DAS Programm für Bremen-Nord

logo-transparent-600dpi

Als erstes möchten wir uns auf Knien bei unserem Wirtschaftsminister Herrn Gabriel dafür bedanken, dass er die ambitionierten Klimaziele unseres Landes über Bord geworfen hat. Naherholung wird sich in Zukunft noch einfacher gestalten, denn wenn Nord- und Ostsee anschwellen, wird der Weg dorthin natürlich kürzer. Vielleicht sollte man sogar noch ein paar Kohle- oder Ölkraftwerke bauen. Den Holzweg, den wir vor Jahrzehnten angefangen haben zu gehen, sollte man schließlich auch zu Ende gehen.
Aber Spaß beiseite. In einem Anstieg des Meeresspiegels liegt jede Menge Potenzial. Er bietet Möglichkeiten die Wirtschaft anzukurbeln und Vegesack und Umgebung wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Bis zum Jahr 2100 wird bei uns der Spiegel von Meer und Wesermündung im harmlosesten Szenario um 1- 2 Meter steigen. Deshalb sollte bereits jetzt in die Zukunft investiert werden. Dafür wollen wir aber zunächst in die Vergangenheit blicken:
Vegesack, Herz und Hauptstadt Bremen-Nords, war einst von Schiffbau und Fischerei geprägt. Diese goldenen Zeiten wollen wir, die PARTEI Bremen-Nord, wieder aufblühen lassen und Bremen-Nord in das wirtschaftliche Zentrum Bremens, vielleicht auch der Welt, umwandeln.

„Nach der Wahl ist vor dem Wal“

Als erstes müssen wir der Tradition gerecht werden, welche der Utkiek uns mit seinem Symbol, der riesigen Kauleiste eines Wales, predigt: Der Walfang muss wieder aufgenommen werden! Das Beispiel Japan zeigt, wie einfach es trotz „Verbote“ ist, genug Walfleisch für eine ganze Nation zu bekommen. Dreist (oder fortschrittlich) wie die Japaner sind, haben sie dort sogar Fanglizenzen für das Polarmeer beantragt. Geographisch gesehen ist das für unsere Fangschiffe evtl. etwas weit weg, doch die Schweinswale in Nord- und Ostsee sollten vorerst völlig reichen. Innerhalb der Letzten 20 Jahre ist der Bestand übrigens von „komplett zusammengebrochen“ auf „sich generierend“ gewechselt. Mit anderen Worten: Die Ressource ist wieder zur Ausbeutung bereit. Hurra!
Walfleisch gilt noch heute als Delikatesse und Bremen-Nord hatte einst ein europaweites Monopol! Dieses Geschäft wieder aufzunehmen würde in kürzester Zeit Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen. Positiv kann man außerdem werten, dass die benötigte Infrastruktur bereits größtenteils vorhanden ist. Aber auch touristisch wird das Walfangprogramm für Bremen-Nord Gold wert sein. Uns schwebt hier ein gläsernes Schlachthaus in der jetzigen Markthalle auf dem Sedanplatz vor. Hier könnte Bremen-Nord Pionierarbeit in der transparenten Nahrungsproduktion leisten. Vorstellbar wären auch Führungen durch besonders große/geräumige Wal-Exemplare, nicht nur für Touristen sondern auch für Schulklassen. Heimatkunde mal anders.
Der Klimawandel spielt uns bei diesem Projekt in die Hände. Die Weser wird die benötigte Fahrrinne schon bald von ganz alleine erreicht haben, so dass auch Schiffe mit viel Tiefgang problemlos in die neu entstehenden Hafenanlagen einfahren können. Der Schlepper Regina, der aktuell auf dem Trockenen liegt, könnte endlich wieder in Betrieb genommen werden. Das ist sowieso sinnvoller als ein Schiff an Land (Mal ehrlich wer kommt auf die Idee?).

„Viva Las Vegas(ack)“

Eine andere Präventionsmaßnahme wäre das legalisieren diverser Geschäftszweige. Wenn man die Grohner Düne in eine zollfreie Zone á la Helgoland umwandeln würde, könnte man viele Menschen aus der Illegalität holen und in Lohn und Brot bringen. zudem würde dies auch Touristen anlocken. Die PARTEI Bremen-Nord fordert außerdem den Ausbau der ortsansässigen Prostitution und des Glücksspiels. An Hand von Beispielen aus ganz Europa sehen wir, dass sich Rotlichtbereiche wie in Amsterdam, die Reeperbahn, etc. … in Tourismuszentren verwandeln. Auch die hierfür nötige Infrastruktur ist in Vegesack bereits vorhanden. Deshalb fordern wir als Neuorientierung für das Haven Höövt das Konzept des größten zusammenhängenden Laufhauses der Welt! Nicht nur der Tourismus sondern auch die Seemänner der Walfangschiffe profitieren davon. Zusätzlich werden Einnahmen in die Stadtkasse gespült und zwar in einem so großen Stil, wie es das jetzige Konzept des Einkaufszentrums nie geschafft hat oder je hätte.

„Schluss mit Mobbing von Bremern-Nordern“

Selbstverständlich liegt uns nicht nur das Wohl von Vegesack am Herzen. Wir fordern das Zentrum Bremens da hin zu korrigieren, wo es rechtmäßig hingehört: Nach Burg. Geografisch gesehen, liegt dort nämlich das Zentrum unserer schönen Hansestadt. Diese Richtigstellung würde das unsagbare Leid vieler Bremen-Norder endlich beenden. Jeder Bremen-Norder hatte sicherlich schon Probleme mit versnobten „Städtern“, die Bremen-Nord als Anhängsel von Bremen-Stadt betrachten und die Menschen dort von oben herab behandeln. Da wir von der die PARTEI generell gönnerhaft sind wollen wir auch gar nicht alles, was uns rechtmäßig zusteht, haben. Wir fordern Gleichberechtigung und eine gerechte Aufteilung der Insignien der Macht. Rathaus und Roland gehören nach Bremen-Burg!
Wir von der die PARTEI Bremen-Nord werden Bremen-Nord unseren Stempel aufdrücken, wie es seit Jahren nicht mehr passiert ist und längst überfällig war.
Sollten auch Sie interessante Konzepte, Ideen oder Anregungen haben, teilen Sie diese gerne mit uns, denn Ihr Programm ist unser Programm! Versprochen!