Die Diskussion um die geplante Vollsperrung der B241 zwischen dem Auerhahn und Goslar sorgt derzeit für viel Gesprächsstoff.
Eine Petition fordert, die geplante Sperrung zu verschieben oder alternative Bauabläufe zu prüfen, um die Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaft in Hahnenklee möglichst gering zu halten.
DIE PARTEI Goslar hat dazu selbstverständlich einen eigenen Vorschlag.
Wir fordern die Einrichtung eines kommunalen Harz-Zukunftsfonds.
Die für die Sanierung vorgesehenen Mittel werden bis 2036 in SpaceX-Aktien angelegt. Aus den Gewinnen finanzieren wir anschließend eine Magnetschwebebahn von Goslar nach Hahnenklee mit Halt am Auerhahn, damit auch die örtliche Wirtschaft von der Verkehrswende profitiert.
Bis dahin fordern wir Tempo 30 auf der B241 zum Schutz der Straße.
Sollte der Plan wider Erwarten scheitern, bleibt immer noch die Umleitung über Lautenthal.
Soweit die Satire.
Tatsächlich können wir die Sorgen der Initiatoren und der betroffenen Betriebe durchaus nachvollziehen.
Eine mehrwöchige Sperrung in der Hauptsaison ist für Hotels, Gastronomie und touristische Einrichtungen alles andere als erfreulich. Gerade in einer Region, die stark vom Tourismus lebt, ist die Erreichbarkeit ein wichtiger Standortfaktor.
Deshalb ist es legitim, die Frage zu stellen, ob eine andere Bauabwicklung möglich gewesen wäre.
Trotzdem halten wir die Chancen auf eine tatsächliche Verschiebung der Maßnahme für eher gering.
Zum einen werden solche Straßenbaumaßnahmen in der Regel über Jahre vorbereitet. Planung, Ausschreibung, Finanzierung und Fördermittel laufen oft lange bevor die Öffentlichkeit überhaupt von einer konkreten Sperrung erfährt.
Zum anderen sind Fördermittel häufig an bestimmte Haushaltsjahre gebunden. Wird eine Maßnahme verschoben, kann dies dazu führen, dass Förderungen entfallen und die Kosten für die öffentliche Hand deutlich steigen.
Hinzu kommt, dass die Verwaltung voraussichtlich argumentieren wird, dass sich die Sperrung auf einen begrenzten Abschnitt der B241 beschränkt und Hahnenklee über die ausgeschilderten Umleitungsstrecken weiterhin erreichbar bleibt.
Ob diese Argumentation die betroffenen Betriebe überzeugt, steht auf einem anderen Blatt. Sie dürfte jedoch die Grundlage einer möglichen Stellungnahme der Verwaltung bilden.
Unabhängig vom Ausgang der Petition bleibt für uns eine andere Frage interessant:
Wie können Verwaltung, Politik, Tourismuswirtschaft und Gewerbetreibende künftig früher miteinander ins Gespräch kommen?
Denn selbst wenn die aktuelle Maßnahme nicht mehr verändert werden kann, zeigt die Diskussion, dass viele Betroffene sich eine frühere Einbindung in solche Prozesse wünschen.
Gerade in einer Tourismusregion wie Hahnenklee sollte es selbstverständlich sein, dass wirtschaftliche Auswirkungen frühzeitig mitgedacht und kommuniziert werden.
Wer sich selbst ein Bild machen oder die Petition unterstützen möchte, findet sie hier:
DIE PARTEI Goslar sammelt aktuell Unterstützungsunterschriften für die Kommunalwahl 2026.
Denn egal, ob man diese Petition unterstützt oder ablehnt:
Am Ende lebt Demokratie davon, dass Bürgerinnen und Bürger sich einbringen.
Mit einer Unterschrift unter eine Petition.
Mit einem Leserbrief.
Mit einer Wortmeldung im Stadtrat.
Oder mit einer Unterstützungsunterschrift, damit politische Alternativen überhaupt auf dem Wahlzettel erscheinen können.
Deshalb freuen wir uns aktuell über jede Unterstützungsunterschrift für DIE PARTEI Goslar.
Denn Mitmachen ist immer besser als Meckern.
Infos zu den Terminen findet ihr im Beitrag Bock auf ein Alternative.
Die Stadt Goslar hat endlich die ultimative Lösung für jahrelangen Leerstand gefunden: mehr Konzepte. Diesmal allerdings mit Lasertag und Ninja-Warrior-Parcours. Nach mehreren gescheiterten Projekten wird nun erneut eine große Freizeitvision präsentiert – allerdings ohne belastbare öffentliche Zahlen zu Kosten und Risiken. Dafür gibt es Höhlenoptik, Walpurgis-Deko und Verwaltungsbegriffe wie „nachhaltige Gesamtlösung“.
Wir finden: Wer fast zwei Jahrzehnte plant, sollte irgendwann auch mal eine Rechnung vorlegen.
Natürlich braucht Hahnenklee attraktive Angebote. Aber wenn Millioneninvestitionen vorbereitet werden, darf die wichtigste Attraktion nicht das verschwundene Zahlenmaterial sein.
Besonders spannend wird die Frage, ob am Ende wieder die Bürger das Risiko tragen dürfen, falls die „Indoor-Welt“ wirtschaftlich nicht funktioniert. Vielleicht gehört das inzwischen einfach zum Harzer Abenteuerprogramm.
[] Freizeitpark im alten Kurhaus: Große Vision, offene Rechnung
Die Stadt Goslar plant eine umfassende Umnutzung der ehemaligen Kureinrichtungen in Hahnenklee. Vorgesehen ist eine große „Indoor-Welt“ mit Spielebereichen, Lasertag, Kletterangeboten, Virtual-Reality-Spielen und Gastronomie. Auch das Kurhaus soll modernisiert werden – inklusive Veranstaltungsräumen, Co-Working-Bereichen und neuen touristischen Angeboten.
Grundsätzlich ist klar: Seit der Schließung der Einrichtungen im Jahr 2008 braucht Hahnenklee eine sinnvolle Nachnutzung. Gerade ein wetterunabhängiges Freizeitangebot könnte den Tourismus stärken. Problematisch ist allerdings, dass die Vorlage zwar große Visionen beschreibt, aber praktisch keine Zahlen nennt.
Wie teuer wird die Sanierung? Welche laufenden Kosten entstehen? Welche Zuschüsse müsste die Stadt langfristig tragen, wenn das Konzept wirtschaftlich nicht aufgeht? Dazu bleibt die Verwaltung bisher auffällig still.
Besonders bemerkenswert: Die Stadt verweist selbst auf zahlreiche frühere Konzepte, Machbarkeitsstudien und gescheiterte Projekte. Trotzdem soll nun erneut ein großes Freizeitprojekt entstehen – wieder ohne öffentlich nachvollziehbare Kostenaufstellung.
DIE PARTEI Goslar fordert deshalb vollständige Transparenz, bevor weitere Beschlüsse gefasst werden. Bürger haben ein Recht zu erfahren, ob hier ein tragfähiges Zukunftsprojekt entsteht oder nur die nächste teure Tourismus-Wundertüte. Außerdem fordert Die PARTEI Goslar vorsorglich die Einrichtung eines kommunalen Erlebnisbereichs „Escape Room Haushalt 2027“: Bürger müssen dort innerhalb von 60 Minuten herausfinden, wo die tatsächlichen Projektkosten versteckt wurden.
WIR BENÖTIGEN NOCH UNTERSCHRIFTEN FÜR DIE KOMMUNALWAHL WENN EUCH DER KONTENT GEFÄLLT KOMMT SAMSTAG ZUM STAND ODER MONTAG BIS FREITAG 12:30-16:30 UHR ZU FLORIAN DER IST VERMUTLICH AM JAKOBIKIRCHHOF ODER AM BAHNHOF JE NACH WETTER.
Verkehrsübungsplatz vor unsicherer Zukunft: Wer kümmert sich langfristig?
Die CDU-Ratsfraktion fragt nach der Zukunft des Verkehrsübungsplatzes an der Schillerschule. Hintergrund sind Berichte über Probleme bei der Verkehrswacht Goslar, insbesondere bei der Besetzung des Vorstands. Sollte der Verein ausfallen, steht die Frage im Raum, wie das rund 150.000 Euro teure Projekt weiter betrieben werden kann.
Der Fall betrifft nicht nur die Verkehrswacht. Er zeigt ein grundsätzliches Problem kommunaler Politik: Städte investieren öffentliche Gelder in Projekte, deren dauerhafter Betrieb stark vom Ehrenamt abhängt. Solange engagierte Menschen Verantwortung übernehmen, funktioniert das Modell. Fehlt der Nachwuchs, geraten Infrastruktur und Angebote schnell ins Wanken.
Für Kinder, Schulen und Eltern wäre ein Wegfall problematisch. Der Verkehrsübungsplatz dient der Verkehrserziehung und Präventionsarbeit. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob die Stadt ausreichend Vorsorge getroffen hat, damit die Anlage unabhängig von einzelnen Vereinsstrukturen nutzbar bleibt.
DIE PARTEI Goslar hält die Anfrage deshalb für berechtigt. Wer öffentliche Investitionen beschließt, muss auch langfristige Lösungen für Betrieb, Personal und Finanzierung vorlegen. Sonst entsteht am Ende kommunale Infrastruktur nach dem Motto: gebaut für die Ewigkeit, organisiert bis zur nächsten Vorstandswahl.
DIE PARTEI fordert deshalb ein kommunales Frühwarnsystem für Ehrenamts-Kollaps inklusive Ampelanzeige:
Grün = Vorstand vorhanden.
Gelb = Vorsitzender denkt ans Aufhören.
Rot = Der Verein wird aktuell nur noch von einem Doodle-Link zusammengehalten.
Andere Parteien haben Wahlkampfstände.
Wir haben Fristen.
Denn bevor Die PARTEI im Landkreis Goslar überhaupt zur Kreistagswahl antreten darf, brauchen wir Unterstützungsunterschriften.
Kurz gesagt:
Ohne euch keine Zulassung.
Ohne Zulassung kein Wahlzettel.
Ohne Wahlzettel keine Satire.
Ohne Satire bleibt nur Realität.
Und die läuft momentan eher mittel.
Weil im Landkreis Goslar einiges schief läuft. Nicht zufällig. Sondern mit beeindruckender Konsequenz.
Für Prestige ist Geld da.
Für den Rest gibt es Verständnis und einen Arbeitskreis.
Weltkulturerbe: wunderschön.
Darin wohnen: finanzieller Extremsport.
Einen Arzttermin zu bekommen ist inzwischen schwieriger als einen Termin beim Bürgeramt. Und das will etwas heißen.
Alle finden Tiere wichtig.
Bis Verantwortung auftaucht.
Heute beschlossen.
Morgen unbezahlbar.
Übermorgen erklärt.
Auf dem Papier barrierefrei.
Im Alltag Survival-Training mit Kopfsteinpflaster.
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Landrat
Wahlkreis 1 Oberharz
Wahlkreis 2 Nord
Wahlkreis 3 Süd
Wahlkreis 4 Bad Harzburg
Wahlkreis 5 Langelsheim
unbedingt auf den Wohnort achten !
Ausfüllen und unterschreiben
Jetzt hast du zwei Möglichkeiten:
Mit Personalausweis zum Bürgeramt gehen und die Wahlberechtigung bestätigen lassen.
Danach einfach an uns schicken oder persönlich abgeben.
👉Oliver Lietz Bäckerstraße 7 38640 Goslar
Du schickst uns das Formular einfach direkt zu — auch ohne Bestätigung.
Wir kümmern uns dann selbst um den Kontakt mit dem Wahlamt.
Denn niemand sollte an deutscher Verwaltungsromantik scheitern müssen.
Natürlich freuen wir uns über bereits bestätigte Formulare besonders — unsere Nerven und Schuhsohlen ebenfalls.
📬 Oliver Lietz Bäckerstraße 7 38640 Goslar
Bei Fragen schreibt gerne ein Email: goslarwaehlt@nulldiepartei-goslar.de
Der Kreisverband Goslar der DIE PARTEI hat seine Kandidaten für die Wahlkreise aufgestellt. Im Mittelpunkt der Kampagne steht eine zentrale Kritik: Aus Sicht der Partei werden finanzielle Mittel häufig nicht dort eingesetzt, wo sie im Alltag der Menschen unmittelbar benötigt werden.
Die Botschaft wird dabei bewusst zugespitzt formuliert:
„Geld ist da – nur nicht für dich.“
Die Kandidaten greifen unterschiedliche Bereiche auf, verfolgen jedoch eine gemeinsame Stoßrichtung: den Gegensatz zwischen öffentlichen Ausgaben und konkreten Alltagsproblemen.
Im Oberharz setzt Oliver Lietz auf die Themen Energie und regionale Entwicklung. Insbesondere im Umfeld der Technische Universität Clausthal sieht er ungenutzte Potenziale für Innovation und erneuerbare Energien. Ziel sei es, vorhandene Möglichkeiten stärker für die Region nutzbar zu machen.
Jan Oppermann thematisiert die Situation in der medizinischen Versorgung. Fehlende Hausärzte und lange Wartezeiten würden für viele Menschen spürbare Einschränkungen bedeuten.
Seine zugespitzte Formulierung:
„Kein Termin. Kein Arzt. Keine Priorität.“
Leon Steffanowski stellt das Thema Tierschutz in den Mittelpunkt seiner Kandidatur. Aus seiner Sicht wird dieser Bereich in der kommunalen Prioritätensetzung zu wenig berücksichtigt.
Er kritisiert, dass für verschiedene Projekte finanzielle Mittel bereitgestellt werden, während Einrichtungen und Maßnahmen im Tierschutz oft unterfinanziert bleiben.
Seine Botschaft:
„Tierschutz? Kein Geld.“
Florian Jelen richtet den Blick auf die Wahrnehmung kommunaler Entscheidungen vor Ort. Er stellt die Frage, warum Bürger sparen sollen, während gleichzeitig Mittel in andere Bereiche fließen.
Seine Kampagnenbotschaft:
„Millionen für Projekte. Du sollst sparen.“
Manuel Benoit setzt auf das Thema Mobilität. Unzuverlässige Busverbindungen und Ausfälle seien für viele Pendler ein konkretes Problem im Alltag.
Sein Fokus liegt darauf, diese alltäglichen Belastungen stärker in den Mittelpunkt politischer Entscheidungen zu rücken.
Die Kandidaten eint die Kritik, dass politische Prioritäten aus ihrer Sicht stärker an den konkreten Bedürfnissen der Bürger ausgerichtet werden sollten.
Die Kampagne setzt dabei bewusst auf klare und zugespitzte Formulierungen, um Aufmerksamkeit auf diese Wahrnehmung zu lenken und eine öffentliche Diskussion anzustoßen.
Neben der inhaltlichen Positionierung verfolgt die Partei das Ziel, Unterstützer zu mobilisieren und Beteiligung zu fördern.
Die zentrale Aufforderung lautet:
„Erst unterschreiben. Dann weiter meckern.“
Mit einem gemeinsamen Auftritt präsentiert sich der Vorstand von DIE PARTEI Goslar in Schlagkräftiger Formation. Das veröffentlichte Bild zeigt den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter sowie den Schatzmeister – geschlossen, erkennbar und mit klarer Haltung. Der Vorstand steht für eine Politik, die Prioritäten hinterfragt und Missstände sichtbar macht. Ziel ist es, lokale Themen in Goslar stärker in den Fokus zu rücken und politische Entscheidungen kritisch zu begleiten. Das Bild markiert zugleich den Auftakt für die kommenden Aktivitäten im Wahlkampf und in der kommunalpolitischen Arbeit. Ab Morgen 5:45 Uhr wird zurück priorisiert.

Die PARTEI – Landesverband Niedersachsen
PRESSEMITTEILUNG
Hannover, 04.03.2026
Am 21. Februar 2026 hat der Landesverband Niedersachsen von Die PARTEI im Rahmen eines ordnungsgemäß chaotischen LandesPARTEItages einen neuen Landesvorstand gewählt. Damit ist klar: Niedersachsen ist ab sofort offiziell in besten Händen – also in unseren.
Der neue Vorstand hat sich viel vorgenommen. Neben der konsequenten Fortsetzung bewährter politischer Kompetenz auf einem Niveau geht es vor allem um die strategische Stärkung der PARTEI im Land – inhaltlich, organisatorisch und moralisch überlegen wie gewohnt.
Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2026 in Niedersachsen wird der Landesverband seine Strukturen weiter professionalisieren. Ziel ist es, noch mehr Verantwortung zu übernehmen – notfalls auch unfreiwillig. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen für die Landtagswahl 2027. Niedersachsen braucht schließlich eine starke Stimme der Vernunft. Oder zumindest eine sehr laute.
„Wir verstehen Politik als das, was passiert, wenn man sie nicht den anderen überlässt“, heißt es aus dem neu gewählten Vorstand. Inhaltlich wird in den kommenden Monaten an Programmatik gefeilt, geschraubt und bei Bedarf auch gesägt. Dabei bleibt sich der Landesverband treu: klare Kante gegen Rechts, klare Haltung für Satire und eine klare Linie zwischen Ernst und Ironie – die wir bei Gelegenheit überschreiten.
Der neue Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und kündigt an, dieses Vertrauen gewissenhaft zu verwalten – mindestens bis zur nächsten Vorstandssitzung.
Für Rückfragen steht der Landesverband selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Also theoretisch.
partei-nds.de
mail@nullpartei-nds.de

Die PARTEI Niedersachsen – neuer Landesvorstand
Die Stadt Goslar erweitert ihr Beratungsangebot. Wirtschaftsförderung und Untere Denkmalschutzbehörde laden zur gemeinsamen Bürgersprechstunde – jeden letzten Dienstag im Monat, 14 bis 16 Uhr, im MachMit!Haus am Markt 7.
Zwei Stunden. Am Nachmittag. Unter der Woche.
Man muss Goslar lassen: Diese Stadt denkt an alle. Also an alle, die um 14 Uhr nicht arbeiten.
Wer hat schon Zeit? Handwerker? Selbstständige? Pflegekräfte? Verkäuferinnen? Menschen mit echten Jobs?
Ach ja – die sollen sich vermutlich einfach kurz freinehmen. Schließlich geht es ja nur um ihre Existenz, ihr Haus, ihre Sanierungskosten im UNESCO-Wunderland.
Und wer nicht arbeitet?
Rentner zum Beispiel. Die könnten ja theoretisch kommen. Dumm nur: Wer kaum Steuern zahlt, kann auch nichts steuerlich geltend machen. Und Zuschüsse? Existieren in Goslar ungefähr so häufig wie pragmatische Lösungen im Denkmalschutz.
Das bedeutet im Klartext:
Du darfst dein Haus denkmalgerecht sanieren.
Du darfst dich beraten lassen, warum es teuer wird.
Du darfst erfahren, warum es noch teurer wird.
Und danach darfst du zahlen.
Willkommen im MachMit!Haus.
Man könnte fast meinen, die Stadt wolle Beteiligung simulieren, ohne echte Lösungen anzubieten. Zwei Behörden an einem Tisch – das klingt nach Synergie. In der Praxis bedeutet es vermutlich: zwei Gründe, warum etwas nicht geht.
Währenddessen sitzen in Goslar Tausende Eigentümer auf Immobilien, deren Instandhaltung durch Auflagen immer teurer wird. Energieeffizienz? Ja bitte. Aber nur, wenn die Fenster aussehen wie 1887 und das Dach bitte auch. Klimaschutz? Natürlich. Aber bitte historisch korrekt.
Die Realität:
Viele Menschen in der Altstadt können sich Sanierungen nicht mehr leisten. Gerade ältere Eigentümer, die ihr Haus vor Jahrzehnten gekauft haben, stehen vor Investitionen im sechsstelligen Bereich – ohne echte Förderperspektive.
Und dann kommt die Lösung:
Eine Sprechstunde. Dienstags. 14 bis 16 Uhr.
Das ist keine Bürgernähe.
Das ist Verwaltung in Komfortzone.
Wir von Die PARTEI schlagen vor:
Wenn schon Mittelalter, dann richtig. Marktstand, Glockenschlag, Beratung bei Fackelschein – und der Hofschreiber erklärt, warum es leider wieder nichts wird.
Oder man macht es modern:
Abendtermine. Digitale Beratung. Klare Förderzusagen. Transparente Kostenmodelle.
Aber das wäre ja zu einfach.
Goslar kann mehr.
Man müsste nur wollen.
Wir bleiben dran.
Mit Fackel. Und Taschenrechner.
Olaf
Oliver
Und ich, Olaf Oliver, wurde offenbar zum Hofnarren der Energiepolitik ernannt.
Ich bin mir nur nicht ganz sicher,
ob wir gerade die Energiewende organisieren
oder ein Mittelalter-Festival eröffnen.
Denn Ministerin Reiche macht jetzt den großen „Realitätscheck“.
Und ja: Reiche prüfen jetzt die Realität.
Das ist ungefähr so, als würde der Burgherr den Hungerbericht schreiben.
Der Plan lautet offenbar:
Erneuerbare bitte nur noch, wenn sie niemanden stören.
Klimaziele gerne, aber eher als Legende.
Investitionen weiterhin erwünscht – aber bitte auf eigenes Risiko.
Ich verkünde daher im Namen des Reiches:
Die Zukunft wird hiermit vertagt.
Bis zum nächsten Monitoringbericht.
Oder bis jemand merkt, dass wir nicht mehr 1326 haben.
Oliver, Hofnarr der Energiewende
zuständig für Gas, Kerzen und vage Konzepte.
Die Tagesschau stellt fest:
Inklusion scheitert selten am Willen – aber zuverlässig an Formularen.
Menschen mit Behinderung wollen arbeiten.
Unternehmen wollen einstellen.
Der Staat will erst mal alles prüfen. Sehr lange. Sehr gründlich. Mit Fax.
Ergebnis:
Inklusion wird beantragt, geprüft, vertagt –
und am Ende leider nicht genehmigt.
Deutschland hat kein Inklusionsproblem.
Deutschland hat ein Bürokratie-Hobby.
Wer wirklich Teilhabe will, muss Barrieren abbauen –
und nicht neue Aktenordner stapeln.
Inklusion beginnt nicht im Gesetzblatt.
Sie beginnt dort, wo man aufhört, Menschen wie Sonderfälle zu behandeln.
Jan