat sie entgegen dem damaligen Standpunkt des SPD-Bundeskanzlers Olaf Scholz (der damals nur 5000 Helme nach Kiew schicken wollte), bereits zu Kriegsbeginn die Entsendung schwerer Waffen und sogar Soldaten in einem email an den Geheim- äh Gemeinderat gefordert, und dafür plädiert am Rathause eine Ukraine-Flagge zu hissen.

Nachdem unser sehr guter Herr Lutzeier darauf hingewiesen hat, dass er an seinem Haus bereits Tibet Fahnen hängen hat, und zudem um Steinschleudeunterricht gebeten hat, hat sich die Diessener SPD dazu entschieden die Kommunikation mit ihm einzustellen.

Somit hatte dieser inner-Diessener Konflikt wenigstens auch sein Gutes.