Geschichte

Die Entstehung der Partei im Kreis Groß-Gerau ist eine Geschichte voller Missverständnisse.

Der erste Versuch der Gründung scheiterte schon im Jahre 438.203.300 vor Christus, als eine Amöbe dem Main entsprang. Der hieß damals allerdings noch Donau. (Die Gründe dafür sind unbekannt, hat irgendwas mit Plattentektonik zu tun.) Die Amöbe entstieg also dem Wasser mit dem festen Vorsatz, eine Gründungsversammlung abzuhalten, als sie plötzlich bemerkte: „ich habe gar kein Gehirn.“ So scheiterte die erste Gründung. (Die Amöbe gründete stattdessen den ersten Ortsverband der CDU, aber das ist eine andere Geschichte.)

Auch der Zeitpunkt der evolutionären Trennung zwischen Menschen, Menschenaffen und Affen wäre eine gute Möglichkeit zur Gründung des Ortsverbandes gewesen. Bekannterweise wurde die Trennung uniesend Menschwerdung wegen der Entdeckung der Satire durch einen Protomenschen mit unaussprechlichem Namen notwendig (der in der heutigen Übersetzung ungefähr „Der in der Sonne geborene“ heissen dürfte). Was eigentlich schade war, denn die „Affen für Deutschland“ bewiesen, dass man auch damals schon Parteien gründen konnte.

Im Jahr 8 nach Christus versuchten sich dann Treburige Germanen an der Gründung der Partei. Schließlich gehört zu einer ordentlichen Parteigründung ein Römer in der Nähe. Da man sich jedoch bis heute nicht einigen konnte, ob die Römer in Trebur waren – man spricht dabei unter Fachleuten von Schrödingers Römern -, musste auch hier wieder die Gründung verschoben werden. Außerdem mussten die Germanen in den Teutoburger Wald, um mit Arminius die Römer zu verprügeln.

Einer der möglichen Gründerväter für die Partei Groß-Gerau war auch der allseits beliebte Johann Wolfgang von Goethe. Doch getreu seinem Spruch „Die Welt urteilt nach dem Scheine.“ bliebt er lieber in der Nähe der EZB in Frankfurt.

Erst im Jahr 2019 konnten wir dann die erfolgreiche Gründung vermelden.