Vorgang 2026/095 – Versetzung der Schildkrötengruppe im Pfalzgarten
Die Stadt verlegt Kunstwerke, und die Schildkröten dürfen mit. Die Versetzung der Schildkrötengruppe von Hans Eickworth innerhalb des äußeren Pfalzgartens klingt wie ein zärtlicher Kulturausflug: wenige Meter Richtung Instagram-Parkfoto und schon ist alles anders geplant. Dass die Witwe des Künstlers zustimmt, macht die Aktion poetisch; dass aus den Unterlagen aber nicht klar hervorgeht, wer die Details plant, macht sie eher komisch als souverän.
Kurz ernsthaft:
Die vorliegende Mitteilung berichtet, dass die Schildkrötengruppe im Zuge der Sanierung des Pfalzgartens versetzt werden soll. Der neue Standort liegt nur wenige Meter vom bisherigen Platz entfernt und soll die Spielplastiken besser zur Geltung bringen. Die Zustimmung der Witwe des Künstlers ist dokumentiert. Offen bleiben aus den Unterlagen jedoch zentrale Punkte: Es werden im Dokument keine konkreten Kosten oder Haushaltsmittel genannt, unklar ist, ob weitere Genehmigungen erforderlich sind und ob die Versetzung bereits parallel zur Sanierung umgesetzt werden soll. Die Mitteilung ist für die Sitzung des Ausschusses für Weltkulturerbe, Stadtgeschichte und Kultur am 8. April 2026 vorgesehen. Bürgerinnen und Bürger könnten von einer klareren Planung profitieren, da Standortwechsel im Pfalzgarten Einfluss auf Besucherführung und Erlebniswert haben können.
Vorgangsnummer: 2026/095 | Original bei ALLRIS