Neuigkeiten

Montag, 6. Juni 2016

Jetzt Die PARTEI mit einer Unterschrift unterstützen

Noch einen Monat haben Sie die Gelegenheit, eine Unterstützerunterschrift für Die PARTEI zu leisten, und uns so die Zulassung zur Wahl zu ermöglichen. Verschwenden Sie keine Zeit und klicken Sie auf diesen Link zur Seite mit den Unterstützerformularen.

UU-KampagneFoto: Anne Wilson

Montag, 8. Februar 2016

Achtung! Stammtische!!! Jetzt wieder regelmäßig. Echt ohne Scheiß!

Stammtisch-02-16

Der OV Neukölln trifft sich ab sofort wieder regelmäßig im Laika. Willige Politmarionetten und naive Idealisten zum Desillusionieren sind am zweiten Mittwoch des Monats ab 20 Uhr willkommen.

Donnerstag, 29. August 2013

ACHTUNG: Keine regulären Stammtische bis zur Wahl!

Liebes Bürgervieh! Aus aktuellem Anlass (Überforderung, Faulheit, Notgeilheit) werden die regelmäßigen Donnerstags-Stammtische des OV Neukölln bis zur Wahl ausgesetzt. Gelegenheiten, unsere Spitzenpolitiker kennenzulernen, wird es im Wahlkampf an anderer Stelle zur Genüge geben. Wir sagen dann bescheid!

Montag, 12. August 2013

Ausstellung: MACHT DER ÄSTHETIK – ÄSTHETIK DER MACHT (oder umgekehrt)

Macht der Ästhetik FlyerVom 16. August bis 29. Septmember im Raucherraum des Laika

Anlässlich der kommenden Bundestagswahl – wie immer präsentiert von Ihrem seriösen Politikanbieter Die PARTEI – blickt der Ortsverband Neukölln zurück auf einhundert Jahre (grobe Schätzung) PARTEI-Geschichte.

Die von Anna Sophia Bauer und Georg Friedrich Kammerer kuratierte Schau zeigt ausgesuchte Plakate aus vergangenen Wahlkämpfen im gesamten Bundesgebiet – eine Gelegenheit für das interessierte Bildungsbürgertum, in einen intelektuellen Dialog mit sich selbst und der Macht als solcher zu treten, die visuellen Prinzipien der Propaganda metaphysisch zu durchrdringen und vielleicht endlich zu verstehen, warum es rechts und links von der PARTEI mittelfristig nichts geben kann, darf und wird.

Vernissage mit Sekt, Schnittchen, geschwollenen Vorträgen von Geisteswissenschaftlern* und der legendären „Neuköllner Rede“ des Direktkandidaten Georg Friedrich Kammerer am Freitag, den 16. August ab 19 Uhr.

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* Helene Bosecker, Kunsthistorikerin
Oliver Schott, Direktor des Urteilskraft-Instituts Kreuzberg
Heinz Buschkowsky, Soziologe (angefragt)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Jetzt auch auf Twitter!

Die PARTEI Neukölln – jetzt auch auf Twitter! (Wegen Szenebezirk und so…)

Freitag, 23. November 2012

Selbstverpflichtung des Ortsverbands Neukölln der Partei Die PARTEI

Die politische Kultur Deutschlands, einst ein Ruhmesblatt der Nation und das Vorbild der Völker, ist seit Jahrzehnten in erschreckendem Niedergang begriffen. Eine unseriöse, schlecht ausgebildete, der deutschen Sprache kaum mächtige und politisch völlig orientierungslose Journaille hat, gemeinsam mit sogenannten „Talkshows“ (Diskussionssendungen) im Fernsehen, das Niveau des politischen Diskurses ins Bodenlose gesenkt. Infolgedessen halten erbärmliche und meist nicht einmal unterhaltsame Politclowns selbst die höchsten politischen Ämter besetzt. Die etablierten Parteien haben nicht nur darin versagt, dieser bestürzenden Entwicklung Einhalt zu gebieten, sie haben sich vielmehr aus kurzsichtigem Eigennutz der Komplizenschaft mit den Kräften des intellektuellen Verfalls schuldig gemacht. Eine Partei wie Die PARTEI, die der politischen Dekadenz sich entgegenzustemmen versucht, muss unter diesen Umständen zwangsläufig am äußersten Rand der extremen Mitte verortet werden.

Trotz aller zu erwartenden Widrigkeiten und Anfeindungen betrachtet es der Neuköllner Ortsverband der Partei Die PARTEI als seine eherne Pflicht, aber auch als Privileg und Auftrag, bei der unvermeidlichen Rückbesinnung auf eine Politik mit geistigem Anspruch als leuchtendes Vorbild voranzuschreiten. Entgegen verbreiteten Vorurteilen hält der OV Neukölln schmierige Wahlkampfmethoden und billigen Populismus keineswegs für unvereinbar mit intellektueller Gründlichkeit, philosophischer Seriosität und sprachlicher Formschönheit. Vielmehr sieht er in diesen Tugenden ein nützliches Mittel zum Zweck der wirkungsvolleren Propaganda und eine von anderen Parteien vernachlässigte Ressource im politischen Konkurrenzkampf. Daher bekennt sich der OV Neukölln feierlich zu folgender Selbstverpflichtung:

Der OV Neukölln ist in seiner politischen Arbeit den höchsten intellektuellen Standards verpflichtet. Im Wahlkampf wie auch außerhalb des Wahlkampfs wird er daher stets, im Rahmen des Möglichen und dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung entsprechend, jeglichen offiziellen Äußerungen ausschließlich logisch konsistente und metaphysisch korrekte Argumente und Sachbehauptungen zugrunde legen. Ferner anerkennt der OV, dass die Sprache der Körper des Gedanken, der Körper aber der Tempel der Seele und folglich die Sprache der Tempel der Seele des Gedanken ist, und wird dementsprechend der Verwendung einer korrekten, stilistisch makellosen Sprache höchste Bedeutung beimessen.

Um diesen Maßgaben gerecht zu werden, wird der OV Neukölln alle seine offiziellen Dokumente dem Urteilskraft-Institut Kreuzberg zur unabhängigen philosophischen Prüfung vorlegen, unter Vorbehalt der Vereinbarkeit mit dem politischen Tagesgeschäft. Die Ergebnisse dieser Prüfung wird der OV Neukölln stets aufmerksam zur Kenntnis nehmen und zur Verbesserung seiner Arbeit auswerten.

Montag, 19. November 2012

Offener Brief des GV an Heinz Buschkowsky

Berlin, den 19.11.2012

Sehr geehrter Herr Buschkowsky!

In meiner Eigenschaft als populistischer Schmierenpolitiker möchte ich Ihnen hiermit herzlich zum andauernden Verkaufserfolg ihrer Veröffentlichung „Neukölln ist überall“ gratulieren.

Besondere Anerkennung verdient die schonungslose Klarheit, mit der Sie darlegen, in welch prekärem, ja unhaltbarem Zustand sich dieser Bezirk heute, nach elf Jahren Ihrer Herrschaft, befindet. Als Politiker, der auch vor unbequemen Wahrheiten nicht die Augen verschließt, beweisen Sie damit den Mut und die Ehrlichkeit, acht Jahre nach dem von Ihnen annoncierten Scheitern von „Multikulti“ auch Ihr eigenes politisches Scheitern, Ihre heillose Überforderung mit der Führung des Bezirks offen einzugestehen. Dafür gebührt Ihnen großer menschlicher Respekt.

Als Ihnen in kritischer Solidarität verbundener Kollege, aber auch als dem Wohl des Bezirks verpflichteter Bürger möchte ich aussprechen, was Sie in Ihrem Buche der Umstände wegen nur indirekt und zwischen den Zeilen mitzuteilen imstande waren:

Zu lange schon liegt das Schicksal unseres bunten und vielfältigen Bezirks Neukölln in den Händen eines fetten, weißen alten Mannes. Es ist höchste Zeit, dass endlich ein fetter, weißer junger Mann das Ruder übernimmt. Wie es der Zufall will, bin ich selbst ein fetter, weißer junger Mann.

Neben den genannten Basisqualifikationen für ein politisches Amt (Maskulinität, kaukasisches Äußeres, Adipositas) beherrsche ich die Bedienung populistischer Klischees aus dem Effeff und verfüge außerdem über mehr als sechs Jahre praktischer Erfahrung in Gentrifizierung. Ein besserer Bezirksvater als meine Person wird in ganz Neukölln, ja in der ganzen Hauptstadt nicht zu finden sein.

Zwar wird im kommenden Jahr lediglich der 18. deutsche Bundestag gewählt. Angesichts der oben dargelegten Umstände kann jedoch nicht geleugnet werden, dass die Sache unserer geliebten Heimat keinen Aufschub duldet, schon gar nicht bis zur nächsten Bezirkswahl in über drei Jahren.

Daher zwingen mich mein Gewissen und mein politisches Pflichtbewusstsein, Sie hiermit aufzufordern, mir den Bezirk bis 21 Uhr am 23. November dieses Jahres friedlich und ohne Fisimatenten zu übergeben. Ihre Antwort erwarte ich bis zum genannten Termin entweder in Textform an

kammerer@nulldie-partei-berlin.de oder persönlich ab 20 Uhr am selbigen Datum bei unserer großen Wahlkampfauftaktgala im Veranstaltungsraum des Laika in der Emser Straße 131, Berlin-Neukölln. Für das leibliche Wohl wichtiger Gäste wird gesorgt.

Sollten Sie den genannten Termin ungenutzt verstreichen lassen, sehen meine politischen Lakaien und ich leider keine andere Option, als einen sogar für unsere Verhältnisse außergewöhnlich primitiven und schmutzigen Wahlkampf mit brutalstmöglichen Schmähungen auch und gerade Ihrer Person zu führen, obwohl die Vogelsang, diese postfeudale CDU-Erscheinung, diese Erika Steinbach für Arme, es mindestens ebenso verdient hätteVBP-Prüfsiegel des Urteilskraft-Institut Kreuzberg

Mit freundlichen Grüßen,

Georg Friedrich Kammerer

GV (Großer Vorsitzender) des Neuköllner Ortsverbandes der Partei Die PARTEI