Braunkohletagebau „Cottbus-Mitte 1“

Im Rahmen der geplanten Erweiterung des Blechen-Carrés in der Cottbuser Innenstadt, wurde im vergangenen Herbst ein umfassendes Baugrundgutachten des für die Bebauung vorgesehenen Bereiches erstellt.

Tagebau Cottbus Mitte 1 - Geplanter Abriss

Tagebau Cottbus Mitte 1 – Geplanter Abriss

Dieses Gutachten gibt Grund zur Annahme, dass sich in dem gesamten Bereich der Cottbuser Innenstadt ausgedehnte Braunkohlevorkommen mit einem Abbauvolumen mehr als 3 Mg befinden. Weitere Bodensondierungen, haben diesen Verdacht bereits erhärtet.

Tagebau Cottbus-Mitte 1

Tagebau Cottbus-Mitte 1

Die geplante Erschließung eines ersten Tagebaus im Bereich einer Innenstadt ist weltweit eine Premiere und bietet den Verbrauchern einmalige Vorteile: Neben der Umsiedlung in eine deutlich modernere Siedlungsstruktur werden die Transportwege zum Kunden deutlich verkürzt. Dies ist gerade in Zeiten stark steigender Energiekosten, eine unumgängliche Notwendigkeit, möglichst effiziente und kostengünstige Energiekosten zu gewährleisten. Auch verschafft uns eine weitere nachhaltige Nutzung der Braunkohle, unsere Unabhängigkeit von ausländischen Energielieferungen. Wer kann denn heute schon sagen, wie lange Russland noch Gas liefert, Norddeutschland günstigen Windstrom und die Baden-Württemberger Sonnenenergie?

Außerdem wird nach Abschluss der Arbeiten (aktueller Stand 2050) das Tagebaurestloch durch direkte Einspeisung der Spree in eine hochwertige innerstädtische Erholungslandschaft verwandelt. Cottbus wird dadurch zugleich zu einem Teil des Kernbereichs des UNESCO Biosphärenreservats „Spreewald“. Nach der Auskohlung der Innenstadt, erwartet die Bevölkerung darüber hinaus ein Spaßbad mit Beachanlage, das ein Tropical Islands in den Schatten stellt.

Tagebau Cottbus Mitte 1 - Renaturierung der Innenstadt

Tagebau Cottbus Mitte 1 – Renaturierung der Innenstadt

Mit einem Paket aus technischen und organisatorischen Maßnahmen wird alles daran gesetzt, die Staub- und Lärmbelastung im Umfeld des Tagebaus auf ein Mindestmaß zu reduzieren um somit eine dauerhaft angenehme Wohnatmosphäre zu gewährleisten.

Leider ist es aber auch unumgänglich, einzelne wenige Wohnblöcke im unmittelbaren Bereich des Tagebaus Cottbus-Mitte abzureißen, um an das Braune Gold zu gelangen. Die von diesem Wohnungsrückbau betroffenen Einwohner, werden vom Träger des Tagebaus, entsprechend entschädigt. Eine Entschädigung erhält jeder Betroffene, der im Bereich Bahnhofsstraße – Berliner Straße – Mauerstraße – Karl-Liebknecht-Strasse über Wohneigentum verfügt. Alle anderen Bewohner der zu entfernenden Wohngebäude werden zeitnah gebeten, sich selbst eine neue Behausung zu suchen. Die dafür evtl. entstehenden Kosten können leider nicht vom Projektträger Übernommen werden. Einzelheiten entnehmen Sie bitte in den nächsten Wochen der Tagespresse.

Die Termine für das öffentliche Erörterungsverfahren für den Tagebau Cottbus-Mitte 1 entnehmen Sie bitte ebenfalls der Tagespresse.

Wir bieten Ihnen an, sich jetzt mit Ihren kreativen Ideen und Ihre Umsiedlungsvisionen einzubringen. Auch zu diesem Zweck befindet sich am Samstag den 10. Mai 2014 in nähe des Blechen-Carrés ein Informationstand der Sie mit weiteren Informationen versorgt.

Denken Sie bitte immer daran: Es geht um unsere Zukunft! Ohne Braunkohle dreht sich die Uhr in Cottbus zurück! Wir holen das Letzte aus der Stadt, dort wo sich der harte Kern befindet!

 

Dritte Phase beginnt mit der Aufhebung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Blechen-Carré

Aufhebung BPlan 2. Bauabschnitt Blechen Carre

Aufhebung BPlan 2. Bauabschnitt Blechen Carre

Der Tagebau Cottbus-Mitte 1 ist in eine neue Planungsphase fortgeschritten. Nach dem letztjährigen Umbau der Bahnhofstraße  als Zuwegung und der Information der Öffentlichkeit über das Bauvorhaben, wurde mit Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 29.1.2014 der nächste Schroitt in Richtung Tagebau Cottbus-Mitte 1 gegangen. Die Stadtverordneten leiteten das Aufhebungsverfahrens des vorhabenbezogenen Bebauungsplans zweiter Bauabschnitte Blechen-Carré ein. Der ursprünglich geplante Erweiterungsbau des Einkaufzentrums stand ganz klar dem Braunkohleabbauvorhaben im Weg. Daher kam die Stadt Cottbus einer Forderung des Baugesetzbuches (BauGB) nach: Gemäß § 1 Abs. 8 i. V. m. § 12 Abs. 6 BauGB soll die Gemeinde den vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufheben, wenn dies nötig ist.

Auch ohne die Präsenz der PARTEI in der Stadtverordnetenversammlung, haben die Abgeordneten Weitsicht bewiesen und sich dem Willen der PARTEI gebeugt.

Die Auslegungsunterlagen können den ganzen Sommer von jedem interessiertem Bürger im Foyer des Technischen Rathauses, Karl-Marx-Straße 67 eingesehen werden.

 

Nach dem Braunkohleabbau kommt der Anbau!

Rekordernte 2014

Rekordernte 2014

Auf dem Testacker am Haus der PARTEI in Cottbus, ist in dem aktuellem Anbaujahr 2014 eine Sensation gelungen! Bereits im Frühsommer deutete es sich an, nun haben wir Gewissheit. Das Jahr 2014 wird ein Rekorderntejahr! Das erste!

Es ist also möglich! Nach dem Braunkohleabbau kann, nein MUSS der Wiederanbau von Braunkohle kommen. Daher fordere ich das sofortige AUS für den Cottbuser Ostsee, der sich ohnehin immer mehr als Steuergeldergrab ausweist! Auf der Fläche des ehemaligen Tagebaus sollte vielmehr erneut Braunkohle angebaut werden. Das ist billiger und zeigt zudem den Kritikern, dass Braunkohle eben DOCH regenerativ ist. Noch regenerativer als Wind, Sonne und Biodings!

Pressestimmen und Kommentare

RBB Klartext – 14. Mai 2014

Robin Wood – 28. Mai 2014

Nochten Heute – Ausgabe 3/2014 – S. 3

Euroticker / Umweltruf – 21.August 2014