Vorgang 2026/162 – Beamtenanteil, Personalentwicklung und Pensionsverpflichtungen
Die AfD fragt schriftlich nach, ob die Stadt Goslar eine Personalstrategie hat oder erst bei Pensionsverpflichtungen hektisch Akten durchwühlt. Vorgang 2026/162 fordert Aufschlüsselungen zum Beamtenanteil, zu Beamtenstellen in Geschäftsbereichen, Eigenbetrieben und Tochtergesellschaften, zu Übernahmen von Auszubildenden sowie zu Pensionsrückstellungen und zur Personalplanung für 2027–2031.
Kurz ernsthaft: Wer eine Personalstrategie erwartet, sollte erwarten, dass sie irgendwo notiert ist — im besten Fall nicht nur als Stempel auf einem Posteingangsbogen. Die Anfrage thematisiert konkret den Anteil der Beamten in verschiedenen Verwaltungsbereichen, die Frage, ob Auszubildende dauerhaft übernommen oder verbeamtet werden, sowie die Höhe und Entwicklung der Rückstellungen für Beamtenpensionen. Sie fordert zudem Angaben zu möglichen Einsparpotenzialen bei freiwerdenden Stellen und deren Auswirkungen auf die Verwaltungsarbeit.
Sachlich: Es handelt sich um eine politische Anfrage (Ratsvorlage) der Ratsgruppe der AfD vom 19.05.2026, die zur Ratssitzung am 30.06.2026 beraten wird. Die Verwaltung soll schriftlich Auskunft geben über: Aufschlüsselung des Beamtenanteils nach Geschäftsbereichen, Eigenbetrieben und Tochtergesellschaften; Anzahl und prozentualer Anteil der Beamtenstellen; Übernahmepraxis von Auszubildenden; Personalstrategie für 2027–2031; Einsparpotenziale bei Nichtbesetzung freiwerdender Stellen; aktuelle Rückstellungen für Pensionen und deren Entwicklung in den letzten fünf Jahren. Offene Punkte sind vor allem konkrete Zahlen zu Rückstellungen, geplanten Übernahmen und quantifizierten Einsparpotenzialen. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Anfrage relevant, weil sie Transparenz über Personalpolitik und mögliche langfristige finanzielle Verpflichtungen schafft.
Vorgangsnummer: 2026/162 | Original bei ALLRIS