Vorgang 2026/058 – Projektmanagement der Stadt Goslar
Die CDU-Ratsfraktion hat mit der Anfrage 2026/058 die Verwaltung gefragt: Wer führt unsere Bauprojekte, wie ist die Projektleitung organisiert und warum dauern und verteuern sich Bauvorhaben? In mildem Tonfall: Projektmanagement, Kostenkontrolle und Transparenz sollen nicht nur schöne Worte im Haushaltsplan sein.
Kurz ernsthaft: Die Anfrage richtet sich konkret an die interne Organisation des Projektmanagements, an die Benennung verantwortlicher Projektleiter inklusive Qualifikationen, an abteilungsübergreifende Zuständigkeiten, die Nutzung von Projektmanagement-Tools sowie an Verfahren zur frühzeitigen Kostenkontrolle und Risikoanalyse. Die CDU fragte zudem nach Berichtswegen zum Rat und nach öffentlicher Transparenz über den Stand laufender Projekte. Die Behandlung ist für den 3. März 2026 angesetzt.
Faktisch lässt sich ergänzen, dass die Stadt eine Dienstanweisung Bauprojektmanagement (DA Bau) in der Fassung vom 01.09.2025 vorhält, die Projektphasen, Pflichtdokumentation, monatliches Projektcontrolling und Mitteilungspflichten regelt. Auch die Zentrale Vergabestelle (ZVS) wird im Dokument erwähnt und ist seit dem 20.03.2025 aktiv. Offen bleibt nach den Unterlagen, welche internen Schritte die Verwaltung konkret unternimmt, um die in der Anfrage adressierten Transparenz- und Kontrollfragen zu beantworten und wie schnell Rathaus und Rat hier Verbesserungen umsetzen können. Für Bürgerinnen und Bürger ist relevant, ob künftige Bauprojekte früher und klarer über Zeit- und Kostenrisiken informiert werden.
Vorgangsnummer: 2026/058 | Original bei ALLRIS