Streukästen in Goslar: Abgebaut, unbefüllt, unbeantwortet

Vorgang 2026/076 – Anfrage zu Streukästen und Streusalz

Streukästen suchen Urlaubssouvenirs: Die SPD-Anfrage 2026/076 fragt nach fehlenden Streukästen, dem Einsatz von Streusalz auf Gehwegen und warum ausgerechnet Ortsteile wie Oker jetzt auf rutschfesten Antworten warten. Offenbar haben sich Behältnisse mit Streugut entschieden, der Kälte zu entfliehen, während Anwohnerinnen und Anwohner ihre Gehwege weiterhin selber rätseln müssen.

Kurz ernsthaft:

Die Vorlage ist eine öffentliche Anfrage (Vorgang 2026/076) der SPD-Ratsfraktion vom 18.02.2026, in der festgestellt wird, dass in verschiedenen Ortsteilen Streukästen abgebaut oder nicht mehr vorhanden sind. Die Fraktion bittet um Auskunft zu Zeitpunkt und Gründen des Abbaus, zur aktuellen Anzahl der Streukästen im Stadtgebiet und in den einzelnen Ortsteilen sowie zu geplanten Ersatzmaßnahmen. Weiterhin werden Anschaffungs- und laufende Kosten je Streukasten sowie die Frage nach einem möglichen Verbot von Streusalz auf Gehwegen und vorhandenen Ausnahmen thematisiert.

Nach dem derzeit vorliegenden Dokumentstand ist unklar, wie groß das Ausmaß des Abbaus ist und ob bereits konkrete Ersatzpläne bestehen. Besonders aus dem Ortsteil Oker gab es kritische Nachfragen zur fehlenden Befüllung und Verfügbarkeit von Streugut. Politisch relevant ist die Angelegenheit, weil sie direkte Folgen für die Verkehrssicherheit auf Gehwegen und das Vertrauen der Bevölkerung in kommunalen Winterdienst hat. Die Stadtverwaltung sollte die offenen Fragen zeitnah beantworten, damit Entscheidungen über Ersatz, Kosten und mögliche Regelungen zur Verwendung von Streusalz transparent werden.

Vorgangsnummer: 2026/076 | Original bei ALLRIS