Grundsatzprogramm des Kreisverbands Nord Tirol

v.l.: Schatzmeister Jörg v. Rohland, Vorsitzende E.Brenner, Stellvertreter Heiko Irrgang und Landespapa Roland Kronbauer. Foto: Nass

Hauptziele:

Der Kreisverband Nord Tirol erstreckt sich über die Landkreise Weilheim-Schongau und Murnau (derzeit noch Garmisch-Partenkirchen). Für beide gilt als vorrangigste Ziel: Trennen, was nicht zusammengehört! Die Weilheimer Besserossis und Schongauer Jammerwessis passen einfach nicht zusammen. Die bei der Gebietsreform geschlossene Zwangsehe muss schnellstmöglich geschieden werden! Gleiches gilt für die Orte Garmisch und Partenkirchen, die bekanntlich anlässlich der Olympischen Spiele von den Nationalsozialisten zwangsverheiratet worden waren. Wir bauen eine Mauer zwischen Garmisch und Partenkirchen, um die Streithanseln voneinander zu trennen, damit endlich Ruhe ist! Murnau wird neue Kreisstadt, entsprechend heißt der neue Landkreis in Zukunft.

Ziele für den künftigen Landkreis Murnau:

Zugspitze aufschütten: Wir wollen 3000 Meter, um nicht länger im Schatten der dämlichen Restalpen stehen zu müssen. Die Zugspitze wird um 38 Meter (plus einen Reservemeter) aufgeschüttet, um mit 3001 Metern das Selbstbewusstsein der Deutschen in ungeahnte Höhen zu katapultieren. Wir haben den Längsten!

Gletscher retten: Wir retten den Schneeferner-Gletscher! Dazu schließen wir einen Werbevertrag mit der Firma Langnese, die unzählige Gefriertruhen auf den Berg schleppt und den Gletscher auf -18 Grad herunterkühlt – natürlich ausschließlich mit Sonnenenergie und reichlich Strom von Windrädern auf der Zugspitze. Noch ein großer Vorteil: Auf dem Berg ist immer ein leckeres Eis zur Hand.

Skifahren verbieten: Ski- und Snowboardfahren wird im Landkreis Murnau grundsätzlich verboten. Es macht einfach keinen Sinn, mit albernen Brettern unter den Füßen die Hänge herunterzurutschen, um Murmeltiere und anderes Getier zu verängstigen. Schluss damit!

Schlepplift auf Sprungschanze: Wir bauen einen Schlepplift die Skisprungschanze in Garmisch hinauf. Was wir damit anstellen, überlegen wir uns noch.

Innovative Verkehrslösungen: Natürlich haben wir auch Lösungen für den Verkehr, über den die Garmischer und Partenkirchener ständig jammern. Der im Bau befindliche Kramertunnel wird rosa angestrichen. Außerdem begrüßt alle 50 Meter ein sympathisches Einhorn die Autofahrer, denen so unterschwellig jegliche Homophobie ausgetrieben wird. Auch die übrigen Alexander-Doofrind-Gedächtnis-Tunnel (Farchant und Oberau) werden entsprechend nachgerüstet. Und wir lösen ganz elegant den Garmischer Stau auf: Nicht mit einem Tunnel durch den Berg, sondern mit einer deutlich kostengünstigeren Übertunnelung des Orts (siehe auch Weilheim). Das gesparte Geld versaufen wir auf unseren PARTEI-Tagen.

Seen verbinden: Damit uns nicht das Geld ausgeht, fördern wir natürlich den Tourismus und verbinden die Seen. Das Parkplatzproblem an Eib- und Staffelsee lösen wir mit einer Fährverbindung über einen noch auszuhebenden Kanal. In der Mitte (also irgendwo bei Eschenlohe) wird an dem Kanal ein Großparkplatz für die blöden Autos gebaut und ein Bahnhalt eingerichtet. Die autonom betriebenen Fähren fahren dann halbstündig in beiden Richtungen rund um die Uhr. 

Ziele für die künftigen Landkreise Weilheim und Schongau:

Blutsaugende Geldfressmaschine verkaufen: Der ewige Streit zwischen Besserossis und Jammerwessis im Landkreis Weilheim Schongau mündete bekanntlich in ein verheerendes Finanzchaos, unter dem vor allem die Gemeinden im (Pf)affenwinkel zu leiden haben. 100 Millionen Euro Schulden dürfen sie derzeit mit der bayernweit einzigartigen Kreisumlage von 55 Punkten bedienen, hurra! Natürlich hat Die PARTEI Lösungsvorschläge: Die nicht nur Blut-, sondern auch in immensen Mengen Geld-saugende Krankenhaus GmbH wird an einen privaten Investor verkauft. Der kann dann mit den Häusern in Weilheim und Schongau machen, was er will. Denn seien wir doch mal ehrlich, wenn es uns richtig dreckig geht, suchen wir uns doch eh‘ eine Klinik in München. Weilheim hat überdies einen großartigen Hubschrauberlandeplatz, über den die Krankenhäuser in München und Murnau spielend leicht zu erreichen sind. Der Investor muss nur zwei Auflagen erfüllen: Die Notaufnahmen sollten erhalten bleiben, eine Wiedereröffnung der Geburtshilfe ist unabdingbar. Die Geburtenstation in Schongau wurde bekanntlich von der gewissenlosen Krankenhaus GmbH vor ein paar Jahren geschlossen. Dass der Kreistag das zugelassen hat, ist ein Skandal.

Weilheim überführen: Starnberg bekommt einen Tunnel, Peißenberg hat eine Umgehung, Schongau auch. Weilheim erstickt dafür im Verkehr. Die Bürger streiten seit Jahren, wie sie die doofen Autos aus der Stadt verbannen: Die einen wollen eine Umfahrung, andere träumen von einem Tunnel. Wir haben eine Lösung, die alle glücklich macht: Menschen, Hunde, Katzen, Kinder. Nicht rechts, nicht links, nicht unten, sondern OBEN DRÜBER wird der Verkehr in Zukunft fließen. Eine vierspurige Überführung lässt den Durchgangsverkehr im Himmel verschwinden.
Den Beton malen wir grün an, ein paar Sonnenblumen dazu, fertig! Das Lebensgefühl steigert sich enorm. Keine plattgefahrenen Hunde und Katzen mehr auf dem Asphalt, Kinder toben durch verkehrsberuhigte Zonen, Eltern feiern an Bier- und Dönerständen unter der Überführung. Weilheim, so schön warst du noch nie!

+++++ Update ++++++

Die Überführung von Weilheim wird noch großartiger: Neben dem Landratsamt-Neubau fügen wir noch einen schönen großen Kreisverkehr auf traumhaften grauen Stahlbeton-Trägern in die Überfahrung mit ein. Damit fließt der Verkehr spielend leicht in alle Himmelsrichtungen ab. Als Beispiel dient eine hervorragendes Projekt in Vietnam. Mehr dazu im folgenden Video:

Hochhaus-Landratsamt mit Penthouse: Das Gejammere der Landratsamts-Verantwortlichen ist kaum mehr zu ertragen: Zu wenig Platz, zu viele Standorte, zu viel Arbeit. Jetzt wollen die Beamten an ihr Dienstgebäude in Weilheim einen hässlichen Kasten anbauen und munter weiter Flickschusterei betreiben. Schluss damit! Wir haben auch hier die perfekte Lösung: Das ganze landkreiseigene marode Immobilien-Gerümpel wird an gierige Investoren verkauft. Weil unter den Häusern auch ein Schloss ist (Schongau) werden die Verkaufserlöse unermesslich sein. Damit lässt sich spielend leicht ein Landratsamts-Hochhaus in Weilheim finanzieren, das von trendigen Architekten gekonnt in die Überfahrung (siehe oben) integriert wird. Kraftfahrer haben in Zukunft so die Möglichkeit, die Kfz-Zulassungsstelle direkt über einen Drive In zu erreichen und müssen nicht aussteigen. Ist das nicht geil?! Geplant werden 30 Stockwerke, die obersten zwei sind dem Landrat/der Landrätin vorbehalten: mit einem feudalen Penthouse samt Infinity Pool auf der Dachterrasse (Alpen- sowie Blick auf Starnberger und Ammersee inklusive). Wer hart arbeitet, braucht schließlich auch ein Mindestmaß an Erholung!

Bild: ChatGPT

Bällebäder auf Kreisverkehren: Etliche Kreisverkehre in den Städten und Gemeinden des Landkreises werden mal mehr, mal weniger lieblos bepflanzt oder mit fragwürdiger Kunst bestückt. Dabei gäbe es eine so viel praktischere Lösung, die vor allem kinderreiche Familien erfreut: Wäre es nicht schön, einfach mal im Kreisverkehr anzuhalten, den Nachwuchs ins Bällebad zu setzen und stressfrei einkaufen zu gehen?! Eine Win-Win-Situation für Jung und Alt! Natürlich dürfen auch Väter ins Bällebad.

Vergnügungspark statt Zentralkrankenhaus: Seit Neuestem wird in einem Anflug von Größenwahn im Landkreis wieder über ein Zentralkrankenhaus in Peißenberg (500 Millionen Euro plus X) fabuliert. Wir wollen die beiden Krankenhäuser in Weilheim und Schongau bekanntlich an einen Investor verkaufen (siehe oben) und haben einen tausend Mal besseren Vorschlag für eine sinnvolle Nutzung der Fläche: Statt des bescheuerten Zentralkrankenhauses bauen wir einen Vergnügungspark für die Familien. So einen wie ihn die Allgäuer schon haben (Skylinepark an der Autobahn). Daneben könnte man noch eine schöne große Therme mit 1000 Meter langen Wasserrutschen bauen, um auch den Tourismus im (Pf)affenwinkel noch mehr zu beflügeln (siehe auch nächster Punkt).

Die Kartoffel kommt zum Knödel. Wir fordern, die Wieskirche bei Steingaden abzutragen und fußläufig von Weilheim wieder aufzubauen. Das 270 Jahre alte Kirchen-Rokoko-Dings steht derzeit geografisch-strategisch hochgradig ungünstig bei Steingaden in der Landschaft herum. Die eine Millionen Touristen pro Jahr, die sich das kartoffelförmige Weltkulturerbe anschauen, interessieren sich einen Scheiß für Weilheim und fahren schnurstracks weiter in die Nachbarlandkreise, um dort die bescheuerten Königsschlösser zu besuchen. Das muss nicht sein! Die Touristen sollen ihr Geld gefälligst nach Weilheim bringen! Ein strategisch hervorragender Standort der Wieskirche wäre an der Erdfunktstelle in Raisting bei Weilheim. Die weithin sichtbaren Parabolantennen sind auch schon ein Wahrzeichen. Zusammen mit der Wies würden sie vor der Alpenkette ein einzigartiges Ensemble bilden, das die Königsschlösser des langweiligen Allgäus in den Schatten stellt und Millionen von Touristen in den (Pf)affenwinkel lockt. In Steingaden und Peiting entsteht derweil Platz für viele schöne hohe Windräder. Hurra!

Weilheim braucht einen goldenen Mops! Wir werden ihn auf dem Marienplatz in Weilheim aufstellen. Zu klären ist noch, ob ein Nebeneinander von Marien- und Mopssäule auf dem Marienplatz vereinbar ist oder die Weilheimer Innenstadt von Grund auf neu gestaltet werden muss.