Im zweiten Teil unserer Serie über die großartige Geldverbrennung des Kreistages des Landkreises Weilheim-Schongau machen wir Station an der Baustelle des Weilheimer Gymnasiums. Dort werden zwei Sporthallen gebaut, obwohl eigentlich drei benötigt werden. Die Kreisratenden wollten das eigentlich auch, haben ihre Pläne aber trotzdem über den Haufen geworfen. Weil sie unendlich viel Zeit vertrödelt haben, ist natürlich auch die kleine Lösung jetzt richtig schön teuer geworden. Wir verneigen uns vor so viel Blödheit!
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Rekordverdächtige Kreisumlage, ausgehungerte Gemeinden, gigantischer Schuldenberg: Größenwahn und Verschwendungssucht haben den Landkreis-Weilheim-Schongau an den Rand des Ruins getrieben. Die sehr gute PARTEI im Landkreis Weilheim-Schongau hat sich auf Spurensuche begeben und herausgefunden, wo die vielen schönen Euro-Scheinchen geblieben sind. Stoff genug für eine erschütternde Serie. Im ersten Teil präsentieren wir euch heute das „Monster am Narbonner Ring“. Die Kosten für den Neubau der Berufsschule waren vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Mahnende Worte wurden von den Kreisratenden ignoriert….
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Die perfekte Verkehrslösung für Weilheim ist gefunden. Unser KV ist nach Vietnam gereist, um eine ganz besondere Überführung zu besichtigen. Sie ist eine Blaupause für die Kreisstadt; nur das Bällebad fehlt. Aber seht selbst …
Die Sommerpause ist vorbei, der Kommunalwahlk(r)ampf nimmt Fahrt auf. Kommt zu unserem sehr guten Stammtisch ins Bistro Dolce Vita nach Weilheim (Mittlerer Graben 4): Am 23. September wie immer um 18.59 Uhr. Nichtmitglieder sind willkommen (Nazis bleiben zu Hause).

Seine Erfolge in der Politik sind noch nicht so groß, dafür hat Siegfried See(l)los (53) einen Titel errungen, den ihm niemand mehr nimmt. Wir verleihen dem Schwabbrucker feierlich den Kackmops in Lederhosen des Monats August: Für herausragendes Querulantentum samt erfolgreicher Spaltung der 1000-Seelengemeinde Schwabbruck. Wie hat er das geschafft? Der 53-Jährige hat gegen eine lebensbedrohliche „Bockerlbahn“ im Gemeindegarten gestimmt. Die Kinder weinen, wir sagen Bravo!

„Hääää? Schwabbruck? Wo ist das denn?“, fragt der Weilheimer Besserossi den Schongauer Jammerwessi. Jaaa, auch westlich von Schongau gibt es noch intelligentes Leben, man möchte es kaum glauben! Es ist sogar ein blitzgescheites Volk dort in Sichtweite zum Allgäu. Alle Schwabbrucker Bürger sind gut informiert, weil sie einen Glasfaseranschluss haben, es gibt eine großartige Kulturbühne („Kuhstall“), und mit Norbert Essich haben sie einen raffinierten Bürgermeister. Das Dorf hielt immer fest zusammen.
Nun nicht mehr ganz so fest. Der Sigi hat den Keil reingetrieben. Mit seinen Kumpels aus der Bayernpartei hatte er schon vor Corona kräftig auf den Putz gehauen. Für das angepeilte Bundestagsmandat reichte es trotzdem nicht. Dabei wollte der Sigi doch in Berlin endlich „das Kasperletheater“ beenden.
Egal, dann eben Kommunalpolitik! Bei Facebook wetterte der Feinmechaniker tüchtig gegen Flüchtlinge und die Seenotrettung: „,Flüchtlinge‘“ zurück nach Lybien. Das Schiff beschlagnahmen und abwracken. Die Besatzung zur höchst möglichen Strafe für Schlepperei verurteilen“, forderte der Sigi dort zum Beispiel zur „Sea-Watch“ in Italien.
Es funktionierte: 2020 war es soweit. Rund 50 Schwabbrucker gingen betrunken zur Kommunalwahl und machten ihr Kreuz beim Sigi. Das reichte ihm, um als Nachrücker ins Gremium zu stolpern. Hurra! Was haben sich die Gemeinderatskollegen gefreut …
Sechs Jahre später soll jetzt der ganz große Coup gelingen: Der Sigi will 2026 Norbert Essich (tritt nicht mehr an) als Bürgermeister beerben. „Erhalt des Gemeindegartens ohne Bockerlbahn“, hieß das erste große Wahlkampfthema im Ort. 91 Unterschriften sammelten Johannes Seelos und zwei Mitstreiter gegen den bösen Zug, der sich auf Schienen kitschig ums Rathaus durch den Gemeindegarten schlängelt und gut gelaunten Kindern den Tag versüßt. Pfui! Das geht natürlich gar nicht! Nur Narren hören auf Sigis Kontrahentin Silvia Richter, die ebenfalls den Rathausthron erklimmen will: „Das Projekt ist gigantisch und einzigartig“, findet sie.
Der Sigi gab nun zu verstehen, dass es ihm selbst nur um die Streckenführung der Bockerlbahn geht … Das glauben wir ihm natürlich!
Korrektur: In einer früheren Version des Berichts hieß es, dass Siegfried Seelos Unterschriften gesammelt hat. Das ist nicht korrekt. Vielmehr hat ein Herr Johannes Seelos mit zwei weiteren Männern das getan. In welchem verwandtschaftlichen Verhältnis Siegfried und Johannes stehen, wissen wir nicht, und wir wollen auch nicht darüber spekulieren (Zwinkersmiley).

Die sehr guten Kanäle sind online: Der Kreisverband hat sich auf dem Flohmarkt eine Filmkamera gekauft und ist aktuell dabei, die Super-8-Streifen zu digitalisieren. Zwei sind schon fertig: Zum Auftakt bei YouTube und TikTok gibt es eine Reportage des KV über einen großartigen Kreisverkehr in Vietnam („Ein Traum in Grau“), der wie maßgeschneidert ist für die Lösung aller Weilheimer Verkehrsprobleme. Dazu gibt es einen Besuch bei der Wieskirche samt Touristen-Interview zur geplanten Abtragung und des Wiederaufbaus des Weltkulturerbes an der Erdfunkstelle in Raisting. Schaut vorbei!

– Sehr gute PARTEI-Kandidaten stehen bereit für die Landrats- und Kreistagswahl am 8. März 2026!
– Wir haben ein großartiges Wahlprogramm!
– Nur wir können den Landkreis vor der sicheren Pleite bewahren!
– Wir lösen das Weilheimer Verkehrsproblem!
– Nur mit uns wird alles gut!
– Aber: Ihr müsst uns helfen!
– Mit eurer Unterschrift!
– In eurem Rathaus!
– Ab dem 9. Dezember 2025!
– Und wir erinnern euch sogar daran: Scant den QR-Code oder klickt hier!

Vergesst uns nicht, sonst seid ihr verloren!


Weilheim – Erschütternde Szenen haben sich in diesen Tagen an einem Gartenzaun in Weilheim (in Oberbayern) abgespielt, an denen einzig und allein die Stadt Weilheim Schuld trägt. Untätigkeit in Verwaltung und Stadtrat führten zu einem vollkommen unnötigen Nachbarschaftsstreit. Wir fordern sofortige Aufklärung durch den Bürgermeister und eine Sondersitzung des Stadtrates!
Was war passiert?
Nichts Böses ahnend saß Rentner Gustav H. (Name geändert) an diesem sonnigen Wochentag mittags auf dem Balkon seines Reihenhauses. Der 74-Jährige schätzt es sehr, während des Mittagessens die Übersicht zu behalten über seine Nachbarschaft, die sich zumeist vorbildlich verhält. Nur ein paar bellende Hunde stören den Rentner mitunter in seiner inneren Ruhe. Doch an diesem Tag sollte jemand so richtig aus der Reihe tanzen und die heile Welt des 74-Jährigen in den Grundfesten erschüttern.
Die Kirchturmuhr der Stadtpfarrkirche schlug gerade 12.15 Uhr, da vernahm der Rentner das Brummen eines Elektrorasenmähers in Nachbars Garten. Unfassbar! Jörg v. R. (Name nicht geändert) mähte dort glatt den Rasen! Zur Mittagszeit! Und der 54-jährige machte das ohne jeden Skrupel. Schließlich hatte er sich gewissenhaft im Internet über die Ruhezeiten informiert. Bis 13 Uhr darf er laut Bundesimmissionsschutzgesetz auf jeden Fall geräuschintensiv den Garten bearbeiten, heißt es da sinngemäß.
Gustav H. sah es anders und machte sich sogleich auf den Weg zum Gartenzaun, um seinen Nachbarn höflich, aber bestimmt darum zu bitten, die Mittagsruhe einzuhalten. Jörg v. R. verwies ebenso höflich auf die 13-Uhr-Regelung und mähte weiter. Damit war der Austausch von Höflichkeiten beendet, die Stimmung kippte.
Als der 54-Jährige gegen 12.52 Uhr sein Mähwerk beendet hatte, stand Gustav H. erneut am Gartenzaun und präsentierte mit nicht mehr so freundlichen Worten seinem Nachbarn die „Verordnung über die zeitliche Beschränkung ruhestörender Haus- und Gartenarbeiten“ in der Stadt Weilheim (i.OB): „Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten dürfen von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 14 und 19 Uhr und an Samstagen nur zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 14 und 18 Uhr ausgeführt werden“, steht dort geschrieben.
Soweit, so klar. Allerdings: Den gelb eingerahmten Hinweis auf der Homepage der Stadt hatte Gustav H. glatt überlesen. Die Weilheimer Verordnung ist zum 30. Juni 2024 ausgelaufen, seitdem gilt die gesetzliche Mindestregelung des Bundesimmissionsschutzgesetzes. Der Gartenarbeit des 54-Jährigen stand also nichts im Wege.
Nicht nur am Gartenzaun, sondern auch im Weilheimer Internet entwickelte sich daraufhin eine kontroverse Diskussion zum mittäglichen Rasenmähen. Ein User griff zum Telefon und bat beim städtischen Ordnungsamt um Aufklärung. Er bekam Antwort: Angeblich ist Personalmangel dafür verantwortlich, dass die städtische Lärmschutzverordnung bis heute nicht verlängert worden ist. Und mit ihr noch ein paar andere mehr. Erst nach den Kommunalwahlen 2026 sollen sie verlängert werden. Geht’s noch?!
Hätten Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung ihre Arbeit gemacht, wäre es nie zu dieser unschönen Begegnung am Gartenzaun gekommen. Wir finden das unverantwortlich!
Wir fordern eine umgehende Stellungnahme des Bürgermeisters und eine sofortige Neufassung der Weilheimer Lärmschutzverordnung in einer Sondersitzung des Stadtrats noch vor dem Ende der Sommerpause. Anderenfalls droht Weilheim nicht nur ein heißer Sommer, sondern Anarchie in den Gärten: mit Rasenmähern, Heckenscheren, Motorsägen und Laubbläsern bis weit in den Herbst hinein!

Böses Internet, fiese Corona-Krise, gemeiner Ukraine-Krieg. Sie sind schuld daran, dass dem Weilheimer Einzelhandel die Luft ausgeht. Ein hippes Münchner Forschungsinstitut empfiehlt dem Stadtrat deshalb einen „Branchenmix“: Gieriger Makler statt geiler Gummipuppe, teurer Rechtsverdreher statt günstiger Sportwette (siehe auch Bericht im Weilheimer Tagblatt).
Statt sich ein Beispiel an boomenden Städten wie Amsterdam oder Hamburg zu nehmen, die mit ihren Rotlichtvierteln Millionen verdienen, heißt es in Weilheim „pfui“. Erotikgeschäfte, Wettbüros und „Tankstellen“ (?) werden als „imagebelastend und minderwertig“ gegeißelt.
Wir sagen: Das ist Diskriminierung, Intoleranz, Ignoranz, Affentanz! Wir fordern Freiheit für Unternehmen und Wahlvieh! Jeder soll das Recht haben, am Marienplatz einen Swingerclub zu eröffnen und zu besuchen (auch Pfarrer)! Wettbüros mit Dönerständen ziehen zahlungskräftiges Publikum an! Und wir brauchen Bars, Bars, Bars und noch mehr Bars! Acht Tage pro Woche, 36 Stunden rund um die Uhr geöffnet! Und damit nicht nur der Mensch, sondern auch die Maschine glücklich ist: Tankstellen! Viele Tankstellen!!!


Weilheim trägt Trauer an diesem trüben Freitagnachmittag. Chihuahua-Hündin Daisy (Name geändert) ist nicht mehr unter uns. Vor zwei Tagen wurde der mexikanische Kleinhund am helllichten Tag, mitten in der Stadt im Gebiss von Jagdhündin Gudrun (Name ebenfalls geändert) zermalmt.
Sie war nicht mehr die Jüngste, hörte nur noch schlecht, und auch das Sehen fiel ihr zunehmend schwer. Aber ihr Lebensmut war ungebrochen. Die Rede ist nicht von Frauchen Ursula M. (85), sondern von Chihuahua-Dame Daisy, die in der Weilheimer Fußgängerzone vor den Augen Dutzender Passanten einen grausamen Tod gestorben ist. Gegen 12 Uhr kam es zu der fatalen Begegnung: Rentner Josef S. (87) war gerade mit seiner deutschen Drahthaar-Jagdhündin Gudrun in der Altstadt unterwegs, als das Tier den mexikanischen Kleinhund witterte. Ehe sich Herrchen Josef versah, hatte sich Gudrun schon von der Leine losgerissen und mit wildem Knurren auf den 15-jährigen Chihuahua gestürzt. Es machte Knack: Mit nur einem gekonnten Biss durchbrach Gudrun Daisy das Genick, um das leblose Tier anschließend stolz seinem Herrchen zu apportieren. Doch Gudrun verstand die Welt nicht mehr: Statt wie gewohnt mit den Worten „braves Mädchen“ belohnt zu werden, brüllten die umstehenden Personen sie an und versuchten sogar, ihr die Beute zu entreißen. So etwas hatte Gudrun auch noch nicht erlebt. Selbst Herrchen Josef wirkte nicht sehr glücklich, als sich die Wut der Augenzeugen über die Bluttat seines deutschen Rassehundes auch auf ihn übertrug. Für Daisy kam jede Hilfe zu spät, ihr Frauchen erlitt einen Schock. „Wo ist mein Hund?“, rief sie immer wieder verzweifelt. Der Notarzt kümmerte sich um die Dame (siehe Bericht im Weilheimer Tagblatt). Nicht nur ein Augenzeuge hatte das Gefühl, mitten in einem bekannten Film aus den 1980er Jahren zu sein:
Zwei Tage nach der entsetzlichen Bluttat erinnert in Weilheim kaum mehr etwas an die sanfte Chihuahua-Hündin. Über mögliche politische Hintergründe kann nur spekuliert werden, erste Forderungen zur Leinenpflicht für Rentner werden aber schon laut (siehe unten).

Wir werden Daisy immer in unserem Herzen tragen und verleihen ihr postum den Goldenen Mops.
