Berührender Einsatz gegen die Windkraft

Es ist doch immer wieder berührend, wenn sich Einzelne so sehr um das Wohl der anderen sorgen (siehe Bericht in Weilheimer Tagblatt und Schongauer Nachrichten). In dem Dörfchen Riesen bei Steingaden kümmert sich Bernhard Jott Keller um die Ängste seiner Nachbarn. Dem Künstler und Frischwasser-Liebhaber in seinem Kampf gegen die Windkraft-Pläne Eigennutz zu unterstellen, wäre eine grobe Unverschämtheit und hochgradig gemein. Daran ändert auch die Gegebenheit nichts, dass rein zufällig eines von den geplanten Peitinger Windrädern etwa drei Kilometer entfernt von dem Haus des Rieseners stünde, wenn es denn mal gebaut würde. 

Also seien wir dankbar, dass es so gütige Menschen wie Herrn Jott Keller und seine Mitstreiter gibt, die Investoren vor Fehlinvestitionen bewahren, Hausbesitzer vor Wertverlusten schützen, Fledermäuse retten und üble Mikroplastikwolken verhindern, die die Umwelt verpesten. Wir sagen Bravo und haben natürlich einen prächtigen Vorschlag für die Riesener und Steingadener, wie sie auch ganz ohne Windräder reichlich Strom produzieren können (siehe oben).