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Freitag, 10. Mai 2019

Schluss mit dem Plakate-Wahnsinn!

Der diesjährige Wahlkampf zur Europawahl zeigte eines ganz deutlich: Die Verbotszone für Wahlwerbung um den Bereich der Altstadt herum sollte massiv ausgeweitet werden. Die vorhandenen Regeln sind trotz aller Einfachheit offensichtlich für einige Parteien einfach noch zu unverständlich.

  1. Einige Parteien verstehen nicht, was eine Verbotszone ist, oder können diese geografisch nicht einordnen und plakatieren daher einfach mal wild drauflos.
  2. Einigen Parteien ist es nicht gegeben, ihre Plakate in der geforderten Höhe aufzuhängen. Es ist grotesk, wenn sich Menschen den Kopf an Plakaten stoßen, auf denen mehr Sicherheit gefordert wird.
  3. Im Grunde sind doch alle Menschen von diesen völlig albernen Floskeln („Den Dodo/Diesel/Dinosaurier (irgendwas von vorgestern halt) retten!“, „Kommt zusammen!“, „Frieden“, „Wohlstand!“, „Butterkuchen!“, „Irgendwas!“) ohnehin nur noch genervt. Warum quälen wir die Menschen damit?
  4. Dieser geistige und materielle Müll ist eine ökologische Katastrophe. Ganz egal, woraus die Plakate sind.

Mit unseren Plakaten haben wir auf die Inhaltslosigkeit und Beliebigkeit der Plakate aller Parteien und somit den völligen Unsinn dieser Plakatiererei als solcher sehr erfolgreich hinweisen können, wie uns etliche Bürgergespräche bestätigten.

Die PARTEI Wolfenbüttel fordert daher für die kommenden Wahlen eine Verbotszone für Wahlwerbung, die den gesamten Landkreis Wolfenbüttel umfasst, um diesen Unsinn zu beenden.

Und damit unser kleines Lehrstück den ökologischen Schaden wenigstens etwas relativiert, erlauben wir allen unseren Fans, ab dem 26.05.2019 um 18:00 Uhr alle unsere öffentlich im Landkreis WF aufgehängten Plakate abzunehmen und zuhause als Andenken an die Wand zu nageln.

Gern geschehen, Wolfenbüttel!